mein hund soll weg nach fast 4 jahren sonst wohnungskündigung

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13 Antworten

Du kannst zum Mieterbund und deinen Mietvertrag überprüfen lassen. Der formularmäßige Ausscvhluss von Haustieren ist nicht mehr möglich. Es kommt auf die Formulierung an.

Wenn du allerdings gegen deinen Mietvertrag verstoßen hast, gibt es kein "Gewohnheitsrecht"

Ich habe jetzt alles durchgelesen und auch gelesen, dass der erste geduldet wurde nachdem Du aber einen zweiten geholt hast, einer - der große - weg soll.

Geh sofort zum Anwalt und/oder Mieterschutzbund. Wenn Du eine Rechtschutzversicherung hast, dann geh zum Anwalt - ist am besten. Hast Du keine Versicherung dann geh zum Mieterschutzbund.

Einen haben sie geduldet und im Haus gibt es noch weitere Hunde. Eventuell ist genau das der Punkt, warum sie es nicht verbieten können. Evt. ist aber auch das genau der Grund, weil eben 2 anstatt einen. Allerdings dann den zweiten Hund zu akzeptieren und den Ersthund nicht - ich weiß nicht, ob man da nicht wirklich was machen kann.

Was aber sicher nicht geht ist der Termin 15.07. Denke die wollen damit Dir nur Angst machen. Wenn dann müssen sie Dir korrekt kündigen und das sind dann meist 3 Monate oder so.

Aber geh echt zum Anwalt. Evt. können die Dich gar nicht kündigen.

Ich würde Dir aber auch empfehlen, dennoch einen neue Wohnung zu suchen. Denn wenn es erst einmal zu Problemen kommt, gibt es meist keine Lösung mehr und die werden dann immer weiter nach anderen Dingen suchen.

Bei einer neuen Wohnung solltest Du darauf achten, dass beide Hunde im Mietvertrag akzeptiert werden. Bitte keinen dritten dann anschaffen.

Viel Glück und Erfolg

Hallo. Du braucht weder zum Anwalt noch wo hin. Ab Januar 2013 gild ein neues Gesetzt für Mieter, dass sie normale Haustiere halten dürfen ob es dem Meiter passt oder nicht. Er wird es auch wissen, aber da du es nicht weisst, versucht er dich los zu werden.

Hier lese mal und drucke das aus.

Bundesgerichtshof

Urteil: Generelles Verbot von Hunde- und Katzenhaltung in der Mietwohnung?

Der BGH hat durch Urteil entschieden, dass eine Allgemeine Geschäftsbedingung des Vermieters, welche die Haltung von Hunden und Katzen in der Mietwohnung generell untersagt, unwirksam ist. Diese Klausel benachteilige den Mieter unangemessen.

Der Bundesgerichtshof hat sich in seinem Urteil mit der Frage befasst, ob eine Formularklausel in einem Wohnraummietvertrag wirksam ist, welche die Haltung von Hunden und Katzen in einer Mietwohnung generell untersagt.

Der Sachverhalt des Urteils

Ein Mann mietete eine Wohnung in Gelsenkirchen. Vermieterin ist eine Genossenschaft, der auch der Mieter angehört. Im Mietvertrag war - wie bei der Genossenschaft üblich - als "zusätzliche Vereinbarung" enthalten, dass das Mitglied verpflichtet sei, "keine Hunde und Katzen zu halten."

Der Mann zog mit seiner Familie und einem Mischlingshund mit einer Schulterhöhe von etwa 20 cm in die Wohnung ein. Die Vermieterin forderte den Mieter auf, das Tier binnen vier Wochen abzuschaffen. Der Mieter kam dieser Aufforderung nicht nach. Hierauf hat die nun klagende Vermieterin den Mieter auf Entfernung des Hundes aus der Wohnung und auf Unterlassung der Hundehaltung in der Wohnung in Anspruch genommen. Das Amtsgericht hat der Klage stattgegeben. Auf die Berufung des Mieters hat das Landgericht das erstinstanzliche Urteil geändert und die Klage abgewiesen.

Das Urteil des Bundesgerichtshofs

Die vom Berufungsgericht zugelassene Revision der Vermieterin hatte keinen Erfolg. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Allgemeine Geschäftsbedingung des Vermieters, welche die Haltung von Hunden und Katzen in der Mietwohnung generell untersagt, gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirksam ist.

Urteil: Haltungsverbot verstößt gegen Grundgedanken der Gebrauchsgewährungspflicht

Sie benachteiligt den Mieter unangemessen, weil sie ihm eine Hunde- und Katzenhaltung ausnahmslos und ohne Rücksicht auf besondere Fallgestaltungen und Interessenlagen verbietet. Zugleich verstößt sie gegen den wesentlichen Grundgedanken der Gebrauchsgewährungspflicht des Vermieters in § 535 Abs. 1 BGB.

Urteil: Umfassende Interessenabwägung im Einzelfall

Ob eine Tierhaltung zum vertragsgemäßen Gebrauch im Sinne dieser Vorschrift gehört, erfordert eine umfassende Interessenabwägung im Einzelfall. Eine generelle Verbotsklausel würde - in Widerspruch dazu - eine Tierhaltung auch in den Fällen ausschließen, in denen eine solche Abwägung eindeutig zugunsten des Mieters ausfiele.

Urteil: Abwägung der Interessen der Mietvertragsparteien, Hausbewohner und Nachbarn

Die Unwirksamkeit der Klausel führt nicht dazu, dass der Mieter Hunde oder Katzen ohne jegliche Rücksicht auf andere halten kann. Sie hat vielmehr zur Folge, dass die nach § 535 Abs. 1 BGB gebotene umfassende Abwägung der im Einzelfall konkret betroffenen Belange und Interessen der Mietvertragsparteien, der anderen Hausbewohner und der Nachbarn erfolgen muss. Im vorliegenden Fall hat das Berufungsgericht eine Zustimmungspflicht der Vermieterin zur Hundehaltung rechtsfehlerfrei bejaht.

Themenindex: Katzenhaltung, Hundehaltung, Tierhaltung

Gericht: Bundesgerichtshof, Urteil vom 20.03.2013 - VIII ZR 168/12

Vorinstanz: Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer, Urteil vom 16.11.2011 - 28 C 374/11 Landgericht Essen, Urteil vom 15.05.2012 - 15 S 341/11 BGH, PM 47/13 Rechtsindex - Recht & Urteil Jonas

Gerade erst hatte der Bundesgerichtshof eine Formularklausel in einem Mietvertrag gekippt, in der ein generelles Verbot von Hunde- und Katzenhaltung festgeschrieben war (Az.: VIII ZR 168/12). Jetzt wird eine neue Entscheidung des Amtsgerichts München bekannt, welche das Karlsruher Urteil gleich wieder relativiert (Az.: 411 C 6862/12): Demnach ist eine Klausel im Mietvertrag grundsätzlich zulässig, wonach die Haltung von Katzen der Einwilligung des Vermieters bedarf. Denn das Gericht sah Katzen nicht als Kleintiere an. Einem Verbot setzte das Gericht allerdings enge Grenzen: Der Vermieter darf laut dem Urteil seine Zustimmung nur verweigern, wenn die Wohnung beschädigt oder andere Personen gefährdet oder gestört werden könnten.

Worauf basiert der Vermieter diese Entscheidung? Gab es Beschwerden?

Pauschale Klauseln in Mietverträgen sind nichtig.

die sagen nach dem neuen hundeordnung darf ein hund nur 40 cm schulterhöhe haben meiner hat 58 cm mir wurde das aber nie mitgeteilt mein erster hund war ach so groß

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Seh ich das richtig das Du für deinen Hund nie eine schriftliche Genehmigung erwirkt hast? Klar kannst Du klagen weil der Vermieter den Hund nun schon eine Weile Geduldet hat, nur das wird erstens Teuer für dich wenn Du keine Rechtschutzversicherung hast und zweitens wird der Vermieter dann andere Gründe finden Dir das Leben schwer zu machen.

Mein Tipp such Dir eine andere Wohnung und zwar eine wo von Anfang an fest steht das dein Hund gestattet ist (schriftlich im Mietvertrag festhalten) und schreib Dir die Kosten für den Umzug als Lehrgeld ab, den im Prinzip hättest Du nicht einfach einen Hund anschaffen dürfen ohne das der Vermieter damit einverstanden ist.

habe eine für meinen ersten hund als er gestorben ist habe ich mir einen neuen zugelegt

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bin davon ausgegangen das ich keine erneute erlaubnis brauche denn die hundehaltung war ja erlaubt

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wie lautet der mietvertrag? ein hund muss vom vermieter erlaubt werden, sonst hast du auch nach jetzigen rechtsprechung schlechte karten!

sprich einfach mit dem vermieter, dass du dir eine neue wohnung suchen willst -aber bis zum erfolg eine duldung deine hunde wuenscht.

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Hallo eibengrund!:)

Nun, da ich alle Beiträge gelesen habe, befürchte ich der Punkt ist der:

Ich glaube das ich mal dazusagen soll das ich vor einen 1/2 jahr einen kleinen hund dazugeholt habe

Da hättest Du vorher mit dem Vermieter sprechen müssen, befürchte ich...Vielleicht hat er sogar Angst Du holst noch einen Hund. Den ersten scheint er ja nach dem Ableben des vorigen Hundes toleriert zu haben. Auch mit Mieterschutzbund hast Du da voraussichtlich schlechte Karten.

Leider kann ich Dir da nur den Rat geben, gegebenenfalls um Aufschub des Termines (der 15.07. scheint mir schon arg kurzfristig zu sein) zu bitten, und euch dann eine neue Wohnung zu suchen.

Viel Glück und Erfolg wünscht euch!

Jason

Guck nochmal im Mietvertrag nach ob er das laut vertrag darf und besorg dir norfalls einen anwalt

Ohne schwerwiegenden Grund kann man Dir nicht den Hund verbieten. was hat der Hund denn gemacht ,das er Weg soll. Wen Du seit 12 Jahren einen Hund hast in der Wohnung

google mal, ob es eine art mieterschutzvereinigung gibt, die dich professionell beraten kann, also deinen vertrag durchforsten und schauen, ob das überhaupt rechtens ist ... aber wenns hart auf hart kommt, würde ich meinen vierbeinigen partner schnappen und ausziehen

Ich würde einfach ausziehen ;D Such dir doch eine neue schöne Wohnung ^^

Netter Versuch. Probier das mal mit zwei Hunden, die dann tagsüber alleine in der Wohnung sein sollen.

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Mit welcher Begründung? Hast Du das schriftlich? Dazu nur 2 Wo Frist? Das geht garnicht!!! Wehr´Dich!

ich glaube das ich mal dazusagen soll das ich vor einen 1/2 jahr einen kleinen hund dazugeholt habe damit der große nicht alleine ist wenn wir arbeiten und das bei uns im haus noch eine familie 2 hunde hat für die kleine habe ich auch eine erlaubnis bekommen aber der große soll weg das kann ich nicht machen ich liebe meine hunde und habe beide von klein auf

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