Mein Hund jagt die Kaninchen vom Nachbern was soll ich tun?

11 Antworten

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Hallo, 

lasst den Hund einfach niemals, ob erzogen oder nicht, unbeaufsichtigt im Garten. Wenn er über den Zaun springen möchte, dann ruft ihn ab. Ist er nicht abzurufen, dann kommt der Hund auch nicht unangeleint in den Garten und ihr übt das Abrufen. Dazu besorgt ihr euch eine lange Laufleine und geht sparzieren. Rut den Hund immer wieder zu euch, auch wenn nix ist. Kommt er, loben. Kommt er nicht, dann macht einen leichten kurzen Ruck (nicht ziehen!). Das gut üben. Wenn er dann hört, dann kann der Hund wieder ohne Leine in den Garten und sollte dann auch abrufbar sein. Den Garten trotzdem ausbruchsicher machen - Zaun erhöhen. 

Es ist allerdings auch die Verantwortung eurer Nachbarn, dass die Kaninchen (nicht Hasen) sicher untergebracht sind. Sprich ein Gehege wo kein Tier rein, noch raus kommt: Zaunmaterial aus Volierendraht (Maschendurchmesser: 2cm), 50cm Unterbuddelschutz und von oben muss das Gehege ebenfalls mit Volierendraht abgedeckt sein. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Vielen Dank , ich schau auch mal ob wir noch was am Zaun ändern können

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Es ist allerdings auch die Verantwortung eurer Nachbarn, dass die Kaninchen  sicher untergebracht sind

Klar - er muss dafür sorgen, dass seine Karnickel nicht ausbüchsen, aber er muss seinen Stall nicht hundesicher machen. Der Hund hat nichts auf fremden Grundstücken zu suchen.

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@Georg63

Muss er sicher nicht dulden. Aber es sollte selbstverständlich sein, seine Tiere sicher zu halten. Wenn ein Hund sie jagen kann, dann kann das ein Marder, Katze, Fuchs oder Greifvogel ebenso. 

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Wäre es möglich den Zaun um euren Garten zu erhöhen? Im beste Fall sogar so das er nach innen gebogen ist mindestens 30cm. Da kommt dann garantiert kein Hund drüber. 

Oder den Nachbarn drum bitten die Kaninchen so unter zu bringen das der Hund nicht direkt dran kommt (wäre zumindest solange man am Problem selber Arbeit eine Lösung damit die Kaninchen ihre Ruhe haben bis sich das Problem gebessert hat.)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

Danke für die schnelle Antwort :)

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Was gehen den Nachbarn die Probleme des Hundes an? Der Hund darf im Haus oder an der Leine bleiben, bis er sich korrekt benehmen kann - oder eben für immer.

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@Georg63

Georg, es soll ja Nachbarn geben, mit denen man reden kann...besonders, wenn alle an einer Lösung interessiert sind.

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Dann müßte der Zaun schon sehr hoch sein. Meine Hunde üerspringen auch locker solche gebogenen Zäune und einem Terrier trau ich da auch einiges zu. Besonders, wo der quasi schon Blut geleckt hat ;)

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Wie der hundehalter ist nicht in der lage den hund sachgerecht zu halten und der nachbar soll deshalb seine tiere anders halten?

Irre oder?

Also wenn jemand nicht in der lage ist seinen hund sachgerecht zu halten, dann gehoert der hund weg.

Darauf richtet sich die fr4age ja auch nicht, sondern darauf, was hundehalter tun kann. Und da hat hunde3halter also Fragestelelr dafuer zu sorgen, dass von seinem Hund keine gefahr fuer menschen, tiere und sachen ausgeht, nicht anders herum

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Dein Hund hat offenbar auf der Straße gelebt und zu jagen hat sein Überleben gesichert. Dem Hund das wieder abzugewöhnen wird schwierig bis unmöglich werden.

Tipps werden Dich hier nicht weiterbringen. Such Dir einen kompetenten Trainer, der sich auf ATJ (Anti Jagd Training) spezialisiert hat und der mit Dir vor Ort an dem Problem arbeitet. Bis dahin solltest Du den Hund im Garten sichern und ihn nicht mehr unbeaufsichtigt lassen.

Einem Jagdhund das jagen abzugwöhnen ist ohnehin schwierig bis unmöglich, auch dann, wenn er noch nie jagderfolg hatte. Ich hab 2 große Jagdhunde, ich weiß wovon ich rede. Einen meiner Hunde hab ich, weil die Vorbesitzer mit dem Jagdtrieb nicht klargekommen sind - und für mich und meinen Althund war es ein hartes Stück Arbeit, den Pointer dahin zu bringen, daß er wenigstens innerhalb einer gewissen Distanz im Gelände abrufbar ist. Hätte der Nachbar Kaninchen, würde der an der Leine bleiben.

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@Bitterkraut

Ich habe ebenfalls zwei Jagdhunde (nicht meine ersten) und weiß, wovon ich rede. 

Es ist absolut möglich, den Jagdtrieb mit dem richtigen Training und der richtigen Auslastung umzulenken. Meine Hunde sind zuverlässig abrufbar und mir, seitdem ich sie habe, kein einziges Mal abgehauen.

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Lass den Hund nicht ohne Aufsicht in den Garten. Ein höherer Zaun ist ja eine nette Idee, aber Terrier sind Bautenjäger, die buddeln sich in Nullkommanix unter dem Zaun durch.

Also hilft nur Beaufsichtigung, hartes Training, oder Leine.

Welches harte Training schlägst du denn vor, das einen Terrier von Nachbars Kaninchen abhalten würde, in einem unbeaufsichtigten Moment?

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@Bitterkraut

"Hart" ist bei Terriern das Rückruftraining^^

Nicht für den Hund, sondern für den Besitzer. Man sollte die Qualitäten von Don Quichote mitbringen.......

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@Bitterkraut

Dann hat der Hundefuehrer versagt, denn entweder er hat seinen hund unter kontrolle oder er haftet und der hund gilt als gefahrlicher hund.

Es gibt diverse moeglichkeiten hunde ... also auch Terrier ... auszubilden und ein einigermassen ausgebildeter Terrier jat nicht alles, was in sein geruchsfeld kommt, ganz sicher

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An deiner Frage stört mich schon der Hinweis, dass dein Hund aus der Tötungsstation kommt. Es gibt keinen Mitleidsbonus. Wer sich solche Tiere anschafft muss mit solchen Situationen rechnen und Verantwortung gegenüber seinem Umfeld tragen. Du musst den Garten sichern oder kannst den Hund nicht mehr unangeleint im Garten lassen.

Genau das .....

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