Mein Hund ist am Wasser starr vor Trieb wegen der Fische, jemand eine Idee?

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1 Antwort

Das zittern entsteht aus einer zu hohen Erregungslage, ähnliches hatte ich mit meiner damaligen Huskyhündin und kann Dir nur ein konditioniertes Entspannungssignal empfehlen, welches bombastisch gut auftrainiert werden sollte, dann hast Du nen Fuß in der Tür und kannst ihm umlenken. 

Bitte aber bedenken Entspannung ist kein Dauerzustand und man sollte gerade bei stark jagdlich motivierten Hunden gaaanz kleine Schritte belohnen/verstärken. 

D.h. kann er am Anfang "nur" ein Ohr in Deine Richtung drehen ist das schon super und genau das sollte dann mit dem starren verstärkt werden und auch das würde ich unter Signal stellen. 

Bei uns wurde eine Umorientierung (UO) mit einem "scannen" belohnt, denn meine Hündin hat anfangs in der Leine gehangen auf den Hinterläufen, gezittert und geheult. Somit habe ich mich gaanz langsam aber zu der UO herangearbeitet.

Ergo Entspannungssignal auftrainieren, dieses anwenden, am besten direkt auch ein Marker aufbauen falls noch nicht vorhanden und dann wird in minimalen Schritten eine UO aufgebaut.

Im weiteren Verlauf des Trainings kann man dann auch anderweitige jagdliche Spielchen mit einbauen. Auch sollte die Impulskontrolle (IK) trainiert werden aber die erst Recht in kleinen Schritten, denn IK entzieht viel an Ressourcen dem Körper und ist auch nicht unendlich. 

Z.B. Lauerspielchen mit anschließendem hetzen könnte man hinterher als funktionalen Verstärker nutzen.  

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Kommentar von SusanneV
12.07.2017, 18:40

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