Mein Hund hat krebs was soll ich tun?

17 Antworten

Weil es ihm noch recht gut geht und er hat freude und isst super. Das wäre unfair

Klar, man hängt emotional am Tier, das gibt man nicht leichtfertig ab. Andererseits muss man schon abwägen was tatsächlich Sinn macht. Bei einem Hund der 14,5 Jahre alt ist, dem würde ich solche aggressiven Behandlungen nicht mehr antun wollen. Eine Chemotherapie für den Hund das heißt: Appetitlosigkeit, Übelkeit, mögliches erbrechen und Durchfall, Abgeschlagenheit. Je nachdem was er für Medikamente bekommen würde belastet das Herz, Leber und/oder Nieren.

Damit tust du nur dir selbst etwas Gutes weil du nicht loslassen willst aber nicht dem Hund. Der hat in dem Alter, mit einem Krebsgeschwür im Kieferknochen und Blindheit nichts mehr davon und mit Chemo oder Bestrahlung hat er auch mit Sicherheit keine schöne Zeit mehr. Ich würde ihn einschläfern lassen und nicht leiden lassen weil man sich nicht trennen kann.... auch wenn er jetzt noch gut frisst. Es soll dem Hund gut gehen und dann würde ich nicht abwarten bis er auf dem 2. Auge auch noch blind ist und nicht mehr fressen kann. Btw: Schmerzfrei bricht auch kein Tumor durch den Knochen. Da sollte meines Erachtens nach die Vernunft und das Einfühlungsvermögen siegen.

Ich kann verstehen, daß Du traurig bist und Dich von Deinem Hund nicht trennen magst. Aber hier steht der Hund im Vordergrund und nicht Du.

Glaube mir, da der Tumor schon so weit fortgeschritten ist und nicht mehr operiert werden kann, ist jede Art von Behandlung nichts als Quälerei für das Tier.

So viel ich weiß, ist eine Chemo bei Hunden in dem Fall gar nicht angebracht. Warum also darüber nachdenken? Und daß der Hund Schmerzen hat, die immer mehr werden, kannst Du mir auch glauben.

Eine Bestrahlung im Maul wäre möglich, aber die Nebenwirkungen - vor allem die Nebenwirkungen, die bleiben werden - sind alles andere als schön und für den Hund weiterhin schmerzhaft und das Fressen wird für ihn immer eine Qual sein. Außerdem versprechen die Bestrahlungen nicht unbedingt einen Erfolg.

Ich weiß von was ich rede. Zwei Menschen, die mir lieb waren sind genau an solch einem Plattenepithel gestorben. Und es macht keinen Unterschied, ob ein Mensch oder ein Tier solch eine Krebserkrankung hat.

Wenn Du Deinen Hund wirklich magst, dann erlöse ihn.

Ich hoffe für das Tier, daß Du die richtige Entscheidung triffst.

Ich würde mir jegliche weiteren Kosten für CT usw. sparen und dem Hund weiteres Leid und Stress damit ebenso ersparen.
Wenn es nicht mehr geht und er Schmerzen hat, dann solltest Du den Tatsachen in´s Auge sehen und dann Abschied nehmen. Wann der Zeitpunkt gekommen ist musst Du wissen.

Ich halte eine Chemo oder Bestrahlung beim Hund für Unsinn, ich habe selber 2 Hunde.

Also, solange er schmerzfrei ist geht es ja noch, wenn er leidet -> Abschied.

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