Mein hund hat jetzt angst vor mir:(

10 Antworten

Wenn dieser "Ausrutscher" das Vertrauen dermaßen zerstört, wird es vorher auch nicht sehr gefestigt gewesen sein!

Verhalte dich ganz normal-tu, als sei nichts passiert. Wenn du ihm jetzt in den Allerwertesten kriechst bestätigst du nur sein Verhalten.

Aber da sieht man mal, dass der Nackengriff tatsächlich keine geeignete Erziehungsmaßnahme ist!!

geh doch mal langsam zu ihm hin und sprich ruhig mit ihm. Setze dich dann vor ihn und versuche ihn langsam zu streicheln.

Nach einer weile wird er sicher merken das du es nicht extra gemacht hast.

Ja, das war bestimmt nicht schön, für Euch Beide. Ich glaube bestimmt, der Hund hat seine Lektion gelernt, deshalb hat er so reagiert. Das Leckerchen hatte er nicht verdient, denn damit hast du ihn verwirrt und dir selbst den Respekt wieder verspielt.

Übrings: Wenn das kein Normalfall für Euch ist, dann ist es nicht weiter schlimm. In ein paar Tagen ist es vergessen, allenfalls springt er dir nicht mehr auf den Bauch.

Ich sage mal so, was du vielleicht nicht sofort verstehen wirst. Dein Hund hat dich noch nicht richtig als Rudelboss akzeptiert. Denn aus Hunde-Sicht hat er sich unverschämt und rüpelhaft dir gegenüber verhalten. Kein Hund, würde das mit dem Leitwolf machen, weil er genau wüsste, er würde dafür bestraft für so eine Respektlosigkeit.

Du hast ihn sozusagen ungewollt, durch den Zufall deiner Überraschung, in der einzig richtigen Art gezeigt, Hallo Bursche, ich verlange Respekt von dir, mit Recht.

Jetzt werden natürlich einige in der Gemeinde anderer Meinung sein, wie ich, dass ist Ok so.

Natürlich hättest du besser reagieren können, aber situationsbedingt passiert so etwas menschlich/hündisches eben schon, deshalb bist du kein schlechter Hundehalter.

Aber einer, der sich in Zukunft besser beim Hund Respekt verschaffen sollte. Denn der Hund sollte immer das letzte Glied im Rudel der Familie sein.

Also Nobby, wenn ihr beide daraus gelernt habt, dann war das der Anfang einer respektvolleren Beziehung. Den weiteren Respekt musst du dir aber erst noch verdienen, durch konsequente liebevollen hundgerechten Umgang, dann stehst du auf einmal in seinen Augen wie "Persil" am Hundehimmel ;-)).

Ich habe meinem jetzigen Hund mal heftig in den Hintern getreten, als er in der Wohnung eines Freundes gegen eine Steckdose pinkelte. Der Strom fiel aus und wir standen alle im Dunkeln. Nur ich wusste warum und habe die Sicherung wieder reingedrückt und mit dem Taschentuch alles weggemacht. Der Hund hat mir diesen einmaligen Vorfall nie übelgenommen, er kam sofort wieder zu mir. Er hat auch nie wieder in einem Haus gepinkelt und schon gar nicht an eine Steckdose.

Es hat mir nachher auch leid getan und es ist nie wieder vorgekommen. Ich denke heute noch, es hat ihm vielleicht künftig das Leben gerettet, es noch einmal zu tun.

Manchmal handelt man spontan so, macht solche Fehler, wie man es normalerweise nicht machen sollte, aber eine vertrauensvolle Hundebeziehung belastet so etwas nicht wirklich, wenn es sich nicht wiederholt. Wer noch keine Fehler gemacht hat, sollte sich einen Heiligenschein aufsetzen. Hauptsache du lernst daraus.

super erklärt! hoffentlich sieht niemand die steckdosengeschichte als ermutigung an, seinen hund treten zu können. aber einen fehler als chance zu nutzen, ist doch genial!

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hund hechelt immer, und zittert immer.

wir haben vor 10 tagen eine hündin aus einer auffangstation in berlin aufgenommen, die uns in wenigen tagen wieder verlassen wird. wir haben sie nur übergangsweise für eine liebe freundin aus einer anderen stadt "vorgeholt", bis sie uns in berlin besucht um den hund mitzunehmen.

diese hündin scheint wohl aus einer familie mit einem behinderten kind gekommen zu sein, und die alten halter waren mit 3 kindern und der hündin total überfordert. ich gehe davon aus das der hündin nicht viel gutes wiederfahren ist.

sie braucht eine ganze weile mit anderen menschen, ist sehr schüchtern. gerade bei männern... wenn wir mit unserem hund spielen, kommt sie aber auch langsam gerne an um zu schmusen.

nun das problem :

sie zittert so gut wie immer und hechelt dabei. wenn ich ihr die hand auflege richtet sie ihre ohren auf, schaut dabei hin und her, und zittert am ganzen körper. der vibriert richtig, und zwar phasenweise ca 30 sekunden zittern, 5 sekunden ruhe, wieder zittern.

das hecheln ist schon etwas lauter für so einen kleinen hund, und es nervt nach ein paar stunden auch irgendwie. aber mir tut sie so leid : es geht gar nicht darum wie man das abstellt. es geht mir darum herrauszufinden, was sie wohl haben könnte, und wie man sie etwas beruhigen kann.

habe schon kleine hundemassagen, gutes zureden, liebevolle momente probiert, in der ich sehr zugänglich mit ihr war. gebracht hat es leider gar nichts.

kann das eventuell sein das der hund nicht nur angst hat, sondern körperliche schmerzen, herzfehler, geschwollene zunge... das sie schlecht luft bekommt, oder irgendwelche anfälle hat ?

die freundin die den hund mitnehmen will ist schon da, die beiden verstehen sich gut. allerdings hat die freundin gerade mal harz4 - und ich befürchte einen tier-arzt und teuere medikamente kann sie sich kaum leisten.

ihre ohren sehen etwas angefressen aus, aber sie hört gut wenn ich sie anspreche.

ich bin kein hunde-experte. ich habe selber erst 3 monate etwas erfahrung mit unserem total ruhigen ausgeglichenen welpen...

sie ist vielleicht 35 zm hoch, und ca 3 jahre alt.

was könnte ich versuchen um herrauszufinden was die arme nur hat, und was wirkt besonders beruhigend auf hunde ?

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