Mein hund hat arthrose!

7 Antworten

Wie wurde das festgestellt? Mittels Röntgenbild?

Bei Arthrose reiben die Gelenkflächen aufeinander, weil der Knorpel abgenutzt wird. Im Anfangsstadium kommt der Körper noch einigermaßen damit zurecht, später bilden sich Entzündungen, begleitet von sehr starken Schmerzen.

Beobachte deinen Hund gut! Jeder Hund ist anders, wenn es darum geht, Schmerzen anzuzeigen. Stellst du fest, daß er Schmerzen hat, ist eine Medikation mit Metacam sehr häufig hilfreich. Lass dir nix erzählen, von wegen macht die Leber kaputt. Natürlich haben Schmerzmittel diese Nebenwirkung, vor allem in Dauermedikation. Aber ich bin ganz klar ein Befürworter der Lebensqualität, nicht der Lebensquantität.

Schmerzfreiheit geht bei mir ganz klar vor Erreichen eines bestimmten Alters.

Es gibt neben der Behandlung mit Tabletten auch noch die Möglichkeit des vet-drop-Verfahrens. Ein Tierarzt in meiner Gegend bietet das an. Es ist insofern schonender, weil die Schmerzmittel nicht in der Menge verabreicht werden müssen, wie in Tablettenform. Der Körper wird also noch geschont und nicht bombadiert. Ausprobiert habe ich das noch nie, aber ich habe bisher nur Gutes davon gehört.

Du wirst die Arthrose zunächst daran bemerken, daß dein Hund schwerer aufstehen kann. Nach langem Liegen ist das die sogenannte Morgensteifigkeit, nach einer Weile geht dein Hund dann wieder normal.

Lies mal bei Wikipedia den Begriff nach. Was für Menschen gilt, gilt in diesem Zusammenhang auch für Hunde/Tiere allgemein.

Als mein Schäferhund Gelenk-Probleme (Arthrose) hatte gab ich ihm Grünlippmuschel-Kapseln. Sind zwar für den Menschen, helfen aber genauso dem Hund. Neuseeländische Grünlippmuscheln sind reich an Glycosaminoglykanen, die beim Menschen natürlicherweise im Bindegewebe, den Gelenkknorpeln und der Gelenkflüssigkeit („Gelenkschmiere“) vorkommen. Hat meinem Hund sehr geholfen. Inzwischen gibt es die Kapseln auch speziell für Hunde.

http://www.kraeuterhaus.de/content.php?seite=shop/produkte.php&hauptrubrik=34&details=1466&skeyw=grünli&st=1

Na besonders angenehm ist das für deinen Hund natürlich nicht. Er wird eben nicht mehr so viel laufen und spielen wollen. Aufjedenfall solltet ihr regelmäßig zum Tierarzt

Was heißt schlimm, es verursacht Probleme und auch Schmerzen. Aber da solltest du vllt mit nem Tierarzt drüber sprechen.

Arthrose bekommt fast jeder mittelgroße bis große Hund im Alter, meistens sogar schon früher als mit 10 Jahren. Es ist sozusagen ein Verschleiß der Gelenkschmiere, -knorpel und verursacht starke Schmerzen!

Am Anfang hat der Hund Probleme beim Aufstehen und Hinlegen, beim Treppen steigen. Er tollt weniger herum und geht meist nur im Schritttempo. - ACHTUNG, jetzt auf die Futtermenge achten und auf Seniorenfutter umstellen. Denn evtl. Übergewicht belastet die Gelenke NOCH stärker!

Er muss jetzt vom TA laufend beobachtet werden: Am Anfang gibt man eine Kur von 3 - 4 Wochen schmerz- und entzündungshemmende Mittel, nach einem halben Jahr noch einmal. Mit fortschreitendem Alter verkürzen sich diese Abstände bis er letztlich täglich seine Schmerztablette braucht.

Wirst sehen, nach der ersten Behandlung wirkt er wieder wie ausgewechselt ;-)) Aber es ist auch ein Zeichen, dass du jetzt einen alten Hund hast, dessen letzter Lebensabschnitt begonnen hat. Genießt diese Zeit zusammen.

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