Mein Hund hat Angst vor meinem Kind und anderen Menschen.wie kann ich meinem Hund die Angst nehmen?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Gewöhne deinen Hund an Menschen. Besonders dein Kind sollte oft im Sichtfeld des Hundes sein, aber mit großer Entfernung. Es sollte sich ruhig verhalten und den Hund ignorieren. Mit der Zeit (alles dauert!) kann das Kind dem Hund Futter in den Napf oder Wasser in die Trinkschale geben, aber sich dem Hund trotzdem nicht nähern. Der Hund sollte aus der Ferne sehen, dass das Kind ihn versorgt und ihm somit gutes tut. Nach einer Weile, das Kind sollte weiterhin füttern, kann das Kind sich dem Hund etwas (!) nähern (vielleicht so auf 5 Meter) und ein Leckerlie auf den Boden legen. Dabei sollte das Kind Ruhe ausstrahlen und langsam mit dem Hund sprechen. Nach kurzer Zeit sollte das Kind wieder gehen, aber in Nähe bleiben. Wenn dann der Hund das Leckerlie holt, ist es schonmal toll. So etwas kann man dann jeden Tag machen, das Kind sollte auch weiterhin täglich Näpfe füllen und regelmäßig mit dem Tier ruhig sprechen. Der Hund sollte sich dann an das Kind gewöhnen und merken, dass es ihm nichts böses möchte, sondern ihm freundlich gesinnt ist. Nach dieser Zeit kann das Kind sich langsam wagen, den Hund zu berühren, zu streicheln. Dieser Schritt sollte aber nicht zu schnell passieren, der Hund soll LANGSAM Vertrauen aufbauen.
Dann ist der Hund erstmal an dein Kind gewöhnt, das sollte am wichtigsten sein. Mit anderen Vertrauenpersonen kann man genauso verfahren, nachdem der Hund an dein Kind gewöhnt ist. Das Vertrauen zum Kind sollte oberste Priorität haben.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Viel Erfolg!

Wir hatten auch mal einen Nordisch Buhund, aus dem Tierheim. Sie wurde dort angeblich abgegeben weil sie kleine Kinder biss. Damals arbeiteten unsere Tochter (damals 3Jahre) und ich in dem Tierheim. Unsere Tochter verliebte sich in die Hündin. Wir kämpften regelrecht darum, dass wir sie bekamen. Es war nicht unbedingt einfach, unsere Tochter gab ihr regelmäßig das Fressen, wenn sich ein Erwachsener mit unserer Tochter abgab, musste man den Hund auch gleichzeitig beachten. Sie war nämlich eifersüchtig. Circa 6Monate später war unsere Tochter auch schon mal mit im Hundekorb.Auch wwenn dr Hund beim Fressen war gab es kei e Probleme. Man muss das Vertrauen des Hundes gewinnen, das geht meist über Ffressen und viel viel Ruhe und Konsequenz. Es ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Aber bitte mit Schutz für alle Beteiligten.

Du bringst nicht gerade viel Informationen rüber.

Was für einHund ist es?

Wo kommt er her?

Wie alt ist er?

In welchen Situationen zeigt er Angst?

Wie äußert sich die Angst?

Um einen Rat zu geben braucht man schon etwas mehr Informationen.

Sie ist ein Jack-Russel-Mix und ist 5 Monate alt.

Sie stammt wahrscheinlich aus schlechten Verhältnissen.

1
@GiggisKrawalli

Dann ist er ja noch recht jung und lernfähig.

Wie alt ist denn das Kind, ist es schon in einem Alter in dem man ihm erklären was in dem Hund vor sich geht?

Viele Eltern glauben das Kind versteht alles und überfordern das Kind weil Kinder ganz anders denken als ein Erwachsener das darf man ihnen auch nicht verübeln. Man kann von kleinen Kindern nicht erwarten das sie wie auf rohen Eiern laufen aus Rücksicht zu einem Hund.

Wenn der Hund solche Angst hat besteht außerdem die Gefahr das er aus Angst zubeißt und das Risiko würde ich als Mutter nicht eingehen.

Ich rate Dir den Hund und das Kind nie alleine im Raum zu lassen und wenn Du das Gefühl hast Du kriegst das nicht hin gib den Hund lieber ab, an Leute die keine Kinder haben. Damit tust Du Dir, Deinem Kind und dem Hund einen Gefallen und Du musst kein schlechtes Gewissen deswegen haben.

LG

0

Was möchtest Du wissen?