Mein Hund fast 8 Jahre alt.......

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11 Antworten

Hallo zusammen

Auch wir (meine Frau und ich) mussten gestern die leidige Erfahrung machen, dass wir unseren treuen und herzensguten Hund einschläfern lassen mussten. Unser Hund hatte unter anderem Probleme mit ihren Hüften. Es ging soweit, dass sie in den letzten Tagen ihren Kot nicht mehr halten konnte. Ohne, dass wir etwas sagen mussten, war es ihr offensichtlich sehr unangenehm. Unser Hund (Malinois) war immer sehr aktiv und es musste "immer etwas gehen". Sie lebten die letzten Monate, in welchen ihr die Hinterläufe immer wieder einknickten bei weitem nicht mehr die Lebensqualität die sie zuvor gewohnt war. Ich kann Euch schreiben. Mir hat es fast das Herz zerrissen und ich kämpfe immer noch gegen die aufkommende Trauer. Die Hündin bekam ich mit 9 Wochen und konnte es so arrangieren, dass ich sie die ersten 6 Monate 24 Stunden um mich hatte. Es entstand mit ihr eine besonders tiefe Verbindung. Auch wenn es für uns sehr schwer fällt, dem Hund ist nicht gedient, wenn er leidet. Für den Hund ist es ein friedliches Einschlafen. Es ist ihm nicht bewusst, dass er sterben wird. Sie hat ein Medikament bekommen, welches sie einschlafen lies. Nachdem sie eingeschlafen war spritzen wir ihr eine Überdosis Narkosemittel um den Kreislauf und die Gehirnaktivität einstellen zu lassen. Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Gefühle nicht in den Hund assoziieren. Wir müssen für den Hund denken und bei Zeiten loslassen. Der Zeitpunkt, an welchem das Tier stirbt kommt so oder so. Für einen tierliebenden Menschen ist dieser Punkt immer zu früh. Auch wenn wir wollen, so können wir den Lauf des Lebens nicht aufhalten.

Wenn man nicht sicher ist, ob der Zeitpunkt nun gekommen ist, kann man Freunde zuziehen, welche den Hund länger kennen. Sie sollen ehrlich schildern, wie sie den Hund in früheren Tagen wahrgenommen haben und ihn jetzt wahrnehmen. ………

Auch wenn es sich jetzt brutal liest. Ich habe dem Hund die tödliche Dosis des Medikamentes intravenös gespritzt. Ich bin der Meinung, dass ich ihm diese letzte Ehre nach 12 Jahren schuldig gewesen bin. Auch wenn die Trauer um das Tier immer wieder hoch kommt, kann ich mich damit trösten, dass ich für sie alles getan habe. Vom Anfang bis zum bitteren Ende.

In Trauer Jörg

Hallo Georg,

man zerbricht sich vorher und nachher den Kopf, aber du hast sehr wenig geschrieben... Bei unserem Schäferhund hatten wir letztes Jahr von Januar bis Juni Dauerdurchfall und keine Therapie hat geholfen, egal was die Tierärzte versucht haben. Erst eine Tierheilpraktikerin hat ihn wieder in den Griff bekommen, aber gestern haben wir ihn auch über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Wir haben viele schöne Jahre mit ihm gehabt, er war ein klasse Hund, Gutmütig Treu uns grundehrlich. Auch ich hab mich immer wieder gefragt Was soll ich nur tun? Wir haben alles getan, und ich hatte manchmal Zweifel, ob wir ihn nicht hätten früher erlösen müssen. Schön würde ich es finden, wenn Menschen mit kranken Tieren, bei denen der Tierarzt nicht mehr helfen kann, einen guten THP aufsuchen, oft gibt es hier auch in aussichtlosen Fällen noch Hilfe.

Ich habe in einem anderen Forum Gleichgesinnte gesucht und wurde sehr unfreundlich aufgenommen, das lag sicherlich zum einen daran, dass Rex kaum eine Erkrankung im letzten Jahr ausgelassen hat, und zum anderen leider an der Tatsache, dass nicht alle Menschen auch die anderen Möglichkeiten einer Diagnose und Behandlung kennen oder kennen lernen wollen.

Liebe Grüße Esther

Jetzt hat er seinen Frieden, es waren die Nieren, deshalb hat er zum Schluß so viel getrunken. Sene Mutter vertarb auch an einer Nierenkrankheit. Am 11.11.2008 um 19.25 hörte sein Herz auf zu schlagen. Jetzt mach ich mir Vorwürfe ob ich das richtige gemacht habe.

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