Mein Hund fährt nicht gerne Auto, was soll ich tun?

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6 Antworten

Bin mit ihm also ins Auto und sobald er anfing zu jammern, raus aus dem
Auto. Sobald er wieder im Ruhemodus war, das gleiche nochmal. Keine
Chance.

Mir ist nicht ganz klar, was das bringen soll? Dadurch wird der Hund doch nur noch nervöser, weil er glaubt, dass der Spaziergang nun losgeht. Du hast also das unerwünschte Verhalten ordentlich verstärkt und belohnt.

Gibt es besondere Rituale, wenn Du mit Hund und Auto zum Spaziergang aufbrichst? Tasche packen, Schleppleine mitnehmen etc.?
Im ersten Schritt würde ich diese Rituale täglich mehrfach wiederholen, ohne dann loszufahren.
Also z.B.: Tasche packen, Schleppleine nehmen, Hund hibbelt, Hund immer wieder auf die Decke schicken, bis er dort ruhig liegen bleibt. Erst dann geht es raus, aber nicht mit dem Auto.

Im zweiten Schritt würde ich die Sachen ins Auto packen, aber nicht losfahren, sondern eine Runde ohne Auto drehen. Hibbelt der Hund nicht mehr, darf er ins Auto. Wichtig: Wie ein Spaziergang beginnt, so verläuft er auch. Also belohn immer wieder Ruhe und erfüll keine Erwartungen, wenn der Hund überdreht.

Dritter Schritt: Auto fahren, ohne dass es zum Spaziergang geht. Immer und immer wieder, bis der Hund nicht mehr aufdreht.

Vierter und letzter Schritt: Am Auslaufgebiet darf der Hund erst aussteigen, wenn er ruhig ist. Jaulen und hibbeln wird nicht belohnt und der Hund darf auch nicht sofort lospreschen, sobald die Tür geöffnet wird.

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Wenn du mit ihm aus dem Auto wieder raus gehst wenn er jault lernt er doch nur dass ihn das jaulen aus dem Auto befreit:/ stattdessen solltest du warten bis er ruhig ist nicht sabbert und keinen Stress zeigt und dann darf er raus;) vielleicht hab ich aber auch was falsch verstanden?

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Du schreibst: sobald er anfing zu jammern, raus aus dem Auto. Genau das dürfte das Problem sein. Dadurch lernt Dein Hund, das "Jammern" belohnt wird.

Unser letzter Hund hatte das gleiche Problem und wir waren ziemlich hilflos. Bei unserem jetzigen Hund habe ich den Züchter darauf angesprochen und der gab mir folgenden Tipp:

Regelmäßig mit dem Hund Auto fahren. Auf Jammern, Piepsen, Wimmern absolut gar nicht reagieren. Sobald er (und wenn es nur ein paar Sekunden sind) damit aufhört, überschwänglich loben!

Das klingt hart und man muss die Neven behalten, aber dieses Vorgehen hat sich gelohnt. Wir sind mehrmals am Tag mit ihm herumgefahren. Immer, wenn er still war, haben wir ihm gut zugesprochen und ihn mit Leckerchen belohnt. Hat er gejammert, haben wir ihn ignoriert und sind einfach weitergefahren.

Die Strecken haben wir immer ein bisschen verlängert und es dauerte nicht lange, bis der Trainingseffekt einsetzte. Inzwischen springt er mir begeistert vor den Füßen herum, wenn ich den Autoschlüssel vom Haken nehme. Die längste Strecke, die wir mit ihm gefahren sind, war bis nach Schottland rauf.

Viel Erfolg!

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wie transportierst du deinen hund? Ich würde ihn an eine vari-kennel-box gewöhnen (gut sichern ist das A und O im auto,darf nicht rutschen u.kippen) und zwar zuerst zuhause,als ruhe und entspannungsplatz...und erst wochen später die box ins auto stellen (2boxen kaufen,eine in der wohnung,eine auto) und sie da an entspannung gewöhnen, ohne fahren...

es gibt sehrsehr viele hunde die als welpen zuwenig sensomotorische förderung hatten, auch schon beim züchter...ihr gleichgewichtssinn zuwenig ausgebildet ist und deshalb ein problem kriegen mit schnellen reizen (umwelt flizt vorbei beim fahren) und gleichzeitigem ausbalancieren durch die bewegungen des autos...die box darf nicht zu gross sein,hund muss liegen können und sich auf drei seiten auffangen können, sowie gegen aussenreize reduziert sein

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Was könnte ich tun?

auf Autofahren mit Hund verzichten. Warum willst Du dem Hund diesen Stress  weiterhin aussetzen?

Manche Hunde vertragen das nun mal nicht, Dann muß man sich darauf einstellen und sein Leben entsprechend planen

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Kommentar von floppy232
21.05.2016, 23:56

Huh, da bin ich aber mal nicht deiner Meinung.

Wenn ich die Einschränkung hätte, mit dem Hund nicht Autofahren zu können, könnte ich mir keinen Hund zulegen, das ist bei mir Voraussetzung. Ich lebe in der Stadt und muss rausfahren für ausgiebige Gassigänge oder um die Hundeschule zu besuchen. Auch Menschen können Meideverhalten an den Tag legen ^^

Deshalb würde ich alles daran setzen, dass Autofahren für den Hund eine Normalität wird. Es einfach nicht zu tun, würde zumindest bei mir nicht in Frage kommen. 

Vielleicht ist es schon etwas spät? Normal kenne ich solche Antworten von dir nicht, du bist eigentlich kompromissbereiter ;)

Klar richtet man sich nach dem Hund, aber ich habe auch gewisse Dinge nach denen sich der Hund nach mir richten muss, ein Kompromiss eben. Jetzt hat meine natürlich kein Problem mit Autofahren (als Welpe schon ohne Probleme), aber wenn es muss, würde ich es trainieren bzw. versuchen ihm/ihr die Angst zu nehmen, sonst könnte ich keinen Hund halten, es wäre langweilig und wenig auslastend nur in der Stadt Gassi zu gehen.

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Steck ihn in den Kofferraum.

Mag er auch nicht, lenkt Dich aber nicht so vom Fahren ab.

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