Mein Hund bellt mich an

6 Antworten

Es ist ziemlich typisch für einen jungen Hund. Da hilft nur mit Liebe und Konsequenz in der Erziehung weiterzumachen. da du selbst unsicher bist, ist es sicherlich gut, wenn du dich in der Hundeschule oder durch einen Trainer beraten lässt. Klar, ein großer Hund kann ein kleineres Kind schnell mal umwerfen. Und die Beißeleien werden auch schnell mißverstanden.hier site s wichtig, dass ihr den Hund im Moment eben nicht mit einem kleinen Kind alleine lasst. Übe mit viel Geduld. Lass ihn Sitz und Platz machen und belohne ihn dafür, wenn er es macht, auch wenn es nur ganz kurz ist. Versuche ihn zhu ignorieren, wenn er dich bedrängt oder anspringen will. Schau ihn nicht an, geh weg von ihm. Wenn er sich dann beruhigt, kannst du dich ihm wieder zuwenden, auf eine ganz ruhige Art. Sobald er wieder beginnt, direkt abwenden, weggehen, ignorieren. Ich weiß, es ist sehr. Habe gerade einen Bengel ( Neufundländer) von 17 Monaten, der sich immer noch mir gegenüber so benimmt! Aber ich weiß, dass wir das bald im Griff haben werden. Viel Erfolg!

Hallo, dein Hund will die Rolle des Rudelführer einnehmen. Unterbinde dieses Verhalten, sei dominant und sei immer auf der höheren Stufe als der Hund, wenn du und der Hund sogar au der gleichen Stufe steht, dann ist es klar das der Hund dominant wird und versucht einen Rang höher zu sein. Am besten du suchst dir nicht so einen Trainer den du vorher hattest, denn der hatte ja anscheinend gar keine Erfahrung, such dir einen Trainer der auf die Rudelführertheorie vertraut, so geht es am besten und schnellsten, denn wenn erstmal klar ist wer der Rudelführer ist dann ist das Thema recht schnell gegessen. Im übrigen musst du dich evtl. trauen den Hund dazu zwingen sich zu unterwerfen, ich weiß das klingt sehr aggressiv aber das ist es eigentlich nicht, sei ruhig und bestimmt, wenn du nervös oder ängstlich wirst, nutzt der Hund das sofort aus.

Wenn du nicht auf diese Theorie zurückgreifen willst, gibt es auch andere Trainingsmethoden aber meiner Meinung nach ist die Wolfs-Theorie artgerecht und verständlich und ohne Beeinflussung durch Leckerlies.

Cesar Milan Methoden! Sind hier nicht gerne willkommen! Diese dominant Theorien sind veraltet und es geht auch anders. Lies dir mal Jule59 Beitrag durch!

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@Einafets2808

Veraltet ist die vermenschlichung und die Beeinflussung durch Leckerlies, diese Methoden habe ich nicht nur von Cesar sondern von erfahrenen Trainern und Menschen die mit Wölfen lebten. Ich vertraue auf diese Theorie.

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@GingersBiatch

Hunde sind keine Wölfe. Und über die Jahrhunderte sind sie auch so verändert, dass man sie nicht mehr direkt mit Wölfen vergleichen kann. Die Wissenschaft ist da heute weiter!

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@GingersBiatch

Ein mensch, der mit wolfen lebt ist wohl sehr rar und die wahrscheinlichkeit, dass Du mit denen gelebt hast ist gering ;-)

Was die Trauiner angeht, mag sein, dass die solche bezeichnungen finden, aber diese sind irrefuehrend und inhaltlich nicht korrekt.

Klar und deutlich,k nur weltweit wenige menschen werden von Cnien als artgenossen anerkannt und nur diese koennen dann rudel bilden. Alles andere sind schlicht und ergreifend Sozialverbaende die anderen regeln folgen.

Grundsaetzlich hast Du allerdings recht, mensch kann und sollte den hund im sozialverband einordnen und fuehren.

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Die rudeltheorie ist schlicht deshalb unfug weil es keine artuebergriefenden rudel gibt und bis aufwenige menschen hunde einen menschen *nicht+ als artgenossen akzeptieren.

Ein hund unterwirft sich auch keinem menschen, bestenfalls wird Hund aus sicht des menschen untergeordnet, rifchtiger, der hund fuegt sich in den sozialverband ein.

Es geht auch nicht um eine bezeichnung fuer irgend eine methode, sondern darum langfristig mit dem hund zu arbeiten ;-)

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Es ist längst erwiesen, dass es keine Rangfolge zwischen Mensch und Hund gibt.

Auch bei Wölfen, die in der Natur leben, gibt es diese Rangordnungen nicht. In Gefangenschaft ist das was anderes.

Bitte verbreite hier nicht diese machtverherrlichenden Erziehungsmethoden. Ein Hundekenner muss keine Gewalt anwenden.

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er braucht Erziehung und keinen, der wieder einmal durch Unterwerfung und Rudelführegedöns mit dem Hund arbeitet.

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@spikecoco

Gut, wenn der Hund also kein Wolf mehr ist dann kann ich ihm ja demnächst ein paar süßigkeiten anstatt Fleisch geben, ist ja immerhin anders aufgewachsen

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Dein Hund ist nicht "dominant", er ist schlicht unerzogen. Bisher hat ihm keiner beigebracht, wie er sich ordentlich verhalten soll - also tut er das, was ihm Aufmerksamkeit und Zuwendung (auch wenn diese negativ ist) verschafft: Er bellt, hüpft und kneift.

Das Ganze ist im Moment nur lästig, kann aber durchaus gefährlich werden, wenn ihr nicht gegensteuert. Allerdings bezweifle ich, dass ihr das alleine hinkriegt, nachdem es bereits so weit gekommen ist.

Du könntest versuchen, eine Beziehung aufzubauen, indem du mit ihm in Bereichen arbeitest, die nicht problembelastet sind. Hervorragend dafür geeignet ist Clickertraining. Auf diesem Weg kann dein Hund die Erfahrung machen, dass es sich lohnt, mit dir zu kooperieren.

Was das Kneifen und Verfolgen angeht, würde ich dazu raten, für eine Weile gar nichts zu tun. Bleibe ruhig stehen und reagiere in keiner Weise auf den Hund. Schimpfe nicht, sag nicht Aua, schlag nicht um dich, schau ihn nicht an, sondern schaue demonstrativ in eine andere Richtung und ignoriere sein Getue. In dem Moment, wo er sich abwendet, um dich in Ruhe zu lassen, rufst du ihn zurück und gibst ihm ein Leckerchen.

Achtung: Niemals ansprechen und füttern, wenn der Hund noch unter Spannung ist, also z.B. daliegt und dich anstarrt. Am Anfang wird das ein "Spiel des längeren Atems" werden, weil der Hund natürlich bemüht ist, das Verhalten, mit dem er bisher Erfolg hatte, beizubehalten. Da hilft nur, sturer zu sein als er.

Von Dingen wie Festhalten des Hundes würde ich dringend abraten, denn das wird früher oder später dazu führen, dass er richtig zubeißt.

Um dem Hund ein Alternativverhalten beizubringen, wirst du einen Profi brauchen. Wenn es dir gelingt, den Hund fürs Clickern zu begeistern und ihn dauerhaft erfolgreich davon abzuhalten, dich zu belästigen, hast du aber eine Menge geschafft.

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