Mein Hund beißt/bellt, wenn ihm was nicht passt.. Wichtig!

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9 Antworten

Diese Methoden des angeblichen Trainers zeigen seine Unfähigkeit. Deine Hündin ist in einer Rüpelphase. Sie testet dich aus. Es ist wichtig mit ihr die Grundausbildung zu üben, mehrmals täglich ein paar Übungseinheiten. Ausserdem sollte sie geistig mit Sucharbeit , Dummytraining etc gefordert werden. In die Leine beissen würde ich ignorieren . Ich würde auch mit diesem Hund gerade den Befehl "aus" üben, dann gibt sie alles, was sie im Fang hat, dir freiwillig ab. Je ruhiger, konsequenter und souveräner du mit ihr umgehst, umso mehr wird sie dich als"Rudelchef" akzeptieren. Je aufgeregter, unsicher und aggressiver du mit ihr umgehst, umso schwieriger wird sie werden. Nicht alles Problemverhalten entsteht daraus, das der Hund angeblich dominant ist oder seinen Rang in der Familie nicht akzeptiert. Problemverhalten entwickelt sich oft aus Unterforderung, Überforderung oder Stressabbau wegen zu harter Trainingsmethoden oder weil die Kommunikation zwischen Hund und Mensch nicht stimmt. Klare Regeln im täglichen Leben erleichtern euer Zusammenleben. Wie diese Aussehen musst du entscheiden.

Hallo, kannst Du sagen ob das ein " böswilliges Schnappen " ist oder im Spiel?Als meine in dem Alter war hat sie das Anfangs auch öfter probiert. In die Leine gebissen, rumgesprungen, gebellt...Du solltes keinesfalls auf das Spiel einsteigen und großartig an der Leine rumzerren, das heizt oft noch mehr an. Eine draufgeben bitte auf keinen Fall!! Wer das tut ist nur unfähig das Problem anders zu lösen. Bei mir hat folgendes gut geklappt. Immer wenn sie dieses Spiel angefangen hat hab ich die Leine kurz genommen, bei langer Leine bist zu weit weg. Ich habe dann immer ganz fest mit dem Fuß neben ihr aufgestampft und laut mit " böser " Stimme NEIN gesagt. Das ging natürlich nicht von jetzt auf gleich, aber ein paar Tage und die Sache war erledigt.

Er scheint ein sehr dominantes Tier zu sein und genau das muß sozusagen gebrochen werden. Er muß in jeder Hinsicht merken, daß DU der Rudelführer bist und kein anderer. Die Methode mit der Wasserpistole ist sehr wirkungsvoll, das mit dem eins auf die Schnauze geben eventuell nicht so empfehlenswert - wenn Du Pech hast, dann rastet er nämlich aus und fällt Dich an. Im Zweifel vielleicht auch noch mal den Trainer wechseln.Wenn ich das lese, dann weiß ich, warum ich immer nur Hündinnen nehme. Viel Erfolg und die Hoffnung nicht aufgeben.

Danke für die Tipps, aber da mein Retriever Wasser liebt, bin ich mir nicht sicher ob ihm das etwas ausmachen würde. Ist übrigens eine Hündin..

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Das Beißen in die Leine ist ein sicheres Zeichen dafür, dass er Dich als Rudelführer nicht anerkennt. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo Du mit ihm die Unterordnung (ich weiß, ein schreckliches Wort) machen solltest, d. h. Dein Hund geht bei Fuß und sieht Dich an, ohne sich von irgendwas oder irgendwem ablenken zu lassen. Wenn er artig ist, bekommt er ein Leckerli, wenn er nicht oder nur abgelenkt läuft, lässt Du ihn "Sitz" oder "Platz" machen. Das Ganze trainierst Du 2 x täglich für je 10 Minuten, und dann müsste er eigentlich kapiert haben, wer der Boss ist.

der meint aber, dass der Hund verstehen muss, dass er rangniedriger ist und ich ihm einfach eins auf die Schnauze geben soll oder ihn mit Wasser bespritzen

Damit hat er auch völlig Recht.

Da stimmt generell was nicht in Deiner Erziehung.

Du darfst das Tier nicht vermenschlichen und es eben so behandeln, wie es das natürliche Hunderudel auch täte.

Das bedeutet: Auf ein Fehlverhalten muss SOFORT eine Bestrafung erfolgen (aber NIEMALS schlagen oder so). Mit Schlagen ist nicht der Klaps auf die Nase gemeint, der ist schon in Ordnung.

Bei Hundeproblemen liegt das wirkliche Problem immer am oberen Ende der Leine.

Du musst eben echt konsequent sein und immer im Auge haben, dass sein Verhalten wie im Hunderudel funktioniert.

Übrigens: Es ist auch für das Tier stressfreier, wenn es seinen Rang kennt. Daran solltest Du immer denken und dementsprechend immer sofort und sehr konsequent handeln.

Dazu gehört auch unbedingt, ihm eins drauf zu geben, wenn er was falsch macht.

Im Moment kann er noch lernen, verpasse die Chance nicht.

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Hallo coldsilence,

Was würdest du tun, wenn dein Kind nach dir schlägt, dich beißen will oder mit irgendetwas bewirft?

Du wärest sicherlich entrüstet und sauer. Deine Haltung ihr gegenüber wer Dominant und du würdest vielleicht auch, in dem Augenblick wo das "kleine Biest" dir in die Wade beißen möchte, einen Klaps nicht vorenthalten lassen.

Warum also beim Hund nicht? Weil sie an alle Ecken schreien Tierquälerei?

Eine Antiautoritäre Erziehung klappt schon bei uns Kindern nicht, wie soll so etwas bei Rudeltieren klappen die doch in ihrer Rangordnung alles mit Drohgebärden regeln?

Klar sollst du deinen Hund nicht schlagen, treten oder gar mit Stock verprügeln. Warum auch, es würde nichts bringen! Denn dein Hund wüsste höchstwahrscheinlich nicht mal warum.

Wenn dein Hund nach dir schnappt, ist es völlig legitim dem Hund, 100% und unmissverständlich klar zu machen, Junge, mit mir nicht! Dein Tiertrainer hat diesbezüglich nicht unrecht. Er muss sofort wissen, Ui, das lass ich bei ihr lieber mal. Wenn der Hund also nach dir schnappt du aber anstatt groß zurück zu zucken und doof in der Gegend rum zu laufen, mit der flachen Hand auf seine Nase haust und mit Dominanter Stimme NEIN sagt. Hast du mehr erreicht. Den mit dem zurückweichen, oder gar gehen hat der Hund, dich gerade erzogen und nicht du ihn! Der Hund hat gesagt, so Kleine, wir gehen nun dahin wo ich will, ich halte das Ding, du wolltest die Führung übernehmen und er hat nur mal an getestet ob er gewinnt. Du erschrickst, weichst zurück und schon ist er der Gewinner und hat einen Erfolg.

Ich empfehle dir für deinen Hund ein Würgehalsband. TIERQUÄLER werden sie alle losschreien, Ja! Ich bestimme wo ich mit meinem Hund hingehe, nicht er! Und ich lasse mir nicht meinen Arm raus reisen, wenn er zieht dann mit Sicherheit nicht lange.

Ich meine ganz ehrlich, wie Blöd muss man eigentlich sein, seinem Hund für 50 Euro und mehr ein tolles Geschirr zu kaufen, damit er beim ziehen ja keine Schmerzen hat, selbst aber wöchentlich in Behandlung muss wegen seiner Schultern schmerzen.

Mit dem Würgehalsband (deren Name es nicht mal gerecht wird) hat man mit einem Zug (nur einem), einen wirklichen Eindruck beim Hund hinterlassen. Ziehen wird er gar nicht mehr, das würde ihn nerven und wenn man nicht will dass er z.B. wen anspringt reicht ein "kurzer Ruck" und schon ist dieser aus der Aktion gerissen.** Immer verbunden mit einem Nein, zum Herrchen zurück kommen, immer Loben**

Ich bin Mitglied in einer sehr erfolgreichen Hundeschule, zu der eigentlich nur Problemfälle hinkommen. Sprich, da wo sämtliche Hundeschulen mit ihrer Fehlerziehung eines Hundes gnadenlos versagt haben. Habe selbst einen Labrador, ein fröhliches Rudelmitglied, der alles hat was er braucht, selbst einen Rudelführer auf den er sich verlassen kann!

Natürlich gibt es viele Verhaltenshinweise die man beachten muss. Gerade bei einem 7 Monate alten Hund, der gerade in dieser Zeit noch mal austesten will, wer hier der Boss ist. Eine anständige Hundeschule und viel Training mit dem "Mensch" dann klappt das. Wenn du noch Fragen zu meiner Methode hast, stehe ich dir sehr gerne zur Verfügung, einfach anschreiben.

So ihr Tierschützer, die ihr euren Hund mit 8-9 Monaten schon vorsorglich die Eier abgeschnitten habt und ihrer Entwicklung schadet, damit sie ruhiger werden oder nicht so gestresst sind! fallt über mich her!

Selten eine so "irrwitzige" Antwort gelesen!

Die Tipps sind größtenteils tierschutzrelevant (!) und in jedem Fall sinnlos!

Grade ein pubertärer Schnösel (egal ob m/w) braucht eine konsequente Erziehung, aber auf keinen Fall Gewalt!

Sorry, so viele "!" habe ich selten verbraucht.

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Den Trainer wechseln, sofort!

Und dir eine gute Hundeschule suchen. Das ist dringend nötig.

Eine gute Hundeschule vermittelt Wissen über den Hund, was für den Halter unabdingbar ist. Wenn du verstehst, wie ein Hund "tickt", dann kannst du ihn auch richtig behandeln.

Hm, ich bin in zwei Hundeschulen, aber die bringen überhaupt nichts. Aber danke für die Antwort, ich glaube auch, dass ich mich nach einem anderen Trainer umsehen sollte.

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wenn ich das wort "hundeschule" schon hoere, klappen mir die fussnaegel hoch !

nicht der hund muss zur schule, sondern der halter !

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@ThinkTwiceNow

nicht der hund muss zur schule, sondern der halter !

Völlig korrekt aber der ist es ja auch in der Regel, der was in der Hundeschule lernt.

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In dem Alter ist der Hund in der Pubertät und will seine Grenzen austesten. Wenn Du sein Führer werden willst, dann nicht mit Strafe - na, jedenfalls nicht mit den Bestrafungen die hier vorgeschlagen werden - sondern indem Du ihn davon überzeugst, dass Du zum Führer taugst. Suche Rat in einem guten Hundeforum, zB www.hunde-aktuell.de Die sind ziemlich kompetent dort.

Das ganze Rangordnungs- und Dominanzgedönse ist heute längst überholt. Wölfe leben genau wie Menschen schlicht und einfach in einer Familie mit einer ganz seichten Hierarchie.

Also such dir einen Trainer, der nicht von vorvorvorgestern ist.

Kauf ein Buch von cesar Milan dem Hundeflüsterer, der ist Top und es geht ohne Schläge!!!!!!

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