Mein Hintern tut weh!

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10 Antworten

Üblicherweise wird es nach dem 3. Tag besser, der Hintern gewöhnt sich an den Sattel. Grundbedingung ist nur dass die Haut nicht verletzt sein darf. Ich organisiere alle Jahre eine 4 Tagesfahrt und die meisten sind nicht so gut trainiert und haben am Anfang das gleiche Problem. Außerdem hilft kräftigeres fahren denn dann wird mehr Gewicht auf die Pedale gebracht und weniger auf den Sattel. Ich spüre das auch bei diesen Fahrten denn normalerweise fahre ich wesentlich schneller und bin nicht gewöhnt so fest zu sitzen. Weiche Sättel sind fürs erste angenehmer aber sie verbrauchen auch mehr Kraft für auf und ab Bewegung und das fehlt dann beim Vortrieb. Außerdem reiben auf langen Fahrten die weicheren Sättel eher zwischen den Schenkeln und deshalb verwenden Rennfahrer schmale Harte Sättel auch wenn sie damit nicht 25 sondern über 200km fahren. Also am besten: langsam daran gewöhnen. Je öfter umso weniger auweh.

Also wenn man nach einer langen Zeit wieder mal Fahrrad fährt, wird einem auf jedem sattel der Hintern weh tun. Schließlich ist man es nicht gewohnt auf einem sattel zu sitzen. Ein Bürostuhl ist nicht mit einem sattel vergleichbar. das legt sich aber nach einigen Ausfahrten.

Dann schließt sich allerdings die Zeit an, bei der der Sattel ansich wehtut, es also nichts mehr damit zu tun hat, dass es ungewohnt war. Jetzt hilft nur einen passenden Sattel zu finden. Dabei gilt eine Richtlinie:

Der Sattel sollte ca. 2cm breiter sein als der Abstand der Sitzhöcker (plus minus 1cm je nachdem ob aufrecht oder sehr schräge Sitzposition).Je länger eine Ausfahrt dauert desto härter sollte ein Sattel sein. Da verhält es sich genauso wie im Auto - der Sitz als Couchersatz tut nach kurzer Zeit überall weh.

Ich habe bis heute sechs opder sieben Sättel ausprobiert bis ich meinen Lieblingssattel gefunden habe. Und gerade dieser ist ein Carbonsattel - was ich zuvor (ohne zu testen) allenthalben ausgeschlossen hatte.

Allerdings lässt sich nicht von Person 1 auf Person 2 schließen. Jeder Hintern ist unterschiedlich. Person 1 sitzt lieber auf dem Damm, Person 2 eher auf den Sitzhöckern, daher dauert es eine Weile bis man den richtigen Sitz gefunden hat.

  • Ich fahre einen SQ Lab Super6 Carbonsattel (wird nicht mehr produziert).
  • Vater: SQ Lab 602 16 cm breit
  • Mutter: Terry Molto Gel deluxe
  • bruder: Terry Max Fly GT

Bei den SQ Labs sitzt man stäker auf den Sitzhöckern, bei den Terrys eher auf dem Damm.

Meine ausprobierten Sättel:

  • Fizik Aliante Sport: super schöner Sattel, passt meinem Kumpel, aber mir nicht
  • SQ Lab 611: ebenfalls hoch gelobter Sattel, passt uns beiden aber nicht (starke belastung der Sitzhöcker, super Damm-Entlastung
  • SQ Lab Super6: Carbonsattel, finde ich echt klasse
  • Terry: einige Modelle sehr gut (Fly RS, Fly Max)
  • Selle Italia Max Flite: die Ränder der Aussparung in der Mitte drückten
  • Selle Italia Signo T1: auf den ersten 10km i.O., danach Schmerzen an den Sitzhöckern

das war bei mir auch dann musst du noch mehr fahren und noch mehr fahren so ging es bei mir weg und wenn er so toll weh tut nusst du mal ein tag pause machen

Kenne ich nur zu gut. Ziemlich übles Gefühl. im Video werden einige Tipps vorgestellt, auch für Motorradfahrer sind die nützlich. Gute Fahrt!

Es gibt da mehrere Möglichkeiten,

1) Radlerhose mit PolsterEs gibt zahlreiche Radlerhosen die Extra untenrum gepolstert sind. Das kann für den Anfang abhilfe schaffen !

2) Training, Training und TrainingMit genügend Training und regelmäßigem fahren nimmt das ganze deutlich ab

3) Hintern + Sattel = inkompatibel ? => Neuer SattelHin und wieder komtm es tatsächlich vor, dass Hintern und Sattel einfach nicht zueinander passen. Wer nicht genug Geduld hat, sollte dann in Erwägung ziehen den Sattel zu tauschen.

Das ist normal, habe ich zu Saisonanfang immer die ersten 3-4 Fahrten, legt sich dann, wenn das allerdings über viele Fahten sich zieht ---> Satteltausch.

Kauf Dir doch einen weicheren Sitz...

zügig fahren und immer, wenn es sich anbietet, ein wenig aus dem Sattel dabei gehen. Dadurch wird

  1. die Muskulatur in Gesäß und in den Oberschenkeln gestärkt (könnte wichtig sein für ein "dancechick"!!)

  2. das Gesäß entlastet

  3. den Unebenheiten die Härte genommen, sie "schlagen" nicht direkt auf den Hintern durch

(inoffiziell: 4. der Verkehr flüssiger - was auch immer Du darunter verstehen willst! ^^)

special: schonmal den Reifendruck hinten reduziert? Tritt sich schwerer, läuft aber "weicher".

P.S.: 25km? Fahre ich täglich durch die Stadt zur Arbeit mit Stops an Ampeln, Vorfahrtsstraßen, etc. : also Anfahren, Bremsen, Anfahren...ohne Schmerzen!

Das Problem hatte ich auch immer wieder, grad jetzt, als ich mein geklautes Rad nach 11 Monaten wiederfand... Das ist nach längeren Pausen immer so, einfach mehr fahren, das gibt sich...

Du musst regelmäßig fahren - eine andere Lösung gibt es nicht

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