Mein Hauptjob hat hat die Lohnsteuer1,verdiene im Jahr 47250€.Beginne ein Nebenjob mit Lohnsteuer6 u. würde 23000€ verdienen.Muß ich mit Nachzahlungen rechnen?

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6 Antworten

Sie müssen lediglich mit höheren Steuerbelastugnen aufgrund des erhöhten Einkommens rechnen.

Wer gut verdient zahlt angemessen Steuern; wer wenig verdient eben wenig bis gar keine Steuern.

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Kommentar von sosinfo
04.03.2017, 12:08

heisst das, dass auch mein verdienst im hauptjob auch höher belastet wird?

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Die Frage ist in soweit belanglos, da du ohnehin eine Einkommensteuererklärung abgeben musst, ob du willst oder nicht.

Jedoch läuft Klasse VI schon mit den höchstmöglichen Abzügen, daher solltest du i.d.R. schon eine Erstattung bekommen, schlimmstenfalls passt es genau und du bist bei Plus-Minus-Null.

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Kommentar von sosinfo
04.03.2017, 12:21

wieso ist die frage belanglos?wenn ich tatsächlich mit nachzahlungen rechnen müsste, würde ich den nebenjob erst garnicht beginnen!

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Du musst mit einer Nachzahlung bei der Einkommensteuer von rd. 3.200,00 € zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer rechnen.

Begründung: Durch die Zusammenrechnung der Vergütungen ergibt ein höherer Progressionssatz.

Ich habe in meinem Bestand zur Zeit nur den Lohnrechner 2016.  

Danach ergibt sich bei einem Brutto von 47.000,00 € bei der Steuerklasse 1 eine Jahreslohnsteuer von 8.538,00 €, und bei 23.000,00 € und der Steuerklasse 6 eine Lohnsteuer von 5.252,00 €, zusammen also 13.790,00 €.

Wenn die beiden Gehälter addiert werden zu 70.000,00 €, beträgt die Jahreslohnsteuer bei Steuerklasse 1 rd. 17.000,00 €, also rd. 3.200,00 € mehr als die einzelnen Beträge.

In einem Nettolohnrechner kannst Du sicher die Zahlen für 2017 finden.

Möglicherweise hast Du noch Werbungskosten wie Fahrten zur Arbeit usw. Das könnte die Progression mildern.

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Bei Steuerklasse VI wird vom ersten Euro an Lohnsteuer einbehalten. Du zahlst also eher zuviel als zuwenig. Deshalb musst du und solltest auch eine Einkommensteuererklärung einreichen.

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Kommentar von sosinfo
04.03.2017, 12:15

wird dadurch irgendwie mein gehalt im hauptjob negativ beeinträchtigt?

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Kommentar von Helmuthk
04.03.2017, 13:57

Hallo @Steuerbaer,

schon mal was von der Progression durch die Zusammenrechnung der Gehälter gehört?

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Nein, wenn sonst nicht noch andere steuerpflichtige Einnahmen dazu kommen, die bisher nicht mit Lohnsteuervorauszahlungen belastet wurden und die Lohn-/Gehaltsabrechnungen richtig erstellt wurden.

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Die Gefahr sehe ich, wenn der AG des zweiten Jobs zu wenig Steuer veranschlagt. Dann bleibt zwar mehr netto übrig - was jeden AN entzückt - aber das Glück ist nicht von langer Dauer, weil am Jahresende Tausende Euro nachgezahlt werden müssen. Also pingelig darauf achten, dass beim zweiten Job eher zu viel als zu wenig Steuern gezahlt werden. Zuviel gezahlt kommt zurück, aber zu wenig gezahlt tut richtig weh. Ich schreibe das nur, weil wiele AG das tun, um ein höheres (Netto)Gehalt vorzutäuschen, damit der AN gut arbeitet. Selbst schon erlebt übrigens. Und sage bloß niemand, auf die Höhe der Steuer in der Lohnabrechnung habe der AG keinen Einfluss. Das sind Zahlen, die kann jeder frei eingeben bzw. nach Computervorgabe manuell ändern ("korrigieren"). Der Steuersatz für Kl. VI lag mal bei 56%. Bei 23.000 brutto wären das 12.880 Euro Steuern pro Jahr. Den aktuellen %Satz kenne ich nicht, kann sein dass es heute niedriger ist.

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Kommentar von Helmuthk
05.03.2017, 17:53

Völlig daneben!

Lies Dir meinen Kommentar weiter oben durch und meine Antwort zu dem Thema.

Und dann erkläre mir einmal, wie Du bei einem Jahresbrutto und einer Lohnsteuer in Steuerklasse 6 von 5.252,0 € zu einem Höchststeuersatz kommen willst.

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