Mein fünfjähriger Sohn hat einen IQ von 76, bedeutet das wirklich, dass er in allen Bereichen lernbehindert ist?

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21 Antworten

Okay - du hast schon so viele (gute) Empfehlungen bekommen, da möchte ich dir statt dessen eine kleine Geschichte erzählen.

Mein Sohn ist Mitte 1987 geboren und kam mit knapp zwei als Adoptivkind in unsere Familie.
Seine Rückstände in der Entwicklung wurden zuerst auf seine Heimgeschichte geschoben, dann auf eine erhöhte Anfallsneigung (außer dass er ein richtiger "Träumer" war, hat nie jemand einen Anfall bei ihm erlebt).
Später kamen dann statt dessen andere Diagnosen dazu - als er 6 war, hieß es: dieses Kind wird nie lesen und schreiben lernen, vielleicht eher so eine Kommunikation mit Bildchen. Unser Kind würde nie schwimmen, Rad fahren und ähnliches lernen. Die Uhr? Keine Chance!

Ich habe damals regelrecht durchgetrotzt, dass unser Großer auf eine Lernbehindertenschule kommt statt in den Behindertenbereich.

Um es abzukürzen: er hat einen IQ von 68, er hat einen GdB von 80 (allein wegen seines Frühkindlichen Autismus würde er mit GdB 50 eingestuft werden).

Er kann lesen und schreiben (sicher schreibt er langsamer als "normale" Erwachsene, dafür aber orthografisch sehr gut). Zu seinem 12. Geburtstag wollte er unbedingt ein Buch mit 1000 Seiten.

Er hat 10 Klassen einer Förderschule absolviert, lebt im betreuten Einzelwohnen, arbeitet in einer Buchbinderei.

Er bewegt sich allein und sehr sicher mit allen Verkehrsmitteln in Berlin, fährt zu seinem wöchentlichen Freizeitschwimmen, aber auch 120 km mit dem Zug zu uns allein ohne Begleitung. Vor vier Wochen hatte sein Zug auf der Fahrt zu uns eine Panne, erst saßen sie stundenlang auf der Strecke fest, dann mussten sie in einen anderen Zug umsteigen, der aber eine andere Streckenführung hatte ... ich hatte schon Panik, wir würden ihn mit der Polizei suchen lassen müssen, aber er hat mich immer wieder angerufen und auf dem laufenden gehalten. Dann ist er wohl zum Schaffner hin, hat dem seinen Behindertenausweis gezeigt und erklärt, dass er als Autist nicht ganz verstünde, wie er jetzt zu fahren bzw. umzusteigen habe.
Die haben ihn dann in den richtigen Ersatzzug gesetzt.
(Ehrlich, da war ich völlig baff, ich hätte nie geglaubt, dass er eine solche Situation, die man ja nicht mit ihm üben kann, so souverän bewältigt.)

Er benutzt ganz selbstverständlich sein Handy, auch zum Simsen, er hat sich jetzt auf dem Handy einen Terminkalender und einen "Weckplan" eingerichtet, er absolviert seine Arztbesuche allein, nur zu bestimmten Auswertungsgesprächen geht jemand mit.

Er geht (allein!) in die Disco, ins Kino, ins Internetcafé, er fährt im Urlaub ins Ausland. Er kann schwimmen (sehr gut), Rad fahren, er fährt rasant Inliner und legt dir dann einen gefakten Sturz wie ein Stuntman hin, er geht gern angeln mit meinem Lebensgefährten und zur Zeit fasziniert ihn Englisch.

Zu meinem Erstaunen hat er mit mir am Wochenende über die Aussprache von englischen Wörtern diskutiert, er lernt es gerade mit einem
PC-Selbstlernkurs und einem Wörterbuch. Warum auch immer -

Ja, er lebt anders, als man sich es am Anfang eines Kinderlebens für sein Kind wünscht. Er weiß, dass er vieles nicht allein bewältigen wird. Aber er hadert nicht mit seinem Schicksal, sondern ärgert sich eher über die kleinen Pannen im Alltag - wie wir anderen auch.

Aber wenn ich daran denke, wie wir am Wochenende zu dritt Karten gespielt haben und er uns alle ganz selbstbewusst in Grund und Boden spielt beim "Räuber"-Rommé, weil er viel visueller ist als wir und in Sekunden in Gedanken zig Karten neu ordnen kann, und wieviel Gelächter es dabei gab und kleine Witze auf Kosten von uns  anderen - dann weiß ich auch, dass es ihm auf seine Art gut geht und er sich wohlfühlt.

Das ist so viel mehr, als  so manche Eltern von schwerkranken Kindern je für ihre Kinder haben werden. Das führe ich mir oft vor Augen und da wird man schon etwas demütig dabei.

Wir sollten einfach unsere Kinder dabei unterstützen, sich ein möglichst selbstbestimmtes aber auch zufriedenes Leben im Rahmen ihrer Fähigkeiten zu erobern, statt nachzutrauern, dass sie vielleicht nicht promovieren werden.

Denke nicht darüber nach, was deinem Kind alles verwehrt bleiben wird - das macht DICH kaputt und dein Kind braucht eine starke Mutter.

Du wirst sehen, längst nicht alles von dem Vorhergesagten wird so eintreffen und vielleicht wird sich dein Kind im Leben in eine Richtung entwickeln, an die du nie jetzt denken würdest.
Glaub einfach fest daran, dass auch dein Kind Fähigkeiten und Kräfte hat, die kein Arzt der Welt und auch kein Test sehen oder messen können.

Gib ihm einfach das Gefühl, dass du da bist für ihn und an ihn glaubst. Dafür wirst du ein Kind haben, das immer weiß, wen es als vertrauenswürdige Person an seiner Seite hat. Aber "beglucke" ihn nicht zu sehr. Er muss auch die Möglichkeit haben, sich ein paar Schrammen und Lebenserfahrungen selbst zu holen.

Ich bin sicher - ihr packt das schon. 

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen alles Gute ... Anne

Bitte... ich weiß, nun kommt (bald) die Schulzeit. Aber weißt Du was mindestens genauso wichtig ist, wie schulische Bildung? Das sind Werte wie Neugier, Interessen, Selbstvertrauen, Stärken kennen, sich so angenommen, wie man ist, Unterstützung erfahren dürfen.

Du hast geschrieben, dass Du "froh bist endlich zu wissen, wo all seine Defizite herkommen". Also hast Du bereits seine Schwächen gesehen. Kannst Du aber auch seine Stärken sehen? Vielleicht beobachtet er sehr viel, kann Farben besonders gut auseinanderhalten, spielt gerne mit etwas oder bastelt rum,.... worüber kann er sich freuen?

Gebe Deinem Sohn Halt und Vertrauen in dem, was er macht (natürlich auch in dem, was er nicht macht). Vor allem Menschen mit *unterdurchschnittlichem IQ-Wert* beeindrucken oft die Menschen. Vielleicht nicht, weil sie viel Wissen haben, sondern weil sie viel an Wertschätzung verteilen oder in etwas besonders begabt sind. Natürlich nicht immer und auf die gleiche Weise. Aber auch Menschen mit 'Lernbehinderungen' können ein eigenes Leben führen, wenn sie Stärke auf ihrem Weg mitbekommen.

Und schau mal, Dein Sohn ist erst 5 Jahre alt. Der IQ-Wert ist nichts festes. Das heißt, dass durch Förderung dieser Wert auch noch steigen kann. Außer natürlich, wenn eine Störung im Gehirn vorliegt. Auch dann ist es möglich durch Ergotherapie oder tierbezogene Therapie oder was auch immer,.... eine Besserung zu erreichen.


Hab' Deinen Sohn lieb.



Mag Dir noch eine Geschichte mitgeben. Dort nennt sich die Behinderung zwar "Down-Syndrom" und doch kann es auch angewandt werden, wenn das Kind nicht so, wie erwartet ist. Viel Spaß beim Lesen.

http://www.down-syndrom.at/CMS/index.php?id=114


Alles Gute für eure Entdeckungsreise durch das Leben - und vor allem große Freude bei der Entdeckung seiner Welt - wenn man es so sagen kann.

danke die verlinkte Geschichte ist echt toll

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Lass es erst mal sacken.

Und erkundige Dich nach Fördermöglichkeiten, da gibt es einiges.

Wie die Zukunft aussieht, kann niemand sagen.

Wichtig ist, dass Du immer für Dein Kind da bist und ihn ebenfalls förderst, soweit Du selbst kannst. Lass Dir Deine Unsicherheit nicht anmerken.

Ich wünsche Euch ganz viel Kraft.

Ich kann verstehen, dass das Ergebnis Dich erstmal umhaut. Aber Dein Sohn ist erst 5 Jahre alt und auch der Kinderpsychologe ist kein Hellseher und weiß nicht, wie sich Dein Kind noch entwickeln wird. Vielleicht solltest Du das Testergebnis durch einen zweiten Test bei einem anderen Psychologen überprüfen lassen.


Seit privaten Erfahrungen mit einem Test in der Schullaufbahnberatung durch einen Schulpsychologen, halte ich ehrlich gesagt nicht mehr viel von Kinderpsychologen und deren Tests. Nachdem meine Tochter mühelos den Sprung aufs Gymnasium geschafft hatte, sackte sie plötzlich in der 5. Klasse mit den Noten total ab. Wir gingen dann zu einem Schullaufbahnberater und wollten eigentlich mit ihm erörtern, ob es für meine Tochter besser wäre die 5. Klasse auf dem Gymnasium zu wiederholen, oder ob sie nicht doch besser auf die Realschule wechseln sollte. Der dortige Schulpsychologe machte mit meiner Tochter einen Test und dieser besagte angeblich, dass meine Tochter nur für die Hauptschule geeignet sei. Danach versuchte er mir und meiner Tochter die Hauptschule schmackhaft zu machen. Ich hab echt gedacht ich spinne. Seitdem stehe ich solchen Tests kritisch gegenüber. Trotz dieses Tests hat meine Tochter die Realschule besucht, die Mittlere Reife gemacht, danach ein künstlerisches Vorstudienjahr und wird jetzt ab diesem Herbst Malerei und Grafik studieren.

Du sagst, Du weißt, dass Dein Kind Defizite hat. Was Dein Kind nun braucht ist Förderung, auch seiner Stärken und Erfolgserlebnisse (die Dir auch gut tun würden). Also, was kann Dein Kind besonders gut? Wenn er gut malen kann, lass ihn an Kindermalwettbewerben teilnehmen. Wenn er gut singen kann, melde ihn in einem Kinderchor an. Lass ihn ein Instrument lernen und bei Wettbewerben vorspielen. Melde ihn in einem Sportverein an und freut Euch über jede Urkunde und Medaille, die er gewinnt.

Wo sind seine Schwächen und wie können sie ausgeglichen werden? Reicht z.B. Nachhilfe? Ist Ergotherapie eine Möglichkeit? Könnte Dein Kind ein Jahr länger im Kindergarten bleiben, um Entwicklungsrückstände aufzuholen? Habt Ihr vielleicht eine private Grundschule in Eurer Gegend, die Dein Sohn besuchen könnte, z.B. eine Montessorischule, Jenaplanschule oder Waldorfschule? Oder eine Schule mit Inklusionsklasse?

So eine Diagnose ist erst mal ein Schock. Und es ist gut das du es erst mal auch als solchen empfunden hast. Bis sich das gesetzt hat das wird eine Weile dauern. Überstürz jetzt erst mal nichts. Auf ein paar Tage kommt es jetzt auch nicht mehr an. Und dann informier dich beim Arzt genau. Schreib auf was du wissen willst und nimm den Zettel mit. Mach dir auch dort Notizen. Und behandel deinen Sohn ganz normal. Ich weiß das sagt sich leicht, wird aber unendlich schwer sein. Informier dich auch über mögliche Schulformen ( integrative Klassen, evtl auch in einer Montesorischule. Wichtig ist das er ein Leben führen kann in dem er sich wohlfühlt., Und das wird er nur können wenn er niemals als Versager gilt. Das finde ich ganz wichtig.

Mein Sohn hat auch mit 5 Jahren einen IQ Test gemacht. Das wurde im Rahmen der ADHS Diagnostik gefordert. Er war überhaupt noch nicht so weit, konnte sich nicht konzentrieren, war hibbelig etc. Der Test ist richtig schlecht ausgefallen. Er war irgendwo bei 80 herum. Wir haben darauf überhaupt nichts gegeben. Er ist mit knapp 7 Jahren eingeschult worden, auf die reguläre Grundschule. Vor kurzem wurde erneut ein IQ Test gemacht. In 2 Bereichen ist er bei 130, in 2 anderen aber immer noch so um die 80. Dennoch liegt er jetzt insgesamt gesehen bei 107. Also alles im Lot. Er hat eine Integrationshilfe für die Hälfte der Unterrichtsstunden und einen Nachteilsausgleich. So kommt er gut im Unterricht mit. Es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird

Das ist echt ein Schock und ein niederschmetterndes Ergebnis, aber es hilft alles nichts, wenn man die Sache verdrängt. Man muss sich den Tatsachen stellen und vorwärts schauen, alle Hilfestellungen, die es gibt, annehmen und ihn fördern in jeder Beziehung. Musikunterricht, so sagt man, kann den IQ steigern, genauso Bewegung und gesunde Ernährung.

Es gibt Förderschulen, in die dein Sohn gehen kann, das halte ich sinnvoller wie Inklusion an der Grundschule, aber lass dich beraten. Er kann, einen Beruf lernen, es gibt spezielle Berufsausbildungswerkstätten.

Vergiss nie, er braucht Liebe und Zuwendung und Unterstützung, mehr als andere Kinder. Er kann für seine Behinderung nichts, also nehmt ihn so wie er ist und lasst ihn glücklich aufwachsen.

Alles Gute. Und: es gibt schlimmere Dinge auf dieser Welt.

Danke für eine sehr sachliche Antwort, die nicht in die Richtung "mit Nachhilfe notfalls auch bis zum Abitur" geht.

Mein Sohn hat eine solche Förderschule besucht und ist viel lebenspraktischer auf das Leben nach der Schule vorbereitet worden, als es eine Hauptschule je könnte.

Und dann ein toller letzter Satz

 Und: es gibt schlimmere Dinge auf dieser Welt

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Was genau ist daran niederschmetternd? Dein Sohn ist exakt derselbe wie vor der Diagnose.

Erkundige dich, was du tun kannst, um seinen besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Wie seineZukunft aussieht, wird dir hier keiner sagen können. Schlließlich kennen wir auch nicht unsere eigene Zukunft ... Wie er sich fühlt, wird entscheidend davon abhängen, wie seine Eltern zu ihm stehen.


was daran niederschmetternd ist?! jetzt ist klar,dass er immer Probleme haben wird. die Diagnose ist entgültig

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@hirschkuhuta

Als endgültig würde ich erstmal nichts bezeichnen.
Lass erstmal ein paar Tage vergehen.
Immerhin weißt du jetzt was = du kannst aktiv werden, und da gibt es unterdessen wirklich viele Möglichkeiten.

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Man sollte das Testergebnis als Chance betrachten, rechtzeitig Fördermaßnahmen zu setzen - dafür ist der Test trotz mancher Schwächen gut geeignet. Im übrigen wird beim K-ABC das Testergebnis in Standardwerten angegeben, die nicht mit IQ-Werten gleichgesetzt werden dürfen! Ich würde nochmals zum Psychologen gehen und mir die Detailergebnisse des Tests erläutern lassen und wo speziell Maßnahmen notwendig sind!


Egal was passiert sag das NIE deinem sohn. Meine Schwester war/ist lernbehindert und ab dem Tag an dem sie das wußte wurde alles schlimmer. Und immer diese ausrede: ich bin ja eh lernbehindert. 

Ps: im übrigen testen diese test nur ein kleines Spektrum  ( soziale,musikalische, usw.) werden nicht getestet. Also vergiss es und liebe und akzeptiere deinen Sohn als der Mensch der er ist. 

Das heißt vorläufig nur, dass er in unserem Schulsystem nicht gut zurecht finden wird. Das ist aber noch lange nicht das aus! Zum einen ist dein kind noch sehr jung. Das heißt der iq kann sich noch um einiges verbessern (mit richtiger förderung natürlich). Außerdem haben viele menschen die im Bereich der Schule scheierigkeiten haben großartige andere stärkdn und sind in vielem anderen bei weitem besser als "normale" menschen.

Das Problem ist eigentlich nur, dass die heutige Gesellschaft menschen nur noch danach bewertet, wie gut sie 1+2 zusammen rechnen oder ein Gedicht interpretieren können. Dass das nur ein winziger Teil eines Menschen und seiner Persönlichkeit aus macht wird dabei oftmals vergessen. Es ist also nicht das ende Welt. Deinem Kind wird es gut gehen. Und du wirst sehen, dass auch er seine ganz eigenen, wenn nicht sogar bessere Stärken hat als ein Gedicht interpretieren zu können.

Alles gute, auch für deinen Sohn!

"Nicht gut zurechtfinden" haha in unserem Schulsystem geht es nicht um das logische denken , es geht nur ums auswendig lernen .

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Ich glaub nicht das ihr Sohn in allen Fächern schlecht sein wird, er wird zwar zu 100% in mathematischen Fächern schlecht sein und andere Fährt in den man logisch denken muss, aber in Fächer in den man lernen muss und in den man sich einfach rein hängen muss kann er sicherlich eine befriedigende Leistung erzielen. Jedoch sollte dein Sohn nicht über fordert werden, wenn er mit dem Druck nicht klar kommt dann kommt er nicht klar dann muss er hält auf eine schlechtere Schule und oder ein oder zwei Klassen wiederholen, aber solang er eine glückliche Schullaufbahn hatte und einen Job mit dem er zufrieden ist, ist doch alles O.K.. Die Zukunft deines Sohns wird auf einer Förder-, Haupt- oder Waldorfschule, das heißt dann dass er wahrscheinlich einen Handwerker Beruf ausüben wird aber das ist nicht schlimm den schließlich sind das die wichtigsten.

Es gibt genügend Fehlerquellen:

Stell dir nur mal vor, er ist zum Zeitpunkt des Test abgelenkt, weiss nicht so richtig, wodrum es geht, und ruft dementsprechend nur einen Teil seiner Fähigkeiten ab; das soll bei fünfjährigen sicher schon mal öfter vorkommen.

Stell dir mal vor, er leidet an visuellen Wahrnehmungsstörungen, die gerade bei diesem neuartigen Test das Ergebnis sehr stark nach unten drücken können.

Da gibt es eigentlich zu viele Fehlerquellen als dass man einen solchen Test in einem so frühen Alter als 100 ig zuverlässig bezeichnen könnte.

Diese IQ Teste werden vor der Einschulung auf Schultauglichkeit gemacht. Wenn Deinem Sohn vorher schon irgend etwas quer gekommen ist,hat so ein kleiner Mensch nicht mehr den Bock alles das zu machen was die "Großen wollen! Folglich fällt der Test schlechter aus.

Ich habe bei meinem jüngsten Sohn das erlebt. Er war  (ist) Hyperaktiv und sehr Feinfühlig, da ist ein wenig Nervösität von Mama oder Papa schon störend. Einschulungs IQ 74. Trotzdem hat er mit einem gutem FOR die Schule verlassen.

Beobachte Dein Kind, kann er still sitzen, sich konzentrieren, spielt er Spiele zu ende oder malt er ein Bild fertig. Wenn alles mit JA Beantwortet ist, hatte er nur einen schlechten Tag und ist ein ganz normaler Junge. Hast Du ein nein dabei, dann berate Dich mit dem Kinderarzt Deines Vertrauens.

Viel Spass bei der Einschulung und alles Liebe für DeinenSohn

In dem Alter (5 Jahre) sind die IQ Bestimmungen noch ziemlich unsicher, weil Tests angewendet werden, die oft eine gewisse "Vorbildung" erwarten (Verstehen der Fragestellung). 

Einen IQ von 76 in allen Bereichen??? Kannst du auch aufschlüsseln lassen, wie gut dein Kind in Deutsch und in Mathe (logischem Denken) ist? Vielleicht könnt ihr ja herausfinden, wo die defizite sind und speziell daran arbeiten.

er hat mir auch die Einzelwerte genannt. aber die kenne ich grade nicht. Er ist auf jedenfall über all unterdurchschnittlich

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@hirschkuhuta

Ich kann mir das nicht ganz vorstellen. In einem Bereich, ok. Aber in allen Bereichen? Vielleicht braucht dein Kind zu lange für eine Antwort, weiss sie aber schon im voraus. So war das bei dem mittlerweile sieben Jahre alten Sohn meiner Exfreundin. Ich würde da nochmal nachhaken, in welchen Bereichen er welchen IQ hat.

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Er hat nur eine Lernschwäche, das heißt er lernt langsamer. Lese mal bei Wiki nach, man kann da gegen einiges machen.

laut Psychologen hat er eine Lernbehinderung!

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@Schuby221

Atme mal tief durch, so schlimm wird es nicht sein. Es kann sich noch alles positiv entwickeln. Er braucht eben etwas länger, gib Ihm die Zeit. Auch  Kinderpsychologen sind nicht Allwissend, auch da gibt es Flöten!

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Also 1. ein aussagekräftiger IQ Test kann erst mit 10 Jahren frühestens durchgeführt werden. Wenn der Arut davon keine Ahnung hat, dann frag ich mich wie hoch sein IQ ist. Woher soll dein 5 Jähriger Sohn auch wissen, das er diese "blöden" Aufgaben da bearbeiten soll? Vllt. hatte er auch einfach keine Motivation oder hat schlecht geschlafen. Aber wie gesagt, das sagt eigentlich gar nix aus so ein Test. Ich würde den in 5 Jahren noch mal wiederholen. Mir- also meinen Eltern wurde auch gesagt ich sei total unterentwickelt etc. und ich wurde auf eine Sonderschule geschickt. Später habe ich mich aber auf eine normale gekämpft, weil ich bei der anderen einfach unterfordert war. Dort war ich dann auf einmal Klassenbeste und meine Lehrerin schickte mich erneut zum IQ Test. Ergebnis: 135!, hochbegabt. Also wie gesagt, das kann sich alles ändern. 

das war ja extra ein test für jung Kinder. der Psychologe arbeitet in einem sehr erfahrenen team . die haben mein vollstes vertrauen

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@hirschkuhuta

War mein Test auch als ich 4 Jahre war. Die wollen doch nur Geld.

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ich denke nicht. dann könnten sie ihm auch etwas diagnostizieren, was eine Therapie erfordern würde. damit er ofters in Praxis käme

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ne eierlegendevollmilchsau habe ich natürlich auch im vorgarten stehen

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Ich hatte meinen Test auch unter 10 Jahren. Hat gezeigt das ich Hochbegabt bin also man kann das nicht unbedingt am Alter festmachen.

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Also 1. ein aussagekräftiger IQ Test kann erst mit 10 Jahren frühestens durchgeführt werden.
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So ein Unsinn. Wenn ein Test entsprechend normiert ist, und das ist der K-ABC kann man ihn auch früher durchführen.
Der Test ist zudem kein Gruppentest, sondern ein Einzeltest, der in Gegenwart des Psychologen durchgeführt wird. Und der wird gelernt haben, das Verhalten des Kindes während der Testphase zu beobachten und einzuschätzen. Mangelnde  Motivation, Müdigkeit, Ablenkbarkeit, Angst etc... die einen Einfluss auf das Testergebnis haben, sind leicht zu erkennen und gehen immer in die Beurteilung mit ein.

Darum sage ich z.B. niemals den IQ Wert den Eltern, da aus dem bloßen Zahlenwert nicht erkennbar ist, wie der Wert zustande gekommen ist.
Wenn der psychologe das Kind als lernbehindert bezeichnet, wird das im Augenblick auch stimmen.
Natürlich sollte man in einigen Jahren ruhig noch einen Zweittest machen, bzw. eine zweite Meinung einholen, aber ich fürchte aus einem deutlich lernbehinderten Kind wird dann trotzdem kein gut durchschnittlich intelligentes Kind werden.
Die Intelligenztests sind keine Zeitschriften"tests", sondern gründlich entwickelt und sollen innerhalb gewisser Grenzen auch zverlässige Ergebnisse liefern.

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Muss nicht sein ne  Freundin meiner Mutti wurde das selbe mal gesagt sie wollte ihren Sohn in die Sonderschule schicken was sie dann nicht gemacht hatte. Am ende hat ihr sohn studiert und naja ist ganz normal. 

Ist dein Kind (zu) langsam im altag?

ja er ist stark entwicklungsverzögert

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Erst mal keine Panik, ihn einfach behandeln, als ob er ganz normal ist, also normaler Kindergarten, Grundschule und dann mal sehen wie er sich noch entwickelt. :)

das Problem ist, dass er auch jetzt schon im Kindergarten Probleme hat und ich gar nicht, weiß ob eine normale Grundschule ihn aufnehmen kann und  ihn entsprechend fördern kann

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@hirschkuhuta

Dann besteht entweder die Möglichkeit ihn ein Jahr länger im Kiga zu lassen oder vllt doch zu einer speziellen Schule schicken. Ich persönlich war zB in der 1ten und 2ten Klasse auch an einer speziellen Schule und anschließend normale Grundschule, Hauptschule, Mittlere Reife, Abitur, Studium.... :) (Kein Witz, wirklich :) )

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@hirschkuhuta

Gefördert wird er, bevor er in die Schule kommt.

Es gibt die sogenannte Frühförderung, das müssen die im Kindergarten aber wissen!

außerdem gibt es Förderschulen für solche Kinder, also keine Angst. 

Was ist das für ein Blödsinn, bei einem fünfjährigen Kind den IQ zu messen?

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das mit dem test ist kein Blödsinn sondern war von Bedeutung. es war auch ein test für seine Altersklasse

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Es geht auf die Schule zu und der K-ABC ist der Test, der auch bei der Einschulungsuntersuchung bei Kindern angewendet wird, um ihren zukünftigen Förderbedarf festzustellen. Beantrage für den Kindergarten eine Integrationskraft, damit Dein Sohn spezielle Hilfen bekommt, damit er bis zur Einschulung noch etwas aufholt. Die Grundschule wird ihn nehmen, aber vermutlich als Inklusionskind, das bedeutet, dass er auch dort zusätzliche Hilfen bekommt. Dann muss man seine Entwicklung abwarten. Nicht jeder Professor ist glücklich, manchmal ist ein Handwerker glücklicher.

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