Mein Freund will plötzlich im Bett unterwürfig sein/ bestraft werden?

13 Antworten

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es ist wichtig, dass du dich wohl fühlst - es ist aber auch wichtig, dass er sich wohl fühlt .. in diesem punkt müsst ihr euch beide einfach irgendwie entgegenkommen und kompromissbereiter sein

du könntest in einer lockeren atmosphäre versuchen mit ihm nochmal darüber zu reden, ihm deine lage zu schildern, und kompromisse vorschlagen ...

du könntest auch einfach es nicht tun "ihn zu dominieren" und schauen was passiert - bzw. während dem vorspiel deinen wunsch zum "normalen" sex äußern..

oder ihr vereinbart einfach gewisse zeiträume/abstände wo der eine mal dominiert/dominiert wird

ich denke einfach, dass dein freund zurzeit vermutlich etwas neues an seiner sexualität ausprobieren will - akzeptiere diese zeit denn es muss nicht heißen, dass er das jetzt immer machen will?!

auf der anderen seite respektiere deine eigenen wünsche und äußere das was du nicht machen möchtest - Liebe heißt auch aufeinander zugehen und den anderen nicht zu Dingen zwingen, zu denen er echt GAR NICHT bereit ist..

da du ja selbst schon bereit warst diese "Sachen" auszuprobieren - denkt er sich vermutlich auch nicht, dass du ein Problem damit hast oder dass es dich stört - also warum sollte er damit aufhören? eventuell musst du das klarer sagen..

Ich habe ihn gefragt, warum das plötzlich so ist. Weil er sich ja erst so verhält, seit ich gesagt habe, das ich nicht wirklich dominant bin. 
Ab und zu kann ich ihn dominieren, aber nicht so extrem. Und obwohl ich ihm das gesagt habe, scheint er es beim Sex wieder vollkommen zu vergessen. 

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@alessiandra

Zuerst ja, aber in den letzten Tagen sage ich einfach Nein. Weil ich das nicht jedes mal kann. Weil ich ihm auch ausdrücklich gesagt habe, das ich so nicht bin. 

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@PiercetheLisa

ui es kann auch sein, dass seitdem du es gesagt hast - ihn das stört also ich meine zb. dass er vlt gar nicht mal wirklich so darauf abfährt dass du so extrem dominant beim sex bist - sondern, dass er aus "trotz" weil du das so "ablehnst so zu sein" - dich dazu "bringen" will ... sehr kindisch m.M.nach - muss aber nicht so sein - wäre aber auch eine Erklärungsmöglichkeit

verstehst du? also nicht dass er es unbedingt haben will, aber dass er nicht will, dass du so dagegen bist und ihn das anspornt dich dazu zu bringen so zu sein..

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@PiercetheLisa

mach nur das was du willst - wenn du dich danach fühlst, dann mach es/lass es zu

ansonsten mache es bitte überhaupt nicht - er soll nicht glauben, dass du einfach so über deine eigenen Werte/Wünsche agierst nur um ihn zu befriedigen -

probier das mal konsequent aus, es eine Zeit lang gar nicht zu machen in keinster Weise/Form - und schaue dann wie es sich weiterentwickelt!!

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@alessiandra

Aber als ich ihm das gesagt habe, meinte er, das er auch nicht will, das ich mich ändere.
Aber ich verstehe was du meinst

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@PiercetheLisa

das finde ich sehr gut und respektvoll, dass er das gesagt hat, jetzt muss er das nur noch in die tat umsetzen

"kleine" kompromisse zu denen man bereit ist, sind doch gut - lasse dich auf das ein, was für dich noch machbar ist  :)

ich habe den eindruck, dass du dich eigentlich doch ganz gerne für ihn in diesem punkt ändern würdest - was eh vollkommen in ordnung ist, ich würde meinem Partner zu liebe auch (fast) alles in Erwägung ziehen. von dem her, ist es denke ich normal, dass es dich so beschäftigt.

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@alessiandra

Ich hab ja auch versucht, ihn zu bestrafen und ab und zu kann ich mich da auch überwinden. Aber eben nicht jedes mal. 
Ich versuche mal ihn zu fragen, ob er bereit ist ein paar Kompromisse einzugehen. Danke :)

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@PiercetheLisa

ja genau mach das so. ihr könnt ja auch eine Liste machen und er könnte aufschreiben, was er sich gerne wünscht - und du könntest dann es dir anschauen und aufschreiben, welche von den Dingen in ordnung sind für dich, und welche zu weit gehen -

klingt zwar sehr "geplant" und lustkillermäßig - muss es aber nicht sein, manchmal hilft es wenn man die grenzen des anderen schriftlich sieht - so muss er sich keine gedanken darüber machen, dass er dinge von dir verlangt - die dir zu weit gehen!!

alles liebe dir und euch :)

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Ich glaube nicht, dass das etwas damit zu tun hat, dass du ihm deinen Unwillen gegenüber des Dominierens mitgeteilt hat - ich halte das zeitlich gesehen für definitiven Zufall.

Ich denke aber, du solltest ihm dringend klipp und klar sagen, dass dir das so nicht passt. Klar geht's beim Sex zu einem gewissen Teil um Fairness - aber der endet da, wo die persönlichen Grenzen beginnen. Wenn du dich unwohl fühlst, wird's nicht gemacht, fertig. Das Selbe gilt für ihn - du könntest nicht erwarten, dass er dich dominiert, wenn es ihm nicht gefällt.

Es läuft also letztlich auf zwei Dinge hinaus:
1. Das Gespräch, in dem du ihm klipp und klar erklärst, dass Dinge wie "Herrin" kein Thema mehr zu sein haben, weil es dich schlicht und ergreifend abturnt. Das hat er zu respektieren - Hard Limits sind Hard Limits, da gibt's keine Streitereien.
2. Die leider irgendwann aufkommende Frage, ob ihr sexuell kompatibel seid, wenn er ein devot polarisierter Switch ist und du scheinbar eigentlich vollständig devot. Er kann entweder künftig damit leben, dass es die Dominanz von deiner Seite aus im Bett nur in geringen Dosen und ab und zu gibt, oder aber ihr werdet euch knallhart die Frage stellen müssen, ob ihr eine Beziehung führen könnt, bei der der Sex nicht passt.
Es gibt natürlich prinzipiell die Möglichkeit, dass er sich für's Dominiertwerden außerhalb der Beziehung jemanden sucht -> Ich kenne ein Paar, da wird das so gemacht. Sie (Sub) hat einen Dom außerhalb der Beziehung, weil ihr Freund für BDSM nichts übrig hat - die Regeln sind recht simpel: Kein Sex, kein Kuscheln, kein Knutschen - nur stocknüchternes SM.
Für die beiden funktioniert's - bestimmt nicht für jeden. Ich erwähn's der Vollständigkeit halber dennoch mal.
Wenn ihr euch nämlich auf emotionaler Basis wirklich "behalten" wollt, wird die Sexfrage früher oder später trotzdem zum Problem.

Hör auf jeden Fall damit auf, etwas zu tun, bei dem du dich unwohl fühlst und sprich nochmal mit ihm. Aber häng dich nicht so an der zeitlichen Übereinstimmung mit deinem "ich bin nicht so der Typ dafür" auf, ich bin ziemlich sicher, dass das nicht zusammenhängt.

Bevor ich das aber gesagt habe, war er nie unterwürfig. 
Ich hab ihn manchmal leicht gewürgt und eben leicht dominiert und sonst wollte er immer der dominante sein.

Und auch gesagt das er lieber Dominant ist, nur eben ab und zu etwas dominiert werden möchte. Aber er sagt immer das er eher der dominante ist, deshalb finde ich das auch so überfordernd. 

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@PiercetheLisa

Hör mal, wenn du ohnehin schon festgefahren in deiner Meinung bist, warum fragst du dann überhaupt noch?

Du hast hier gerade buchstäblich nochmal das hingeschrieben, dass du oben in deiner Frage schon erwähnt hast - und ich sag's dir nochmal: Ich halte das für Zufall. 

Ich hab's gelesen, sich zu wiederholen ist nicht notwendig.

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@Schattentochter

Du hast meine Frage glaube ich nicht verstanden. Und nur weil ich versuche dir zu erklären was ich meine, kein Grund mich gleich anzupampen!

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Wie die anderen schon gesagt haben: Reden, reden, reden und noch mal reden.

Davon abgesehen... nein, du bist tatsächlich nicht dominant. Er sagt dir, was du tun sollst und du machst das dann. Dominanz heißt, sich durchzusetzen. Du hast keine Lust darauf, also lass dich darauf auch nicht ein.

Das ist aber ganz unabhängig von BDSM. Du kannst noch so oft sagen, dass du es nicht willst. Solange du doch nachgibst, bekommt er ja, was er will. Wieso sollte er also etwas ändern? Klappt doch gut für ihn. - Lass deinen Worten Taten folgen.

Oder du endeckst doch noch eine dominante Seite an dir, auch im BDSM-Sinn. Das heißt dann aber auch, dass er nicht(!) bekommt, um das er bettelt (oder nur manchmal, wenn du gerade gnädig bist). Er will bestraft werden? Super, 10 Minuten in die Ecke. Er ist frech? Wäscheklammer auf die Zunge. Strafen sollen "eigentlich" keinen Spaß machen. Er soll sein Verhalten ändern und das erreichst du nicht, indem du ihm gibst, was er will. Wenn er devot sein will, dann muss er sich nach deinem Willen richten. (Natürlich alles innerhalb seiner Grenzen) - Nur mal als Gedanken-Anstoß. Ihr müsst das natürlich nicht so handhaben. Aber vielleicht macht dir das Dominieren auf diese Art auch mehr Spaß.

Und danach und zwischendurch natürlich: Reden. Wichtig ist, dass ihr beide glücklich seid.

Es kann aber natürlich sein, dass er jetzt erst so richtig seine devote Seite entdeckt hat. Wenn das für dich nicht passt, dann werdet ihr eine andere Lösung suchen müssen (z.B. dass er seine Sub-Seite bei einer anderen Frau ausleben darf) oder euch wohl oder Übel doch trennen.

Mir macht es allgemein keinen Spaß dominant zu sein, oder das sagen zu haben. Weil das allgemein nicht ich bin.
Ich habe auch mit ihm drüber gesprochen und er meinte, er ist lieber dominant und ich hab ihm erklärt, das mir das auch einfach zu viel war, weil er einfach mitten beim Sex plötzlich bestraft werden will und das dann Tag für Tag. Ohne das er mir jeh gesagt hat, das er sowas mag. 
Garantiert werde ich meinen Freund nicht mit einer anderen Frau teilen und das will er auch gar nicht. 
Ich habe ihm gesagt ich kann ihn ab und zu, allerdings nicht zu oft dominieren, aber das auch nicht zu stark. Weil ich das einfach nicht kann und nicht in meiner Natur liegt. 

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@PiercetheLisa

Waren ja auch nur Vorschläge.

Trotzdem: Wenn er zu oft darum bettelt, "bestraft" zu werden, und dir das zu viel wird, darfst du nicht darauf eingehen. SOnst macht er es natürlich (!) immer wieder.

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@Chichibi

Ich weiß was du meinst, ich habe jetzt mit ihm geredet und mich nicht unterbrechen lassen und ich glaube und hoffe, das er verstanden hat, wie es mir dabei geht und beim letzten Sex, war es auch schon wieder besser. 

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@PiercetheLisa

Dann seid ihr jetzt hoffentlich auf dem richtigen Weg! :)

Alles Gute für euch!

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