mein Freund will heiraten

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

ich habe und ich mache immer noch erfahrungen in einer sogenannten " mischehe".allerdings liegt bei mir die situation anders,da ich schon den islam bevor ich meinen mann kennengelernt habe ,angenommen habe.aber ich habe in unserem bekanntenkreis sehr viele christ/moslem beziehungen kennengelernt.es klappt bei ihnen gut.in jeder familie gibt es meinungsverschiedenheiten,manchmal ärger,das bleibt gar nicht aus.aber wenn jeder den partner toleriert,akzeptiert und respektiert und wenn noch liebe hinzu kommt,dann kann es eine harmonische ehe werden.es muß vorher auch abgeklärt werden wie man seine kinder erziehen will.wenn ihr beide eh eure religion nicht auslebt und keiner von euch beiden auf seine rechte besteht,dann kann es klappen.wie sieht es mit seiner und deiner familie aus.sind sie einverstanden?wie sich eine ehe entwickelt ist nie vorauszusehen.es kann immer schiefgehen.oder gutgehen.ich wünsche dir viel glück und gutes gelingen sollte es zu einer ehe kommen.

Solange er nicht Dinge von dir verlangt, die du nicht willst (Kopftuch oder kein eigenes Leben mehr führen nur noch seine Putzfrau, Köchin usw zu sein) ist doch alles okay. Ihr könnt euch ja von einer freien Theologin/Theologen trauen lassen. Oder einer von euch die Religion wechseln oder beide austreten. Wenn ihr euch liebt ist doch der Rest egal. Wenn du dir aber nicht wirklich sicher bist dann lass dir Zeit. Nur weil ihr verlobt seid müsst ihr noch lange nicht heiraten. Und fürs Standesamt ist es egal wer welche Religion hat.

es läuft bei uns sehr gut und ich bin zufrieden.Wir abeiten Beide und die Hausarbeit wird geteilt.Mit der islamischen Lebensweise und Lebensstil hat er nichts am Hut.

0

Das solltet ihr vorher einfach klären. Dein christlicher Hintergrund ist hier nicht so wichtig. Die Frage ist, wie versteht er das Frauenbild? Wenn er dabei auf seinen Religion wert legt, wäre ich sehr vorsichtig, denn das steht im krassen Widerspruch zu unserer "christlichen" und westlichen Sichtweise. Da kann es dann Reibungspunkte geben und viele Mischehen scheitern daran. Und warum überhaupt heiraten, wenn euch die Religion nicht wichtig ist? Das ihr zusammengehört kann man sich doch auch anders beweisen.

PS: Ich habe persönlich keine Erfahrungen mit Mischehen. Kenne allerdings viele Moslems und die haben zu 90% ein sehr, naja, fragliches Frauenbild, bzw. Ehefrauenbild. Muss nichts heissen, aber deine Gedanken und Zweifel sind berechtigt.

Hi, Religion spielt schon eine Rolle, da das Frauenbild aus der Religion abgeleitet wird. Ein moderner Moslem versteht und unterstützt auch ein westliches Frauenbild, wenn er es will und die westliche Gesellschaft kennt. (ich kenne ein paar Moslems die auch teilweise "Mischehenen" haben, die sind alle nett und aufrichtig zu ihren Frauen, so wie es die westliche Kultur sieht.) Viel wichtiger sind Fragen, welche Rolle spielt die Familie von ihm, haben sie Ansprüche? In religiösen Familien, kann es sein, dass die Wünsche der Eltern denen des Ehepartners ebenbürtig sind. Das muss man akzeptieren, wenn man eine solche Ehe eingeht. Wenn man selber von seiner Religion überzeugt ist, kann das auch zu Konflikten führen. (Feiert man Weihnachten mit den Kindern, geht man zur Kirche oder Moschee usw.)

Du musst dir also im klaren sein, wie wichtig ist dir deine Religion, duldet er sie. Welche Rolle spielt seine Familie und deine Familie, sind sie mit der Beziehung einverstanden, unterstützen sie euch? Wo und wie will er leben, was willst du, geht das zusammen? Was hält er von deiner Religiosität, was hältst du von seiner, akzeptiert ihr es gegenseitig?

Liebe kennt die Grenzen der Kulturen nicht aber, in einer Beziehung kann es sehr wohl zu Problemen kommen. Extrem liberale Weltanschauungen gehen mit religiösen oft nur schwere zusammen, wenn man es über einen längeren Zeitraum aushalten will. Sind beide moderat ist es kein Problem, wenn man sich liebt und ein paar Eckpunkte bespricht und sich an die abgemachten Regeln hält.

Ich selber bin von der christlichen Moral überzeugt und hätte Probleme mit einer Beziehung zu einem Menschen, der Ehe nicht auch als ein religiöses Bekenntnis auffasst.

Ich akzeptiere aber gerne, dass andere es anders machen und damit genauso gut fahren, nur für mich wäre es nichts auf lange Sicht. Daher ist Religion wichtig und ihr müsst euch klar sein, welche Rolle sie spielt. Gleiches gilt für die Kultur im Allgemeinen.

0
@LastTheorem

guter comment,schade das du ihn nicht als antwort geschrieben hast,sonnst daumen hoch für dich.

0

Wenn du jemanden suchst bei dem die "Mischehe" gescheitert ist kannst du MonicaLang eine Nachricht schicken. Sie wird dir sicherlich schildern wie es bei ihr war, dann kannst du beurteilen ob die Verhältnisse bei dir ähnlich sind.

http://www.gutefrage.net/nutzer/MonicaLang

Gruß Klaus.

Man kann dir in deiner Situation schlecht einen zuverlässigen und befriedigenden Rat geben, denn wie du selbst schon angedeutet hast, weißt du, dass sich Menschen, ihre religiösen Ansichten betreffend im Leben häufig noch verändern.

In einer Verbindung mit einem "Moslem", auch wenn er derzeit kein gläubiger, sondern nur ein "Kulturmoslem ist, gilt es auf folgende Besonderheiten zu achten: Wenn ihr irgendwann heiraten werdet und Kinder haben solltet, wird vermutlich die Familie und Verwandschaft deines Mannes versuchen, ganz stark Einfluss darauf zu nehmen, dass die Kinder traditionsgemäß als Muslime erzogen werden und keinesfalls als Christen. Ebenso wird man dir vielleicht schon bei der Hochzeit auch aus diesem Grunde nahelegen, dich mit dem Islam zu befassen und zu konvertieren, damit du spätere Kinder im "rechten Glauben" erziehen kannst. Eine christliche oder auch nur glaubensneutrale Erziehung wird mit Sicherheit nicht akzeptiert.

Du kannst jetzt sagen," ja aber seine Eltern sind doch auch nicht besonders religiös", womit du im Moment recht hast. - Geht es aber dann um die Familienfortführung findet meistens ein Umdenken statt, nicht in deine Richtung, sonder eindeutig in Richtung Islam, der Kultur des Vaters, der Familie. Von dir wird ab da erwartet, dass du dich fügst und unterordnest.

Da diese Gefahr aus der Erfahrung heraus relativ hoch ist, möchte ich dir eigentlich raten (auch wenn ich deine Gefühle berücksichtige) lass es lieber sein mit deinem Freund. Es klappt höchst selten zwischen diesen beiden Kulturen, auch wenn junge Menschen immer wieder meinen, in ihrem Fall müsste die Liebe alles andere überwinden. Die Wirklichkeit ist anders und bist du erst mal "drin", schnappt die Falle zu. Heraus kommt dann nach wenigen Jahren bereits, dass 2 junge Menschen und eventuell auch Kinder zeitlebens unglücklich sind. Das sollte man versuchen zu vermeiden.

Sieh dich auch einmal auf der Seite der Userin "MonicaLang" um, welche meines Wissens in ähnlicher Situation einschlägige Erfahrungen sammeln musste.

@Pasmalle,danke deine Antwort hat mir gut gefallen,aber woher stammen deine Erfahrungen ?Hast du solche Ehen in deinem Umkreis und Einblick ?Ich brauche wirkliche Erfahrungen,Menschen die es leben oder erleben.Meinungen habe ich schon gehört und sie sind so verschieden.Ich habe ja auch muslimische Freunde,da ich schon 3 Jahre in einer multi kulti beziehung bin.

0
@alleswirdgut1

Meine "Erfahrungen" stammen teils aus persönlichen Erlebnissen in meinem Umfeld, wie auch aus Berichten leidvoll Betroffener. Es gibt darüber genügend Lebensberichte und jeden Tag kommen neue dazu.

Auch wenn es so klingen mag, will ich nicht Muslime anklagen, denn sie sind ja ebenso betroffen von gescheiterten Beziehungen und letzlich auch nur Opfer einer menschenfeindlichen Religion/Kultur, wenn sie sich dadruch leiten lassen. Ich sage es hart aber kurz: Der Islam ist nicht kompatibel mit den anderen Kulturen dieser Welt. - Es ist die Religion, welche Andere ausschließt oder zur Unterwerfung zwingt.

Ich hoffe du hast inzwischen dank "Raubkatze" den Link zu MonicaLang gefunden.

Was immer du tust, ich wünsche dir für deine Entscheidung vor allem Weisheit und dann viel Glück.

0

Kinder religionsfrei zu erziehen ist keine Lösung! KInder Haben ein recht auf religiöse Erziehung! Sonst besteht nachher die Gefahr, dass sie Islamisten oder "bibeltreue" b.z.w. "evangelikale" Christen werden!

Was genau gibt dir das Gefühl das etwas nicht stimmt. Gibt es Vorfälle in denen du dich nicht anerkannt fühlst? (Rollenverständnis von Mann und Frau; Das Verhältnis zur Familie;...)

@Klaus02-es ist kein Gefühl das da etwas nicht stimmt.Bin richtig glücklich mit ihm,aber es ist die Umwelt,diese Vorurteile.Sowie ich das Wort Moslen,Islam erwähne ,kommen gleich Warnungen auf mich zu.Wie schon erwähnt kenne ich meinen Freund schon so lange,kenne auch seine Eltern ,die mich mit offenen Armen empfangen haben als wir im Urlaub bei ihnen waren.Und das hier hilft mir auch nicht so richtig weiter.Hatte mit mehr Antworten aus den Mischehen erwartet.

0
@alleswirdgut1

Die Sache ist die, du hast gefragt ob so eine Ehe Aussicht auf Erfolg hat und meine Antwort könnet man als Gegenfrage verstehen. Also im Sinne von weshalb fragst du?

Du sagst das du dir sicher bist das es keine Probleme geben wird (in dem Maß in dem man es beurteilen kann) Aber das es dich verunsichert das so viel negatives über den Islam erzählt wird. Habe ich das richtig verstanden?

0
@Klaus02

@klaus02 ,nein ,mit Erfolg oder Mißerfolg der Ehe hatte meine Frage nichts zu tun.Es gibt nie eine Garantie für eine Ehe.und sicherlich gibt es auch Probleme in einer Ehe.In jeder ,egel ob gemischt oder nicht.Im Moment, und auch vorher ,läuft alles wirklich sehr gut.Wir haben gleiche Interesen und Ansichten.Das ist es nicht.Mein Freund ist hier aufgewachsen und hat einen deutschen Pass,aber er bleibt immer der Ausländer,der Muslim.Ich wollte nur gerne wissen wie Andere damit umgehen,was für Erfahrungen sie gemacht haben.Erfahrungen,nicht Meinungen.Ja,du hast mich richtig verstanden,die Negativen Meinungen belasten mich.

0
@alleswirdgut1

Ich kann mich an eine Fernessendung erinnern in der ein Mann erzählte das er den Namen der Frau angenommen hat, damit seine Kinder einen "deutschen" Namen haben, was ihnen zukünftig Vorteile auf dem Arbeitsmarkt geben soll.

Das Problem das er als Ausländer wahrgenommen wird muss man einfach zu den Menschlichen Schwächen zählen, auch angehörigen anderer Nationalitäten geht es so. (z.B. "in Deutschland ist man Russe und in Russland Deutscher") und in seinem Heimatland werden eure Kinder die Deutschen sein.

Wie genau sehen seine Probleme eigentlich aus?

0

Wenn Ihr keine Bindung zu Eurer Religion habt, tretet doch aus der Glaubensgemeinschaft aus. Damit wäre ein Status Quo hergestellt und das Thema Religion wäre außen vor.

Dann rede mit ihm darüber.

Dann werd doch einfach muslima,dann braucht ihr euch in zukunft keine gedanken zu machen,welche religion eure gemeinsamen kinder haben werden. ;)

daran habe ich auch schon gedacht.aber ich möchte es,wenn ich zu dem Entschluß gekommen bin,aus reinem Herzen machen.Ich bin nicht so gläubig.Und habe auch Angst davor das behauptet wird das ich es nur für meinen Mann getan habe.Solche Meinungen habe ich schon so oft zu hören bekommen.

0
@alleswirdgut1

Wenn du irgendetwas über den islam wissen willst,kannst du mich jederzeit fragen. :)

0
@Checkit03

Noch sauberer wäre wohl die Lösung, dass beide aus ihrer Religionsgemeinschaft austreten, die Kinder religionsfrei erziehen und später selbst entscheiden lassen, ob überhaupt und gegebenenfalls welche Religion sie annehmen wollen.

0

Er kann ja auch Christ werden? Oder überhaupt nicht gläubig sein.

0
@Aphaiton

ja, das ist auch eine Überlegung wert.Aber soweit sind wir noch gar nicht gekommen.Kinder wollen wir irgendwann einmal haben.Für uns Beide war Religion bisher kein Thema.Und ich glaube auch in Zukunft nicht.

0

Nur wegen Heirat eine Religion annehmen ist das dämlichste, was es gibt. Aber für die verblendeten Gläubigen ist's anscheinend ganz normal.

0
@TeeEi

@alles wird gut : bitteschön. ;)

Leutee .. ihr redet so,als wär religion so ne nebensache,welche man aus langweile angenommen hat .. Religion ist viel wichtiger als ihr sagt .. Religion ist der lebenssinn .. Für mich zumindest!

0

Heirate ihn nicht. Du wirst es bereuen.

warum meinst du das?

0
@alleswirdgut1

Weil Heiraten das schlimmste ist, was du tun kannst.

Ich würde es nur tun, wenn du dank ihm dann finanziell abgesichert bist.

0

Was möchtest Du wissen?