Mein Freund will einziehen Vermieter will das nicht?

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13 Antworten

Mein neuer Vermieter möchte allerdings nicht, dass mein Freund bei mir einzieht, da er ihn vor einem Jahr mal in einem 2 Minutengespräch kennengelernt hat und er ihn nicht mag.

Den Zuzug Deines Freundes musst Du dem Vermieter mitteilen und der muss in der Regel zustimmen, es sei denn die Wohnung wäre überbelegt oder es gibt schwerwiegende Gründe,

Nur weil er ihn nicht mag, das ist kein ausreichender Grund.

Übrigens muss der Freund auch nicht in den Mietvertrag aufgenommen werden, aber der Vermieter darf die Nebenkosten anpassen.

LG

johnnymcmuff

Musst in den Mietvertrag sehen. Wenn dort der Vertrag besagt, dass es nur einer Person erlaubt ist, dort zu wohnen, hat der Mieter recht.

Du und dein Freund müssten dann einen neuen Vertrag vereinbaren, aber da hat wiederum dee Vermieter sein Recht, ob er an jemanden vermietet oder nicht. Klar er darf nicht rein diskriminierend ablehnen aber wenn er will, kann er verlangen, dass nur eine Person in der Wohnung lebt.

Gott sei Dank, dürfen sich auch Vermieter, sofern sic nicht Erdowahn allmighty heißen, noch nicht über allgemein geltende Regeln hinwegsetzen.

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Im mietvertrag selber steht dort gar nichts darüber

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Wenn es sich nicht um ein absolutes "Kleinappartment" handelt, kann der Vermieter dir den Zuzug eines nahen Angehörigen und hier des Verlobten nicht untersagen.

Er kann nur die personengebunden Nebenkostenpauschale erhöhen.

Dein Vermieter muss deinen Verlobten auch nicht "mögen"

hmm also die Wohnung ist eine 55m² 2 Zimmerwohnung und im Mietvertrag steht nichts zu dem Thema. Dass mit dem Nebenkosten war mir bewusst, nur leider ist wie gesagt der Vermieter sehr "unbegeistert" und meinte nur ja mal sehen ob das geht.

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@Perila

55 qm sind für einen Zwei-Personenhaushalt vollkommen ausreichend. Da würde es auch noch für ein Baby reichen.

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"in einem 2 Minutengespräch kennengelernt hat"

Nun kommt es doch sehr darauf an, wie damals das Gespräch verlaufen ist. Auch 2 MInuten können ganz schön "herzlich" sein. Beleidigungen hin und her oder gar noch Gewalt und der Vermieter hat ausreichend Grund gegen den Zuzug Deines Verlobten alle Hebel in Bewegung zu setzen.

War es aber ein eher normales Gespräch, bei dem lediglich nicht gerade Symphatie rüber kam, hilft vielleicht eine persönliche Einladung des Vermieters zu einer Tasse Kaffee, wenn Dein Verlobter zu Besuch ist, bei dem man dann Missverständnisse ausräumen und gute Vorsätze für die Zukunft fassen könnte. Vielleicht erreicht man sogar gewisse Übereinstimmungen auf persönlicher Ebene. Beispielsweise, wenn der Vermieter BVB-Fan ist und Dein Verlobter auch oder wenn Dein Verlobter dann zumindest viel lobendes für den Lieblingsclub übrig hat. Man kann sich auf ein solches Gespräch durchaus vorbereiten und vielleicht entsteht plötzlich ein ganz anderer Eindruck von Deinem Verlobten beim Vermieter.

Sollte Dein Verlobter es aber wieder nicht schaffen, sich gleich von seiner besten Seite zu zeigen, solltest Du Deine Entscheidung für ihn auch nochmal gut überdenken.... Ihr bekommt das schon hin, denn auch dem Vermieter muss klar sein, dass er letztlich den endgültigen Einzug nicht verhindern kann, wenn aus der Verlobung eine Ehe wird.

Der Vermieter dürfte den Zuzug aus 2 Gründen untersagen.

1. Die Wohnung wäre für 2 Personen zu klein. Was bei 55 m² nicht der Fall ist.

2. Der Grund liegt in der zuziehenden Person selbst. Er mag in nicht, ist kein Grund den Zuzug zu untersagen.

Außerdem ist der Zuzug von Lebenspartnern nicht genehmigungspflichtig. Der Vermieter muß lediglich darüber informiert werden.

Du wohnst nicht zufällig mit dem Vermieter im selben Haus welches nur 2 Wohnungen hat?

Er wohnt zwar selber im Haus, allerdings sind es insgesammt 8 Mietparteien

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"§ 540 Abs. 1 Satz 1 BGB besagt, dass der Vermieter dem Mieter den Gebrauch der Mietsache einem Dritten nicht ohne Erlaubnis des Vermieters überlassen darf. Ein Dritter ist auch der Lebensgefährte des Mieters"

Allerdings:

"Der Mieter hat einen Anspruch, dass der Vermieter ihm diese Zustimmung zur Aufnahme in den Mietvertrag erteilt (§ 553 Abs. 1 Satz 1 BGB), wenn er ein berechtigtes Interesse daran hat. Ein Interesse ist auch berechtigt, wenn eine nichteheliche Lebensgemeinschaft geführt werden soll."


"Diese Zustimmung kann der Vermieter aber verweigern, wenn die Wohnung zu klein für eine weitere Person ist.Der Vermieter kann mit Zustimmung aber auch eine Mieterhöhung verlangen."

Quelle: http://www.urteile-mietrecht.net/Miete53.html



Eine "Überlassung" der Wohnung fände statt, wenn die Mieterin selbst die Wohnung dafür räumen würde. Dies ist ein Zuzug eines nahen Angehörigen.

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@DerHans

Darunter fällt auch der Zuzug. Die Wohnung wir auch dem zugezogenen Mieter überlassen.

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Der Zuzug bedarf der Zustimmung. Eine Ablehnung müsste begründet werden. Die Zustimmung könnte notfalls eingeklagt werden. Wenn du deinen Verlobten heiratest, darf er ohne Zustimmung zu dir ziehen.

Dein Ding, Dein VM muss Deinen Freund nicht mögen oder kennen.
wenn Die Wohnung groß genug ist, darf er das nicht verweigern.

Teile ihm schriftlich mit Einwurf-Eischreiben mit, dass ab (Datum) Dein Freund (Name) bei Dir einzieht und mit in den Mietvertrag aufgenommen werden soll.  Schreib auch rein, dass Du ab diesem Datum die Umlagenzahlung um xyz Euro erhöhst. Rechne Dir aus um wieviel Du erhöhst. Ab diesem Datum überweist Du einfach die Miete und neue Umlagen. Fertig.

Denke ggf. an eine Meldebescheinigung.

Gegen Gäste darf Dein Vermieter nichts haben!

Wie lange Dein Freund einfach Gast sein darf, solltest Du beim Mieterverein nachfragen.

Viel Erfolg!

Der Vermieter kann natürlich sagen, wer in "seiner" Wohnung wohnt, und wenn ihr euch mit ihm nicht einig werdet, und ein Freund trotzdem einzieht, dann riskiert ihr eine fristlose Kündigung des Mietverhältnissen.

Als Gast kann er ja ohnehin kommen und gehen wie er will.

Als Gast kann er das machen. Wenn er aber auf Dauer einzieht dann brauchst du die Zustimmung des Vermieters

Der Vermieter hat zwar das Recht über die Bewohner seiner Wohnung informiert zu werden.

Aber er hat kein Recht den Einzug eines Lebepartner(in)s, weder Ehemann, Verlobter, noch xxx zu verhindern.

Der Mietvertrag bleibt weiter gültig.

noch xxx

Doch, das schon.

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