Mein Freund ist vor Gericht, sollte ich mir sorgen machen?

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7 Antworten

Das hat zunächst keine Auswirkungen auf Deinen Führerschein, da kein positiver Test vorliegt.

Trotzdem solltest Du den Konsum in Zukunft einstellen, denn wenn man Dich mit Stoff oder bekifft erwischt hat das Folgen für Deinen Führerschein.

Für Auswirkungen auf die Fahrerlaubnis - egal ob vorhanden oder zukünftig - ist kein positiver Test erforderlich.

Auch bei bloßem Besitz oder wenn ganz sicher ist, dass jemand berauscht ist, wird die Fahrerlaubnisbehörde informiert und die ist verpflichtet tätig zu werden.

Wenn sich die Polizei aber rein auf ihren Freund konzentriert hat, dürfte es für sie wohl wirklich erstmal ohne Folgen bleiben.

Gruß Michael

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@19Michael69

In der Eingangsfrage steht:

er hatte was dabei ich jedoch nicht,

Man hat sie natürlich auch gefilzt. Somit war sie nur mit jemandem zusammen der was dabei hatte, das wird also keine Folgen haben.

Einfach mal richtig lesen.

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@Artus01

Bevor man sich derart aus dem Fenster lehnt und anderen etwas zu tun nahelegt, sollte man erst einmal sicherstellen, dass das was man selbst von sich gibt Hand und Fuß hat.

Du kannst ihr also hier und heute felsenfest versprechen, dass sie nichts zu befürchten hat - aha. Und wenn doch, dann darf sie sich gegenüber der Fahrerlaubnisbehörde auch auf dich berufen?

Der bloße Besitz (bei ihr nicht der Fall) und auch der Konsum von Drogen reichen aus, dass die Fahrerlaubnisbehörde informiert und entsprechend tätig wird.

Das muss in ihrem konkreten Fall nicht so sein, kann aber.

Gruß Michael

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@19Michael69

Also zunächst wird die Polizei sich überhaupt nicht an die Fahrerlaubnisbehörde wenden, da sie keinen Test gemacht hat. Der Eindruck allein reicht nicht aus. Da können auch gesundheitliche Probleme vorgelegen haben.

Jetzt nochmal zu den Fakten. Es gibt keinen positiven Test (warum auch?) und keinen Drogenfund. Sie war lediglich dabei als bei einer anderen Person Drogen gefunden wurden. Daraus kann man alles mögliche schließen, aber nichts davon beweisen. Wohin soll es denn führen wenn man nun bei ihr Drogenkonsum unterstellt? Die Fahrerlaubnisbehörde wird, sollte sie es tun, damit auf dem Bauch landen.

Mal ein anderes, gar nicht so schlechtes Beispiel. Du fahrst mit dem Zug nach Berlin. In Deinem Abteil sitzt ein orientalisch aussehender junger Mann. Wie es sich so ergibt werden ien paar Worte gewechselt. Soweit so gut. Nun stellt es sich heraus daß es sich bei diesem jungen Mann um Anis Amri handelte. Was würdest Du sagen wenn man Dich plötzlich auch als Terrorist, oder mindestens als Gefährder einstuft? Sicher klingt das kraß, ist es aber im Grunde genaommen nicht, es ist im Grunde nicht anders als die Sache aus der Eingangsfrage.

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Hallo,

das kommt darauf an, ob die Polizei bei der Kontrolle auch dich im Visier hatte oder man sich nur auf deinen Freund konzentriert hat.

Wenn man auch dir etwas vorgeworfen hat, dann wurde auch ganz sicher die Fahrerlaubnisbehörde informiert.

War einfach nur ganz klar ersichtlich, dass du berauscht warst, du aber nicht gefahren bist, dann wurde auch nicht getestet. Denn dann wurde dir ja konkret auch nichts vorgeworfen. Dennoch ist es auch dann zumindest möglich, dass die Fahrerlaubnisbehörde informiert wurde.

Du wirst es merken, ob die Fahrerlaubnisbehörde informiert wurde. Denn dann bekommst du von dieser nach dem jetzt gestellten Führerscheinantrag ganz sicher Post und musst deine Abstinenz nachweisen.

Viele Grüße

Michael

Denn dann bekommst du von dieser nach dem jetzt gestellten
Führerscheinantrag ganz sicher Post und musst deine Abstinenz
nachweisen.

Also was soll dieser Unsinn?

Man hat bei ihr nichts gefunden und keinen entsprechenden Test gemacht. Das kann keine Folgen haben. Wo soll denn sowas hinführen? Nur weil sie in Begleitung einer Person war die Drogen in der Tasche hatte, soll sie einen Abstinenznachweis erbringen. Dieses Verwaltungsgerichtsverfahren geht für die Behörde in die Hose.

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@Artus01

Und du weißt woher, dass das Unsinn ist?

Obwohl sie es nicht detailliert beschreibt, weißt du also haargenau, wie sich das abgespielt hat, als sie "gepackt" wurden?

Du weißt sicher, dass die Polizisten

  • nicht auch auf sie aufmerksam wurden,
  • nicht gemerkt haben, dass sie berauscht war,
  • nicht ihre Personalien aufgenommen haben,
  • es nicht der Fahrerlaubnisbehörde gemeldet wurde?

Und selbst wenn das alles nicht der Fall war, ist meine Antwort kein Unsinn, sondern die Realität, die in ihrem konkreten Fall einfach nur nicht auf sie zutrifft. Darauf habe ich aber bereits im ersten Satz meiner Antwort hingewiesen.

Der bloße Besitz von Drogen und auch der offensichtliche Rauschzustand bzw. der Konsum ohne gefahren zu sein reichen aus, dass die Fahrerlaubnisbehörde informiert und diese entsprechend tätig wird.

Dafür gibt es unzählige Fälle, die das belegen, selbst hier auf gutefrage.net.

Auch hier wird darauf hingewiesen:

http://www.kmdd.de/infopool-strafrechtliche-folgen.htm

Gruß Michael

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@19Michael69

Also, ein Freund und ich wurden mal in Gronau gepackt mit Gras, er hatte was dabei ich jedoch nicht, war aber berauscht was sie jedoch nicht getestet haben.

Hier steht, dass er nichts dabei hatte, und dass sie keinen Test gemacht haben. Die Fahrerlaubnisbehörde wird nicht benachrichtigt.

Den Sachverhalt kann man aus dem Satz doch klar heraus lesen.

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@nopoo4ever

Ich geb’s auf ;-(

Wenn der Sachverhalt so klar und eindeutig wäre, warum fragt sie dann überhaupt hier? Zumindest die Fragestellerin hat erkannt, dass es auch für sie unangenehm werden kann.

Ich habe nicht geschrieben, dass es auch zwingend so sein wird - es kann aber sein.

Daher macht es keinen Sinn, ihr hier irgendetwas zu versprechen, zu dem uns wichtige Informationen fehlen und was wir nicht halten können. Nachher gibt es das böse Erwachen, wenn doch was kommt.

Gruß Michael

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Ich denke nicht, dass du was zu befürchten hast. Bei dir ist damals nichts gefunden worden und du bist nicht getestet worden (wohl, weil du weder gefahren bist noch irgendwelche Ausfallerscheinungen hattest). Somit gibt es keinerlei Nachweis, dass du was genommen hattest. Selbst wenn dein Freund nun behauptet, du hättest auch was genommen, du kannst das verneinen und dann gibt es keinerlei Nachweise, die das Gegenteil beweisen könnten. 

Beim Führerscheinantrag wird höchstens eine Verurteilung von dir bzw. ein aktives Ermittlungsverfahren gegen dich herangezogen. Beides gibt es nicht. 

Das Verfahren Deines Freundes hat mit Dir nichts zu tun.

Mit dem Verfahren des Freundes hat das wirklich nichts zu tun.

Das heißt aber noch lange nicht, dass nicht auch sie der Fahrerlaubnisbehörde als "auffällig" gemeldet wurde.

Wenn dem so ist, dann bekommt sie nun nach Antragstellung entsprechende Post und sie muss ihre Abstinenz nachweisen.

Gruß Michael

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Ne, eigentlich nicht, da sie ja nicht getestet wurde.

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@Nightlover70

Es ist halt so, dass niemand von uns weiß, ob nicht doch auch ihre Personalien aufgenommen wurden und ob nicht doch eine Meldung an die Fahrerlaubnisbehörde ging.

Lies mal hier unter "Drogen im Straßenverkehr":

http://www.kmdd.de/infopool-strafrechtliche-folgen.htm

Das muss in ihrem konkreten Fall nicht so sein, kann aber.

Daher macht es keinen Sinn, ihr hier irgendetwas zu versprechen, zu dem uns wichtige Informationen fehlen und nachher gibt es das böse Erwachen, wenn doch was kommt.

Gruß Michael

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Du warst berauscht u. das haben die nicht bemerkt?

Was ist, wenn er dich verpfeift?

Dann bist du auch dran!

Kommt drauf an mit wie viel und ob er schon mal gepackt wurde

Ich glaub Du hast die Frage nicht richtig gelesen

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Wenn er deinen Namen nicht erwähnt wird dir nichts passieren

kann ja sein das der Richter nach mir fragt weil ich ja dabei war

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