Mein Freund hat Schizophrenie. Was tun?

5 Antworten

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Wie schon gesagt ich leide an einer ähnlichen Erkrankung und möchte gerne noch einaml auf die Symptome eingehen. 

In der aktuen Phase war ich auch sehr verändert. Ich wurde schnell agressiv und fühlte mich auch schnell angegriffen. Zudem habe ich ein erhöhtes Mistrauengefühl gehabt was oft zu verdächtigungen geführt hat die aber mit dem realen leben nichts zu tun hatten da sie oft nur Einbildung waren. 

Streit mit meinem partner hatte ich nicht, denn ich wurde gleich nach dem akutem Auftreten der Krankheit zum Glück eingewiesen, denn ich verstand die welt nicht mehr. Zudem hatte ich auch noch keinen Bezug zur Krankheit und konnte vieles nicht deuten. Ich fühlte mioch beobachtet und die ganze welt drehte sich nur noch um mich. Ich las die Zeitung und war der Meinung, daß bestimmte Artikel auf mich gerichtet sind. Als ob jemand absichtlich die artikel erfaßt hat um mich zu irritieren. Ich hörte Stimmen und war der Meinung daß sich andere über mich unterhalten. Im Grunde genommen fühlte ich mich beobachtet und verfolgt. Was aber durchweg nur Einbildung war, ich es aber für realistisch gehalten habe und es war schwer mich vom Gegenteil zu überzeugen. Daher denke ich, daß dein Freund ebenfalls Einbildungen nicht von der Realität unterscheiden kann, so daß er im erst denkt Du bist fremd gegangen. Dah hilft alles nichts, denn er wird sich nicht davon abbringen lassen und sucht regelrecht an Indizien, die seine Meinung bekräftigen. Er muss nur lange genug suchen, dann findet er auch Beweise für, so gering sie  auch sein mögen. So war das auch bei mir. Was hilft dagegen: Aufklärung!

Das geht nur stationär mit Hilfe der medizinischen Angestellten und die Gespräche der Patienten untereinander, die gegenseitig Erfahrungen austauschen. Daher, wenn sich die Situation deines Freundes nicht bessert, dann soll er sich einweisen lassen. Er wird wahrscheinlich mind. 4 vielleicht so wie bei mir evtl. auch 8 Wochen Stationär bleiben die ihm helfen werden mit der Krankheit umzugehen. Zudem tut der abstand zu dir auch noch gut, denn somit distanziert er sich von seinen Verdächtigungen. 

Viel Glück! 

Vielen Dank! Wie kann ich ihn dazu bewegen, sich in eine Therapie zu begeben ?

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@lindaschm

Wenn er schon Mißtrauen zu Dir aufgebaut hat, wirst du ihn auch nicht dazu bewegen können. Das geht nur, wenn sein Psychater ihn davon überzeugen kann. immerhin wird es ohne Medikamente, ohne Behandlung, ohne Therapie und ohne seiner Einsicht nicht besser werden. Er sollte so schnell wie möglich eingewiesen werden, bevor es schlimmer kommt. Dazu braucht es aber eine Einweisung vom Psychater und das kann nur er selbst veranlassen. Vielleicht kommt er ja selbst zu der Einsicht, wenn sein Leben aus den Ruder läuft, vielleicht auch nicht. Damals habe ich mich selbst einweisen lassen, da ich suizidgefährdet war und um mich zu schützen hab ich die Stationäre Einweisung als letzten weg gesehen. Da es akut war und mein Psychater selbst die Gefährdung nicht gleich erkannt hat, mußte ich auf eine Einweisung bestehen, was sich zum Glück als richtig erwiesen hat. So schnell wird man nämlich nicht eingewiesen, denn auch Ärzte müssen Kosten sparen und abwegen ob eine Einweisung schon sinnvol und notwendig ist. 

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@christl10

Vielen Dank für deine Hilfe. Ich muss leider sagen, dass er sich gestern Abend entgültig von mir getrennt hat, seine Begründung war: ,,Es macht keinen Sinn mehr und ich bin im Moment nicht dazu fähig weil das für mich real ist, für dich vielleicht nicht''

Scheint wohl endgültig das Ende zu sein. Ich frag mich ob ich ihn jemals wieder sehe, da wir eine Fernbeziehung geführt haben.

Jedoch bin ich trotzdem am überlegen, jemanden zu ihn schicken der ihn hilft, wenn ich das schon nicht mehr kann. Jedoch hab ich keine Kontaktdaten weder zu seinen Eltern noch zu seinen Freunden. Ich bin ziemlich fertig.

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@lindaschm

Das tut mir wirklich sehr leid. Aber nimm es ihm bitte nicht übel, denn er kann momentan nichts dafür. Er kann das was er sich einbildet nicht von der Realität unterscheiden. Wahrscheinlich braucht es noch etwas Zeit um das zu begreifen. In der Tat aber jetzt die richtige Entscheidung, bevor es böse endet. Das dient lediglich eurem Schutz voreinander, denke ich. Ich würde dem nicht sofort ein Schlußstrich machen, denn erst wenn er die Einsicht zu seiner Krankheit bekommt wird er an seiner Entscheidung zunächst zweifeln und evtl dann bereuen. Lass ihn jetzt ein wenig Zeit, denn die wird er jetzt für sich brauchen um sich zurecht zu finden. Ich hoffe nur, daß er so schnell wie möglich ärztliche Hilfe bekommt, bevor die ganze Sache aus dem Ruder verläuft. Das kann jetzt ganz schnell gehen, denn die Sympthome werden ohne Behandlung nicht besser sonder eher schlimmer. Vielleicht kommt ihr ja wieder im guten zusammen, dann war das alles nur ein Alptraum. Ich wünsche Euch noch viel Glück. 

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Ich leide schon über 10 Jahre aneinerähnlichen Krankheit und kann nur positiv über die Medikamenteneinname berichten. Natürlich hatte ich zunächst starke Nebenwirkugen, aber dann kann man ja die Medikamente wechseln. So habe ichdann auch Medikamente gefunden die kaum oder gar keine Nebenwirkungen haben. Damit lebe ich nun fast ohne Einschränkungen. Natürlich hat man als junger Mensch noch nicht den Bezug zur Krankheit und kann oder will sie auch nicht verstehen, daher die Abneigung zu den Medikamenten, die eineEränderung hervorruft die Genesung geht nicht von heute auf morgen, sondern kann sogar viele Jahre dauern, bis man optimal mit den passenden Medikamente eingestellt ist und das Bewustsein und Verständnis zur eigenen Krankheit entwickelt hat. Da muss man aber mit dem Arzt zusammen arbeiten. Möglicherweise hilft in akuten Fällen nur noch eine Einweisung. Das hat mir damals auch geholfen mit der Erkrankung richtig umzugehen. 

Das ist sehr schwer einen psychisch kranken Menschen in seinem nahen Umfeld zu haben- ich kann da mit dir fühlen. Ich find es toll dass du trotzdem zu ihm hältst....dir muss nur bewusst sein, dass eine psychose eine ernstzunehmende Krankheit ist, die unbedingt (!!!!!) behandelt werden muss. Ich würde an deiner Stelle mal mit seinen Eltern oder näheren Bezugspersonen reden. Vielleicht könnt ihr gemeinsam für ihn eine angemessene und professionelle Therapie finden! Gib ihm zu verstehen dass du trotz allem für ihn da bist - auch wenn er dich nicht sehen oder sprechen will. Das wird nicht leicht für dich werden, weil du nie weißt was wirklich in ihm vorgeht! Dabei solltest du aber auch nicht vergessen, dich um dich selbst zu kümmern!

Vielen Dank für deine Antwort!

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gerne :) ich wünsch dir viel Kraft für die kommende Zeit!

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