Mein Freund hat eine Vorladung zum Vertrauensarzt bekommen.

4 Antworten

Der Vertrauensarzt fällt keine Entscheidung, auch wenn er sich vielleicht so ausdrückt. Er erstellt ein Gutachten, wonach der Betroffene nach seiner Feststellung arbeitsfähig oder arbeitsunfähig ist. Dieses Gutachten kann die Krankenkasse zugrunde legen, wenn es um die Entscheidung, ob Krankengeld zu zahlen ist, geht. Der Arbeitgeber kann es zugrunde legen, wenn es um die Entscheidung geht, ob Lohnfortzahlung zu zahlen ist. Der Arzt, der die Krankschreibung ausgestellt hat, kann Widerspruch einlegen.

Meines Erachtens ist schon vor der Krankschreibung ein juristisches Problem aufgetreten, nämlich da, wo der Arbeitgeber praktisch die Arbeit unmöglich gemacht hat, andererseits aber verlangt hat zu arbeiten.

Naja hier geht es aber weder um Lohnfortzahlung noch um Krankengeld. Ich schätze ja mal, sollte der Vertrauensarzt feststellen, dass er arbeitsfähig ist, muß er für die letzten drei verbleibenden Tage wieder arbeiten gehen. Sehe ich das so richtig? Aber kann da noch was anderes kommen von seiten des Arbeitgebers?

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Ich würde ja sagen "Er kann gekündigt werden", aber da er das schon getan hat wird wohl nichts weiter passieren.

  1. Kann der Vertrauensarzt ihm schlecht nachweisen, das er aufgrund von Psychischen Problemen nicht arbeitsfähig ist/war und

  2. Kann dein Freund mit dem Mobbing Fall auch vors Arbeitsgericht gehen, wenn ihm durch das Urteil des Arztes weitere Folgen drohen. Das würde ich an seiner Stelle seinem (Ex)Chef auch ganz deutlich sagen.

Welche Kündigungsfrist hat er denn? Das dürfte sich doch um einen überschaubaren Zeitraum handeln, das würde ich mit maximal Dienst nach Vorschrift einfach absitzen.

Er fängt die neue Stelle am 1.7. an.

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@Becci101181

Dann soll er doch zum Vertrauensarzt und falls dieser das wirklich nicht anerkennt (was er dann schon gut begründen muss), dann heißt es, Zähne zusammenbeissen. Die paar Tage bekommt er sicher geregelt.

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Darf mein Chef mich Kontrollieren und zum MDK schicken?

Zur Vorgeschichte !!! Ich war jetzt etwa 4 Monate bei mir im Betrieb alleine da meine Kollegin eine OP hatte.Somit musste ich sämtliche Arbeiten für sie mitmachen. Der Chef hielt das für selbstverständlich. Wenn mir aus anderen Abteilungen helfen wollte kam der Juniorchef (sohn vom chef) und sagte hört auf der soll das selber alles machen. Es ging soweit das mir immer mehr Arbeit aufgelegt wurde. Und täglich hies es das ich dafür eingestellt sei . Nur gehörte in meiner Einlernzeit diese Arbeiten nicht dazu gehörten und Geschweige denn diverse Maschine noch nicht gab. Dann kam jeden tag jemand zu mir und sagte so wird es gemacht dann kam der nächste und sagte nein so nicht sondern so. Die Abstechzeiten wurden überprüft und zwar steht der Juniorchef an der Uhr und macht dumme Kommentare wegen wieder pnkt vier uhr abgestochen usw. Wir werden verfolgt bis aufs Klo wo man gefragt wird ob alles klar sei oder man stellt sich vor die tür und guckt wie lang man auf dem WC ist. Man wird beleidigt vor anderen und es kommen diverse Sprüche vom Juniorchef hoffentlich bekommt der ne reise zu den Anschlägen in Berlin. Jetzt nach langem Hin und Her erlitt ich durch das ganze eine Depression. Nach 1 1/2 Wochen zeigte mich mein Chef bei der Krankenkasse an und lies mich beim MDK antanzen. Da er erhebliche zweifel hat das ich Krank sei. So nun meine Frage kann ich rein Rechtlich was gegen denMFG Chef was machen? oder ihm mal einen saftigen Brief schreiben.

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Angekündigte Krankheit

Ein Arbeitnehmer geht trotz Krankheit zur Arbeit da sein Kollege/Vertretung im Urlaub ist. Gleichzeitig ist die gesamte Verwaltung des Betriebs Krank und der Mitarbeiter übernimmt in dieser Zeit noch die ein oder andere Aufgabe der Verwaltung.

Nach einer Woche kommt nun der Chef aus dem Urlaub und regt sich tierisch darüber auf das eben die ein oder andere Sache nicht erledigt wurde und kündigt dem Arbeitnehmer an, ihm ab sofort Arbeitsaufträge zu schreiben.

Am nächsten Tag bei Arbeitsantritt erhält der Arbeitnehmer nun so einen Arbeitsauftrag der für eine Person in einem Tag nicht zu bewältigende Arbeiten enthält, alle mit "sofort zu erledigen" gekennzeichnet.

Der Arbeitnehmer geht zum Chef und erklärt im das es nicht zu bewältigen ist und das er schon die ganze Woche in seiner Arbeitskraft beträchtlich eingeschränkt ist. Es kommt zu einer Auseinandersetzung und der Arbeitnehmer sagt dem chef während dieser das er Schmerzen hat und jetzt zum Arzt geht.

Der Arbeitgeber ist nun seit 10 Tagen Kraqnk und der Chef läuft durch den Laden und sagt jedem der es hören will oder nicht das der Arbeitnehmer eine Krankmeldung angekündigt hätte und er würde ihn un zum MDK Vertrauensarzt schicken.

Bei dem (Streit)Gespräch waren keine Zeugen anwesend. Wenn der Chef nun eine auf der Lüge es wäre eine angekündigte Krankheit gewesen eine Abmahnung schreibt, kann der Arbeitnehmer dagegen Irgendwie Vorgehen? .....oder ist es in diesem Fall tatsächlich eine angekündigte Krankheit?

Danke :)

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Unterliegt das Arbeitsamt einer Verschwiegenheit,kann ich dem Arbeitsamt vertrauliche Informationen über einen ehem. Arbeitgeber geben,ohne rechtliche Folgen?

Ich habe kürzlich aus für mich wichtigem Grund mein Arbeitsverhältnis beendet und bekomme vom Arbeitsamt 12 Wochen Sperre. In meiner Arbeit hatte ich es mit sehr schwierigen Kolleginnen und Kollegen zu tun, die mir das Arbeiten täglich erschwert haben. Auch die Situation zum Chef war angespannt. Aus einem Wutanfall des Chefs heraus habe ich dann gekündigt. Es ging einfach nicht mehr. Ich habe es psychisch nicht mehr geschafft, länger dort zu bleiben. Obwohl die Situation sehr lange für mich unerträglich war, bin ich jeden Tag zur Arbeit. ich habe mich nicht krankschreiben lassen, ich war nicht beim Psychologen. Die Hoffnung war da, dass ich eine andere Stelle finde (Ich hatte schon Bewerbungen geschrieben) oder sich die Situation mit der Zeit bessert.

Das Arbeitsamt tut jetzt natürlich so, als wären meine Gründe nichtig und die Sperrfrist sei angebracht. Ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wäre da nichts zu machen. Inzwischen bin ich in Psychotherapie, aber eine rückwirkende Bescheinigung bekomme ich nicht.

Meine Psychologin interessiert sich nicht für das was mir in dieser Arbeit passiert ist. Sie war mehr damit beschäftigt, Symptome wie meine Schlaflosigkeit mit Medikamenten anzugehen. Die Ursachen für meine Depression scheinen ihr nicht von Bedeutung zu sein. Ich werde die Praxis wechseln, da ich mich dort nicht wohl fühle. Es geht mir nicht besser, auch wenn ich besser schlafen kann. Für das Arbeitsamt allerdings spielt all das keine Rolle, die bleiben bei ihrer Entscheidung.

Ich habe dem Arbeitsamt von den Mobbing erzählt, aber ein wichtiges Detail bislang nicht, da ich nicht weiß, ob ich bestimmte sehr vertrauliche Sachen dort erzählen kann. Das Arbeitsamt will Nachweise, dass ich gegen das Mobbing alles tat, das in meiner Macht stand. Es gab einige Gespräche mit den Kollegen und auch Vorgesetzten, aber es ist nichts protokolliert. Ich will nicht, dass ein Rechtsstreit entsteht, wo ich dem ehemaligen Arbeitgeber entgegentreten muss. Kann ich dem Arbeitsamt alles anvertrauen oder sollte ich lieber vorher einen Anwalt sprechen?

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