Mein Fisch schwimmt nicht mehr?

3 Antworten

Hallo,

wenn gestern bereits ein Fisch gestorben ist und heute der nächste totkrank im Becken liegt - dann solltest du dir echt Sorgen machen, denn dann stimmt etwas ganz und gar nicht im Aquarium

Ein Fisch kann mal erkranken, ja, das passiert. Aber bei zweien ist Alarmstufe Rot angesagt.

Wahrscheinlich liegt es am Wasser, denn dieses ist das Lebensumfeld der Fische und daher die größte Gefahrenquelle. Aber auch Krankheiten sind eine Möglichkeit.

In einem solchen Fall sollte man IMMER direkt und sofort mind. 70 % des Wassers austauschen, wobei man unbedingt auf die Temperatur achten muss, dass sie nicht deutlich niedriger oder höher wird.

So kann man z.B. hochgiftige Schadstoffe (durch Futterreste und Fischausscheidungen) aus dem Wasser entfernen.

Läuft der Filter richtig? Immer? Hast du ihn vllt. viel zu gründlich gesäubert? Zu viel gefüttert? Einen zu hohen Besatz in einem viel zu kleinen Aquarium? Alles Gründe, die zur raschen Erhöhung besagter Giftstoffe führen können.

Dann sollte man die Fische gründlich und länger beobachten. Ob irgendwelche Auffälligkeiten zu erkennen sind. Abstehende Schuppen, dicke Augen, dicke Bäuche, weiße Punkte, ein samtiger Belag, "angefressene" Flossen, geklemmte Flossen, wie sieht der Kot aus, hängen vllt. aus dem After ab und zu so kleine rote Fäden, wie die Spitze eines Pinsels, verstecken sich die Tiere ....

Das kann Anhaltspunkte für eine Krankheit geben.

Also ran an den Teilwasserwechsel, am besten auch noch morgen und übermorgen einen und Fische beobachten. Wenn dir noch etwas auffällt, poste es hier, vllt. kommen wir der Ursache auf den Grund.

Gutes Gelingen

Daniela

ja misst ich bin zurück und mein Zebrawerbling ist auch gestorben ...der Guppy lag immernoch da wir haben das ganze Wasser ausgewechselt aber was ich auch vergessen hab zu sagen der Zebrawerbling schwamm heute auch nur mit Mund auf das ist echt mies ich hoffe echt nicht das es eine (Krankheit) ist ich bekomm die Tage 2 Axolotl geliefert 😓

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Ein Thermometer zu besitzen und sporadisch mal so ein "Lügenstäbchen" ins Becken zu halten ist jetzt nicht unbedingt das, was ich unter "viel fürs Aquarium tun" verstehen würde.

Häufige Wasserwechsel sind da viel hilfreicher. Als ich Zwerggarnelen gezüchtet hab, hab ich z.B. zwei bis drei mal die Woche 1/3 des Wassers gewechselt, bei einem Duzend Aquarien. Nur um dir eine Vorstellung zu geben, was viel für das Aquarium tun sein kann.

Wäre zwar bei der klassischen Wohnzimmerfischsuppe leicht übertrieben aber alle paar Wochen 1/3 des Wassers wechseln ist wesentlich sinnvoller, als nur ein Teststreifen ins Wasser zu halten. 

Das Geld für die Teststreifen kannst du dir eh spaaren, die Dinger sind weitestgehend nutzlos. Dafür kannst du dir besser ein kleines Leitfähigkeitsmessegerät holen. Die gibt es für 10-20€ bei Ebay und sind für den Hausgebrauch völlig aussreiched. Dann misst du einmal den Leitwert deines Leitungswassers und wenn der Leitwert des Wassers im Aquarium viel höher ist, ist spätestens der Punkt erreicht, wenn ein Wasserwechsel nötig ist.

Unabhängig davon, solltest du in den nächsten Tagen tägliche Wasserwechsel durchführen. Mehr kann ich die leider nicht raten. Denn aus deiner Ausführung lässt sich leider nicht viel über die Ursachen heraus interpretieren.

Welche Art Fisch ist es denn? Was ist noch im Becken?

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