mein exmann besteht darauf das wir seinen namen aus unserem stammbaum nehmen darf er das?

6 Antworten

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Erfassung, Weitergabe und Veröffentlichung von personenbezogenen Daten auch lebender Personen ist ohne individuelle Einwilligung der Betroffenen im Regelfall zulässig, wenn diese Daten aus "allgemein zugänglichen Quellen" stammen. Wenn und soweit personenbezogene genealogische "Grunddaten" (Namen, Titel, Beruf, Lebensdaten) bereits öffentlich zugänglich sind, dann wird im Regelfall nicht geltend gemacht werden können, dass deren Erfassung, Weitergabe oder neuerliche Veröffentlichung Individualrechte des Betroffenen verletzt (arg. § 28 Absatz 1 Nr. 3 BDSG). http://wiki-de.genealogy.net/AlleswasRecht_ist#Datenschutz evtl.hilft dir das?

Euer Stammbaum ist eure Private Sache (oder macht ihr den irgendwie öffentlich?) Und wenn er da mit verflochten ist, ist es nun einmal ein Fakt, gegen den er nichts tun kann.

ja der stammbaum ist auch öffentlich im internet zu erwärben

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@schwabendeern

warum sollte jemand einen stammbaum einer fremden familie erwerben wollen? wenn es öffentlich ist, hat dein ex das recht, dass sein name entfernt wird und durch ehemann1 oder so ersetzt wird. würde der stammbaum bei deinen eltern an der wohnzimmerwand hängen, hätte er wohl keine schnitte.

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@schwabendeern

ok, dann hat er recht. Das sind persönliche Angaben von ihm, die sonst niemanden etwas angehen. Dann lösch dort seinen Namen und alle persönlichen Daten und setz einen Platzhalter ein z.B. "Linie Ex-Mann" und an dieser Stelle brichst du diesen Zweig des Stammbaums auch ab.
Sollte Euer Sohn übrigens den Nachnamen deines Ex-Mannes haben, darf dieser natürlich an der Position deines Sohnes wieder stehen.

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@DerTroll

das sehe ich genauso ,,mit der löschung seines namens finde ich verleugnet er ja auch seinen sohn

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Wer auf Grund einer Eheschließung den Namen des Ehegatten annimmt, kann ihn auch nach einer hässlichen Ehescheidung behalten, wenn er sich viel davon verspricht. Viele Geschiedene mit Anstand und Verstand im Leibe aber nehmen wieder ihren alten Familiennamen an, an Statt mit dem des geschiedenen Stinkers herumzulaufen. Dessen Namen müssen sich nämlich die meisten schon deshalb schämen, weil deren Geburtsinhaber meistens menschlich nichts wert sind. Dennoch dürfen sie auch nach dem Rückzug zum Geburtsnamen den Namen des Stinkers im Familienstammbuch in Bezug auf die gemeinsamen Kinder aufführen. Die Nachwelt hat einen Anspruch darauf zu erfahren, wessen Brut wer ist. Und dazu muss auch der Name der Erzeugers in voller Länge genannt werden. Nicht selten konnte man bei etlichen Menschen den Grund für ihren Wahnsinn und andere Fehler später feststellen. Bei den Europäischen Monarchen, wie z. B. den Russischen, ließ sich der Urheber der vererbbaren Bluterkrankheit feststellen. Lass Deinen Vater ruhig mit seinen Recherchen fortfahren. Das könnte u. U. Deinen ehelichen Kinder einmal sehr weiter helfen. Teile das Deinen Ex einmal schriftlich mit. Und dann lass ihn kräftg klagen, wenn er einen teuren Advokaten dafür gefunden hat.

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