Mein Erdkunde-Lehrer...

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5 Antworten

Speziell zu berlin: Bis vor wenigen Jahren galt auch noch die sogenannte 'Traufhöhe' von 20 m. D.h: Es sollten in der regel keine Häuser gebaut werden, die bis zur Dachunterkante höher waren, man wollte also keine Wolkenkratzer haben (Ausnahmen; Funk- oder Fernsehturm, Steglitzer kreisel....). Das hat sich mittlerweile geändert und die Stadtplanung erlaubt nun Wolkenkratzer in der City.

Nur als Beispiel:

Unsere Innenstadt wurde im Krieg völlig zerstört. Das Leitbild beim Wiederaufbau war dann eine möglichst verkehrsfreundliche Stadt zu schaffen. Das Auto stand im Mittelpunkt der Planung. Man hat sogar alle Balkons zur Straße hin gebaut, so dass man die schönen Autos sehen konnte.

War natürlich Schwachsinn. Wer setzt sich an einer Durchgangsstraße freiwillig auf den Balkon? Heute denken die Stadtplaner ganz anders.

So um 1800 rum war es das Leitbild eine vom Mittelalter befreite Stadt haben zu wollen. Dazu gehörte oftmals das Schleifen der Stadtmauern. Auch die verwinkelten Gassen mußten nicht selten breieren und eher geradlinigen Straßen weichen. Aber "Vorsich", nicht immer gab es bei den Stadtentwicklungen ein sogenanntes Leitbild, zuweilen wurde einfach der Bevölkerungsexplosion Rechnung getragen, so wie dies ab der Mitte des 19. Jhdtss der Fall war. Das war dann ein reaktives Verhalten. War doch ein Leitbild vorhanden, dann ging es um den Bau von Arbeitersiedlungen, Verkehrsanbindungen zu den Fabriken usw.

Erdkundelehrer und dann was von Stadt.... Dann müsste er doch Asphaltkundelehrer heissen.... Erdkundelehrer macht was über Felder, Wiesen und so....

erzähl mal ihm das -.-'

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