Mein ehemaliger Straßenhund läßt keine Besucher in die Wohnung und geht nur mit mir Gassi, was tun?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Es kann schon passieren, dass ein Hund mit einem bestimmten Trainer nicht zurecht kommt. Vorallem dann, wenn diese Person bei ihm eventuell irgendetwas Altes triggert.

In meinen Augen, hast Du das mit dem Abbruch genau richtig getan. E lohnt sich jedoch weiterhin nach einer Unterstützung zu suchen.

Straßenhunde müssen oftmals auch erst langsam an ein Wohnungsleben herangeführt werden. Scheinbar sieht Dein Hund Eure Wohnung als eine Art Schutzhöhle für sich.

Gib die Suche nach einem anderen Trainer nicht auf.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Merkwürdig, dass du noch nicht einmal den korrekten Namen kennst, denn der Herr heißt Rütter - und nicht Rütters. Insofern finde ich deine Aussage wenig glaubwürdig. Und leider schreibst du auch nicht, wie oft und wie lange der Trainer mit dir und dem Hund gearbeitet hat - denn solche Probleme lassen sich nicht in 3 - 4 Std. lösen - oft braucht man dazu viele viele Monate. Und das summiert sich, geldlich gesehen, sehr. Und dann soll nichts dabei herausgekommen sein?

Wenn dein Hund - und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es ein Straßenhund ist oder ein Welpe vom Züchter etc. -  niemanden in die Wohnung lässt, dann hast du in der Erziehung einen groben Fehler gemacht. Denn das ist ein Zeichen dafür, dass nicht DU der "Chef" bist, sondern der Hund. ER bestimmt also, was bei euch daheim los ist? Das ist mehr als fatal.

Das ist eigentlich eine sehr untypische Reaktion für einen ehemaligen Straßenhund, da diese vor Menschen eher Angst und somit "Respekt" haben. Und genau deshalb verlangt die Erziehung und Sozialisation eines solchen Hundes unendlich viel Geduld, Einfühlungsvermögen, Zeit, Wissen und Verständnis.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gritja
28.12.2015, 05:28

Die Stunde kostet,95 € es war eine junge sehr nette Dame,Sie war 3 mal bei uns zu Haus,Als die Dame den Disk nach den Hund geworfen hat ,hat der Hund vor lauter Angst das große und kleine Geschäft verrichtet und nur gezittert .Rütter hat ein Franchise Unternehmen .Der Hund ist seitdem noch ängstlicher.Deswegen haben wir das Training abgebrochen.Aber es ist gut wenn Fehler oder Rechtschreibfehler korrigiert werden,da es wie es scheint zur Aussage der Frage gehört

0

Hallo Gritja,

in und um München gibt es einige, positiv pro Hund wirkende Hundefachleute.

Hunde, welche fremde Menschen nicht in die Wohnung, sprich das innerste Territorium lassen wollen, sind oft Angsthunde. Durch die Enge einer Wohnung kann es zu "Bedrängungsreaktionen" des Hundes kommen.

Das bedeutet für Dich, daß Du Deinem Hund einen Rückzugsraum schaffen solltest, an welchem er sich sicher fühlen kann und von dort aus alles beobachten...

Also - nicht wegsperren, sondern sichern, z.b. mit einem Hundeabsperrgitter in einer Zimmertüre, aber der Raum in welchem Du Dich mit dem Besuch aufhältst - einsehbar für den Hund.

Daß der Hund nur mit Dir Gassi gehen will ist seiner Unsicherheit geschuldet. Er braucht einen souveränen Mensch, dem er vertrauen kann. Das bedeutet, Du bist die Hauptbezugsperson und solltest keinen Wechsel anstreben. Denn das verunsichert Deinen Hund noch mehr.

Du musst lernen, Deinem Hund klare Rituale und Regeln vorzugeben um dessen Sicherheit aufzubauen. Aber auch eine eventuelle Bereitschaft zur Ressourcenverteidigung solltest Du lernen zu erkennen, um richtig zu reagieren, ohne den Hund zu verunsichern.

Dazu benötigst Du einen bestens ausgebildeten und erfahrenen Hundetrainer, welcher Dir und Deinem Hund helfend unter die Arme/Pfoten greift. Ihr müsst lernen.

Bitte den Suchbegriff IBH-hundeschulen und Deine PLZ in die INet - Suche eingeben. Anrufen und dir helfen lassen.

Daumendrück Euch Beiden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Such dir nen gescheiten Trainier...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?