Mein Dad ist gestorben und nun?

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17 Antworten

Hallo Aleyna,

zunächst meine herzliche Anteilnahme zum Tod Deines Vaters.

Auch wenn Ihr Differenzen hattet, Du bist für den Tod Deines Vaters nicht verantwortlich.

Wenn Du jetzt zu Deiner Mutter zurück gehst, verzichtest Du auf Deine Zukunft und ein eigenes Leben. Deine Familie toleriert Dich nur, wenn Du Dich selbst verleugnest und will Dich zum Sündenbock machen.

Deshalb kann ich Dir nur dringend raten, bei  Deiner Freundin zu bleiben, die Dich liebt und in dieser schweren Zeit sicher auch emotional unterstützt. 

Auch wenn Deine Schwestern verheiratet sind, sie können ja trotzdem auch für Deine Mutter da sein, zu viert oder fünft ist das einfacher, als wenn Du Dir wegen Deiner Schuldgefühle die ganze Last auf die Schultern laden willst.

Du bist erst 17 und Deine Schwestern sind alle schon erwachsen. 

Sprich mit Deinem Hausarzt, wegen einer Psychotherapie. Dort kannst Du frei über Deine Ängste und Gefühle sprechen und erhältst zusätzliche Unterstützung für Dich selbst.

Du bist in Ordnung, so wie Du bist! Laß Dich von Deiner Familie nicht zu einem Leben zwingen, das Dich unglücklich macht. 

Du kannst für Deine Mutter nur da sein, wenn Du selbst stark bist und sie Deine Liebe annimmt, ohne Bedingungen zu stellen.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit. 

Giwalato 

Zuerst einmal mein aufrichtiges Beileid zum Tod deines Vaters. Eine extrem schwierige Situation, die du hier schilderst. Ich kann wirklich verstehen, dass du verzweifelt sein musst. Du liebst deine Mutter natürlich, gerade jetzt nach eurem Verlust möchtest du für sie da sein. Deine Pflicht als Tochter tun, aber nicht nur, weil du es als eine Pflicht siehst, sondern weil du es auch gern tun würdest.

Allerdings muss dir klar sein, dass du jetzt schon alles getan hast, was in deiner Macht steht: Du hast deiner Familie die Hand gereicht. Was jetzt passiert, liegt nicht in deiner Entscheidungsgewalt: Entweder man nimmt deine Hilfe an oder man schlägt deine Hand brutal wie eh und je wieder weg.

Schuld musst du auch keinesfalls bei dir suchen. Dein Vater ist nicht gestorben, weil du lesbisch bist. Er ist gestorben, weil er krank war. Ob er krank geworden ist, weil er dich nicht akzeptieren konnte, ist dann eine andere Frage - aber selbst wenn es wirklich so war, dann liegt die Verantwortung dafür bei ihm selbst und nicht bei dir! Wenn sein Hass und seine fundamentalistisch motivierte Ablehnung von  Homosexualität ihn krank gemacht haben, dann ist das seine Schuld, nicht deine! Er hätte dir auch mit Verständnis und Liebe begegnen können, aber das wollte er nicht. Jetzt suche nicht den Fehler bei dir, es gibt keinen!

Genauso liegt nun die Verantwortung nun bei deiner Mutter und dem Rest der Familie. Entweder sie akzeptieren dich und deine Freundin und nehmen deine Hilfe an. Oder sie lehnen alles weiterhin ab. Ich fürchte wirklich, dass letzteres geschehen wird. Aber dann liegt wieder die Schuld am Fundamentalismus. Am Islam. An der Intoleranz deiner Familie. DU kannst nichts dafür, sag dir das immer wieder und lass dir das auch immer wieder sagen!

Es ist nämlich überhaupt keine Option, dass du dich vorher "änderst". Du hast es dir nicht ausgesucht, lesbisch zu sein. Du liebst deine Freundin. Und du kannst davon auch nicht geheilt werden. Es gibt keine zulässigen "Therapien". Was es vielleicht gibt, sind inoffizielle "Heiler", die auf illegale Weise versuchen, dich einer Gehirnwäsche zu unterziehen, die dich kaputt und sehr unglücklich machen würde. Wahrscheinlich würde man dich foltern oder unter Drogen setzen, um dich zum "normalsein" zu zwingen. Wenn man dir wirklich schon mit so etwas "gedroht" hat, dann... Ja, dann fürchte ich, dass deine Entscheidung doch nicht so schwer fällt, wie du vielleicht noch denkst.

Denn wenn du dich von deiner Freundin, die wie gesagt die Liebe deines Lebens ist, ist es erstens nicht gesagt, dass du auf lange Sicht mit deiner Mutter und dem Rest der Familie auskommen wirst. Und es ist auch nicht gesagt, dass deine Mutter gesund und ihr alle glücklich werdet. Ich kann dir aber schon eines versprechen: Wenn du dich verbiegen lässt und zugunsten einer Familie, die dich nicht akzeptiert und liebt wie du bist und das auch niemals tun wird, dann wirst du für den Rest deines Lebens unglücklich sein. Und es kann sogar sein, dass du es am Ende bist, die deswegen in einem frühzeitigen Grab liegt. Das ist kein Witz!

Mit Rücksicht auf dein eigenes Glück, dein eigenes Leben und dem Leben deiner Freundin ist es hier nicht mehr deine Entscheidung, was du jetzt tust. Du hast hier gar nichts mehr zu entscheiden, denn die Entscheidung liegt allein bei deiner Mutter: Sie kann dich akzeptieren und deine Freundin auch, dann seid ihr eine Familie. Oder sie tut es nicht - dann ist sie es aber, die dich im Stich lässt. Dann ist sie es, die eure Familie kaputt macht. Und sie ist selbst schuld, wenn sie alleine nicht klarkommt.

Ich wünsche dir, deiner Freundin aber auch deiner Mutter alles Gute! Haltet zusammen, es gibt etwas viel wichtigeres als die Religion: Die Familie!

Das ist eine wirklich schwierige Situation für dich und du brauchst sicherlich Unterstützung und Rat, wie du ein eigenes selbstbestimmtes Leben führen kannst, worauf du auch ein Recht hast.

So tragisch der Tod deines Vaters auch sein mag, du trägst keinerlei Schuld daran.

Lass dir so etwas nicht einreden, sondern hab den Mut, dich aus der religiösen und von Vorverurteilungen bestimmten Umklammerung deiner Familie zu lösen.

Such dir kompetente Hilfe.

Es gibt ein muslimisches Seelsorgetelefon, wo du dir vielleicht Rat und Hilfe holen kannst:

http://www.mutes.de/home.html

Du musst nach deinem Herzen entscheiden und nicht was die anderen von dir erwarten.

Du lebst in Deutschland, hier gelten andere Gesetze als in der Türkei.

Gleichberechtigung, Sozialstaat, Meinungsfreiheit....

Für deine Mutter muss der Staat aufkommen, sie wird eine Witwenrente und evtl. Hartz IV bekommen, man muss Anträge auf dem Sozialamt stellen. Mit dem Geld kann sie gut leben.

Du brauchst nicht deine Schule aufgeben und arbeiten gehen und ihr Geld geben. Deine Geschwister sind auch noch da, die können auch helfen, nicht nur du allein.

Du bist nicht an dem Tod deines Vaters schuldig, er wäre vlt. an einer anderen Aufregung gestorben. Es ist nicht schlecht, lesbisch oder homosexuell zu sein, du kannst nichts dafür, dass du so bist, wie du bist.

Du brauchst kein falsches Leben führen und unglücklich werden.

Steh dazu, wie du bist, mache dein Abi, es wird dir eine gute berufliche Zukunft bieten, lasse dir nicht von anderen etwas einreden, was nicht wahr ist, lebe dein Leben.

Später, wenn du genug verdienst kannst du immer noch, zusammen mit deinen Geschwistern, deine Mutter finanziell unterstützen.

Jetzt ist erst einmal deine Schul- und Berufsausbildung wichtig. Gehe studieren, an einen fremden Ort, so dass du leben kannst, wie du willst.

Diese tiefsitzende Ablehnung von Homosexualität ist ja nicht entstanden,
weil Du homosexuell bist, sondern weil seine Erziehung und seine Kultur
ihm diese Ablehnung wie eine tickende Zeitbombe ins Herz gepflanzt
haben. Wenn hier also jemand sein eigens Verhalten kritisch hinterfragen
sollte, dann ist es deine Verwandschaft, welche sich immer noch an
dieser Ablehnung festhält, die eure Familie entzweit und vielleicht mit
zum Tod deines Vaters beigetragen hat.

Es gibt zudem wenige Dinge auf der Welt, die "monokausal" sind, also nur eine einzige Ursache haben.

Daß dein Vater einen Herzinfarkt hatte, kann ebenso auch an Stress und schlechter Ernährung, einer Krankheit etc. liegen. Und selbst wenn der Kummer deines Vater beigetragen hat, bedeutet das noch lange nicht, daß Du daran schuld bist, so wie es deine Verwandtschaft darstellen will. Sie sollten sich mal an ihre eigene Nase fassen.

Wenn Du von deiner "Familie" redest, wer ist das denn genau? Deine Mutter ist ja ein selbstständiger Mensch, sie kann und darf selbst entscheiden, ob sie deine Zuwendung annimmt oder nicht. Das ist eine Sache zwischen euch beiden, den Rest der Familie geht das garnichts an. Lebe dein Leben so, wie es sich für dich richtig anfühlt und lass deine Mutter entscheiden, ob sie Teil Dessen sein möchte.

Sollte deine Familie versuchen, sich zwischen dich und deine Mutter zu stellen und dich zum Verlassen deienr Freundin erpressen, sag ihnen, daß es ihr Verhalten ist, das deiner Mutter Schaden zufügt. Rate deiner Mutter, von diesen Menschen Abstand zu nehmen, die ihrer Tochter mit dem Tode drohen. Die meisten Mütter haben die Haltung "Niemand tut meinem Kind etwas an". Ich hoffe deine auch.

Die Drohung würde ich an deiner Stelle übrigens bei der Polizei zumindest aktenkundig machen und dich beraten lassen, welche Möglichkeiten es gibt, dich vor deiner Verwandtschaft zu schützen.

Familie ist sehr wichtig, aber da sie dir das verbieten wollen dass dich glücklich macht und was dich ausmacht, würde ich sagen du sollst auf dein Herz hören und nicht dein Leben aufgeben. Ich weiß das die meisten Türken denken dass es krank ist homosexuell zu sein, aber das ist einfach quatsch! Du solltest dir von niemandem dein Leben kaputt machen lassen, es ist dein leben und wenn die anderen nicht damit zurecht kommen dann ist das deren problem. Wenn sie dich und deine Freundin nicht akzeptieren dann akzeptierst du die Meinung deiner familie eben auch nicht! Du hast nur dieses eine leben! Sei glücklich und frei und lass dir nicht das verbieten was du so sehr liebst! <3

AleynaRonja 12.09.2017, 02:02

Danke, nur habe ich die Angst das meiner Mutter jetzt auch was passiert und sie dann mit Hass stirbt das sie mich zuletzt hassen würde.

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AMYNossa 12.09.2017, 02:15
@AleynaRonja

AleynaRonja, man kann es leider nicht jedem Recht machen. Auch wenn es die eigene Familie ist.

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j0nStarGaryen97 12.09.2017, 02:18

"die meisten Türken".. Deutsche auch....

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Buchenblatt 12.09.2017, 08:53
@j0nStarGaryen97

@ j0nStarGaryen . Nein. die meisten deutschen nicht.

liebe aleynaRonja

Wenn deine hass gegen dich hat, dann solltest du dich fragen, ob sie dich überhaupt verdient haben

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Hallo. Mein herzliches Beileid, es tut mir wirklich Leid, dass Du gerade so viel durchmachen musst.
Was ich dir raten kann ist, mal zu recherchieren, ob es dort, wo du lebst Anlaufstellen für Frauen in Not gibt.
Ich glaube es gibt auch spezielle Anlaufstellen für Frauen aus deiner Kultur, die sich mit euren speziellen Situationen sehr gut auskennen.
Suche dir Unterstützung.
Ich schicke dir ganz viel Kraft. ♡

Hallo, 

Gegen sowas gibt es keine Therapie, du bist lesbisch und bleibst auch lesbisch, du bist einfach so und fertig. Oder willst du dass sie dir später einen Ehemann aussucht, dann wirst du nur leiden. Wenn du deine Freundin verlierst, wirst du später trotzdem wieder in eine Frau verliebt. Deine Familie muss sich ändern und nicht du. 

Und du bist nicht schuld, niemand ist wegen dir gestorben, wird auch niemand. 

Lg

Señorita

Mach Dich von Deiner Familie frei. Sie werden eh nur alle auf Dir rumtrampeln. Die verheirateten Geschwister können sich auch Deine Mutter kümmern. Außerdem ist sie erwachsen.

Also meiner Meinung nach und das wohl wichtigste in dieser Antwort, an dem Tod deines Vaters bist du sicherlich nicht schuld und du solltest es dir auf keinen Fall vorwerfen, das macht dich auf Dauer nur kaputt.

Ich kann es leider jedoch nicht verstehen, wie eine Erwachsene Frau (in diesem Fall deine Mutter) fest davon überzeugt sein kann, das Homosexualität eine Krankheit ist. Ich denke du solltest eventuell noch einmal versuchen ein Gespräch mit ihnen darüber zu führen.

Im Endeffekt kann ich dir aber nicht sagen für welche Seite du dich entscheiden sollst, da meiner Meinung nach ein "Mittelweg" das schlauste wäre... Also mit beiden Seiten einen Kompromiss zu schließen. Denn im Interesse aller sollte ja eigentlich liegen, das es euch gut geht und deine Familie hat doch überhaupt keinen Schaden wenn sie ein Homosexuelles Kind haben, wir leben eben nicht mehr im Mittelalter.

AleynaRonja 12.09.2017, 02:09

Hierbei geht es um Glaube.

Nach dem Tod würden die Homosexuellen bestraft werden, und ich Schade jetzt meinem Vater weil ich so bin.
Das ist deren Sichtweise. Die Religion ist völlig anders.
Das versuche ich schon seit langem, aber als ich meinen Vater gesagt habe ich bin Homosexuell wurde er ganz blass und aufeinmal hat er mich beleidgt.
Das war halt im Urlaub gewesen noch.

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AMYNossa 12.09.2017, 02:13
@AleynaRonja

Das denken wird man nicht mehr beseitigen können und dafür ein Gespräch zu suchen ist sinnlos in meine  Augen.

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Nxxzn 12.09.2017, 02:16
@AleynaRonja

Wird Homosexualität den vom Koran "verboten"?
Sorry kenne mich mit dem Islam zu wenig aus. 

Eventuell kannst du sie ja mit Auszügen aus dem Koran oder ähnlichem überzeugen?

Habe mal etwas gegoogelt und bin auf den "Liberal-islamischen Bund" gestoßen, diese sich offen für eine Homosexuelle Ehe unter Muslimen einsetzt, eventuell könnten die dir helfen..

https://lib-ev.jimdo.com

Ist eine heikle Situation in der du dich befindest, aber sich von deiner Familie abzuwenden, könntest du im späteren Leben bereuen. Immerhin könntest du noch viel Zeit mit deiner Mutter verbringen, denn wie du bei deinem Vater schon merken musstest, es kann jeden Tag vorbei sein und möchtest du das es so endet?
Ich kann aber auch verstehen das du deine Freundin liebst und das nicht aufgeben möchtest... Was sagt sie denn dazu?

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Buchenblatt 12.09.2017, 08:43
@Nxxzn

Nein. du schadest deinem Vater nicht, weil du homosexuell bist. wie denn? da kann doch er nix dafür. und außerdem ist homosexualität in ordnung.

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hi,

AleynaRonja,

ein sehr schwerwiegendes Thema.

Ich bin Christ(in).

Daher kann ich es nachvollziehen, daß man gewisse Werte hat, wenn man einen Glauben ernst nimmt.

Das scheint oder ist auch bei deiner Familie so.

Denn auch in der Bibel steht etwas über Homosexualität.

Es ist realistisch so, daß die gesellschaftlichen Tendenzen und Werte dem gegenüberstehen.

Man muß sich tatsächlich manchmal entscheiden zwischen seinem Glauben und der Gesellschaft.

Nur ist es anscheinend bei deiner Familie sehr extrem.

Es ist ja immer so, daß man Kinder erzieht und hofft, sie übernehmen die elterlichen Wertvorstellungen, aber daß es sich  oft anders entwickelt.

Deswegen bis du nicht Schuld am Tod deines Vaters und solltest eigentlich auch nicht aus deiner Familie ausgeschlossen werden.

Für uns Christen steht in Luk10:27"Du sollst Jehova, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und deinem ganzen Sinn und mit deiner ganzen Kraft, und deinen Nächsten wie dich selbst"

Das bedeutet eben, Gott zu lieben und nicht nur seinen Nächsten.

Also möchte man und muß man auch die Gebote beachten.

In diesem Zwiespalt stecken deine Eltern.

Und du fühlst dich dadurch abgelehnt, mußt aber auch Verständnis für die Werte deiner Familie aufbringen.

Du hast einen anderen, für dich schweren Weg gewählt, dich zu deiner Homosexualität zu bekennen und dich von den religiösen Werten deiner Familie zu trennen.

Das wird nie einfach sein, wenn es so bleibt. Und das mußt du in Kauf nehmen, wenn du diesen Weg weitergehst.

Das , was du machen kannst, ist weiterhin das Gespräch zu suchen.

Aber du mußt auch damit rechnen, daß sich deine Familie nicht von ihren religiösen Werten entfernt/trennt, das muß dir bewußt sein.

Alles Gute


Bist 17 findest noch deine Liebe X mal.

Mach deiner Familie klar, dass du nicht geheilt werden kannst und es nicht willst.

Vater Tod also solltet ihr euch gegenseitige LANGFRISTIGE Unterstützung geben. (Versucht euch trotz der Tragödie gegenseitig glücklich zu machen)

Freundin wird verstehen, dass du mit deiner Mutter mehr Zeit brauchst.

Deine Mutter wohnt alleine = Tägliche Erinnerungen kommen hervor, was sie vorher mit ihrem Mann gemacht hat, und jetzt alleine tun muss. 

Deswegen wundere ich mich nicht, wenn deine Familie gegen dich ist.

Nicht nur wegen deiner Sexuellen Orientierung.

Alles gute

Guten Morgen,

zum ersten tut es mir echt Leid.

Eine familie sollte zusammen halten egal was passiert. Doch bei euch ist es leider gar nicht der Fall. Man muss gleich sein um in der Familie bleiben zu können. Ob die Religion der Verursacher ist sei dahin gestellt.

Eine trauer ist inordnung,sollte jedoch nicht die Oberhand gewinnen. Die Frage musst du dir selbst stellen. Ich sage immer, man muss bereit sein zu Opfern um etwas zu erreichen in diesem Leben.

Das was dein Opfer sein wird, musst du selbst entscheiden. Deine Freundin die vielleicht nur eine kurze Zeit da ist.  Oder deine Familie die dich jedoch als Schande darstellt. Ich wüsste was ich tun würde.

Sei aber gewiss, das alle entscheidungen konsequenzen führen wird. Vernachlässige dein Leben nicht. Und lass bitte nicht das Abi saucen. Dort steckt viel mehr drin als du denkst.

Viel erfolg.


Tut deine Mutter dich auch so hinstellen?wenn ja geh zu deiner Freundin, wenn sie dich nicht so akzeptieren wie du bist, dann musst du gehen, es ist hart aber du musst gehen, sie wollen alle dich von der die du wirklich liebst trennen geht weit weg das du nicht mehr daran denkst, ich weiß es ist schwer mit deinem Vater und so weiter falls du willst können wir uns auf whatsapp weiterschreiben ich würde dir helfen wollen.

AleynaRonja 12.09.2017, 02:04

Ja, ich hätte Interesse auf WhatsApp weiterzuschreiben.

Denn ich könnte Rat brauchen von jedem Menschen.

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Mein herzliches Beileid zum Tod deines Vaters

zu deinem Problem. du hast doch vier Schwestern. kann sich denn nicht eine von denen um deine Mutter kümmern?

Wie alt ist denn deine Mutter? ist sie krank?  oder warum kann sie nicht auch aleine zurechtkommen.?

Ich finde es immer sehr traurig, wenn jemandem irgendwelche Traditionen wichtiger sind, als Menschenleben und dazu noch das leben der eigenen Kinder.Du bist nicht schuld am tod deines vaters. Es war seine Entscheidung falsch zu denken. und es wird auch deiner Mutter ihre entscheidung sein , falsch oder richtig zu denken.

es gibt auch die möglichkeit mit Polizeischutz zu leben.


Kontaktiere auch mal Sabatina James e.v. Sie wird auch von ihrer Familie mit dem Tod bedroht.


Um ehrlich zu sein. .. eine Familie die dich als Schade bezeichnet wie du bist hat dich nicht verdient.

Bitte dreh deiner Familie den Rücken zu.

Ich sehe keine Verpflichtung seinen Eltern gegenüber. Eltern wollen einen auf die Welt bringen. . von da an ist es an ihnen ihr Kind mit allem zu versogen und glücklich zu machen. Wenn sie das nicht tun und ihr Kind sogar anspucken und verjagen haben sie sich nicht verdient, dass man sich um sie kümmert. Das ist einfach so. Ein Kind auf die Welt bringen ist keine Leistung. .

Ich hoffe, dass du nicht die "Klügere" spielst die nachgibt und jedem hilft. . denn das wäre schlicht dumm und masorchistisch. Ich denke man muss immer mit fairem Maß messen.

Du bist jung und hast 110% ig erstmal deine Zeit für dich verdient um aus dir selbst jemanden zu machen!!! Konzentriere dich auf dein ABI! Konzentriere dich auf dich!! BITTE!!!  So kannst du später auch besser anderen helfen . . wenn du Geld hast und Selbstsicherheit. So bist du mit 17 ohnehin nicht so nützlich und tust es nur für dein Gewissen.

Du wirst dir die Liebe und Akzeptanz NIE NIE NIEMALS durch rumschleimen zurück gewinnen!! Du bist besser als das! Dreh um und lebe dein Leben. Das hast du verdient. . .

Sollte von denen jemand nachkommen weil er an dir als Mensch interessiert sein sollte, dann ist das schön. Wenn nicht . . bleiben lassen.

Du bist mit 17 nicht ansatzweise verpflichtet dich um eine alte Frau zu kümmern! Darüber kannst du mit 30 nachdenken!

Viel Gllück dir und deiner Freundin : *

Nachdenklich94 12.09.2017, 07:59

Natürlich ist sie dazu nicht verpflichtet, soll die alte Witwe an Depression leiden und am besten Suizid begehen! 

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Bist du Muslima, wenn ich fragen darf?

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