Mein Cousin nimmt 'Crystal Meth'! Was soll unsere Familie tun?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Er meint, er schaffe das schon alleine. (was wir nicht glauben :( )

So wird er es auch sicher nicht schaffen. Ich hoffe ihr habt ihm das so nicht gesagt.

Hat er vorher schon Drogen konsumiert? Hatte er schon mal einen Entzug?
Wenn nein, dann ist es nach einem halben Jahr durchaus möglich, dass er es ohne klinischen Entzug schafft.
Allerdings schafft er den Entzug mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht alleine. Deshalb müsst ihr ihm helfen.
Seid ihr dazu bereit? Bereit ihn von seinen schlechtesten Seiten kennen zulernen und trotzdem noch zu ihm zu stehen? Dann könnt ihr es auch zusammen mit ihm schaffen.

Der körperliche Entzug geht nur einige Tage und sollte nach einem halben Jahr Konsum nicht un-schaffbar sein.
Gebt ihm eine Woche Ruhe und kümmert euch um ihn wie um einen schwer Kranken, denn genau das ist er.
Ist der körperliche Entzug geschafft ist es aber noch lange nicht vorbei, denn das ist der leichte Teil des Entzugs.
Danach kommt die Psyche und das kann echt hart werden.
Er muss immer wen haben der für ihn da ist, dem er vertraut und dem er sich auch anvertraut.
Bestenfalls ist er durchweg mit irgendwas beschäftigt, denn sobald Langeweile aufkommt, fängt auch sofort die Sucht an den Kopf zu f*cken. (Sorry für die Ausdrucksweise, aber das Wort beschreibt den Zustand am besten)

Kifft er? Gras kann einem sehr sehr gut helfen eine Sucht zu überstehen. Falls er also kiffen will solltet ihr als Familie dem nicht im Weg stehen, denn wenn er Methamphetamin konsumiert ist Gras das kleinste Problem. Außerdem ist ein Entzug von zwei Substanzen gleichzeitig, auch wenn er nicht wirklich abhängig vom Gras ist, nochmal um ein vielfaches schwerer als ein "normaler" Entzug.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Guteman
19.10.2016, 09:54

Erstmal Vielen Dank für deine hilfe! er hatte mir 18 schonmal einen entzug wie er meinte. er habe es alleine geschafft. Aber seit einem Halben Jahr ist er wird rückgällig geworden.. ich bezweifle das er es schaft.. alleine. da er von seinen Eltern und Großeltern denkt, sie wollen ihn nur in eine klinik 'abschieben' weil sie sich schämen würden glaube ich, dass er sich nicht von den Eltern helfen lassen möchte. glaubst du das hat er nur in seinem 'Wahn' gesagt oder meint er das ernst??

0
Kommentar von Guteman
19.10.2016, 11:43

Danke für die Antwort! Lerne sehr viel aus denen Auskünften! Das Problem ist, sein gesamter Freundeskreis(aus dem Dorf) macht das ganze Drogennehmen gemeinsam. Sie Fahren hin und wieder nach Tschechien um Nachschub zu besorgen. Sollen wir versuchen ihn vom Freundeskreis loszureißen, oder versuchen den ganzen Freundeskreis zum Entzug zu bewegen. Die Eltern/Verwandte vom Freundeskreis wissen aber von nichts. Sollen wir es den Eltern sagen? Oder erst direkt mit seinen Freunden reden? (was aber aufjedenfall zu agressiven Handeln ausaten wird) was würdest du machen??

0
Kommentar von Guteman
19.10.2016, 12:38

Du machst dir echt mühe um unser problem ! herzlichen dank dafür! In dem Dorf wo er lebt gibt es nicht viele gleichaltrige. Und die in seinem Alter sind hängen da mit drinnen. Duech Meth zerstört man sich ja das Gehirn und Körper. Glaubst du nicht, dass wir uns ewig Vorwürfe mechen, wenn wir es den Eltern der Betroffenen nicht sagen? Die könnten ja irgendwann mal selbst dahinter kommen (mann sieht es den freunden ja bereits an dass es bergab geht.. haben eingefallene haut und 'glasrige' adern.. Dx) Gobt es keine andere Lösung? Und mein Cousin arbeitet in einer Firma, in der auch andere Drogensüchtige Freunde von ihm arbeiten. Ich weiß.. klingt auswegslos

0
Kommentar von Guteman
19.10.2016, 12:45

PS: lebt noch bei seinen eltern

0

Hallo!

Zusätzlich zur Drogenberatungsstelle nehmt mal Kontakt zu Naranon
http://www.naranon.de/
auf. Das ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Angehörige und Freunde von Drogenabhängigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Guteman
19.10.2016, 09:49

danke

0

Wie alt ist er denn? Wenn er 18 ist, ist das ganze etwas schwieriger was Behandlung und Therapie betrifft, da er selber entscheiden darf

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Guteman
18.10.2016, 22:38

er ist über 18. wir wollen ihn aber nicht zwingen.. sonst verliert er den halt in der familie komplett

0
Kommentar von helfertantchen
18.10.2016, 22:39

Da muss er wohl leider erstmal selbst auf die Schnauze fallen und sehen was er da mit sich selbst anrichtet. Ihr als Familie könntet euch bei Drogenberatungsstellen informieren und bei Psychologen..seid einfach für ihn da wenn er jemanden braucht.

0
Kommentar von Guteman
18.10.2016, 22:41

danke. besteht eine Selbstmordgefahr, wenn wir in "fallen lassen"?

0
Kommentar von helfertantchen
18.10.2016, 22:43

Das kann man so nicht sagen, aber bei Drogen muss man generell aufpassen da sie einen auch psychisch mega zerstören wie es leider ist...bei Selbstmordgefahr kann er zwangseingewiesen werden nach richterlichem Beschluss.

0

Was möchtest Du wissen?