Mein bester Freund ist ein Nazi, was tun?

19 Antworten

Ich weiß nicht, welche Zeichen es für seine Gefühle gibt? Seine Aussagen beweisen jedenfalls das Gegenteil. Und in seine verkorkste Anschauung passt sehr gut die Homophobie. Vielleicht ahnt er ja deine Gefühle und sagt dir so seine Einstellung dazu? ! Aber Frage doch, dann weißt du wenigstens, woran du bist. Und dann kannst du auch ggf mit ihm abschließen. Charmant klingt er ja nicht und solche Äußerungen sollte man auch nicht unkommentiert hinnehmen, sondern sich öffentlich distanzieren!

Du solltest Zivilcourage zeigen und ihn sozial saktionieren. Sag ihm, dass du mit menschenverachtenden Leuten nichts zu tun haben willst, dass er eine Wurst ist und dass er dir gestohlen bleiben kann, wenn er weiterhin meint, den Fascho raushängen lassen zu müssen. Du kannst ihn gerne darauf aufmerksam machen, dass seine große Schnauze offenbart, dass er nur noch aus Angst besteht und dass er ganz offensichtlich keine Ahnung von den Themen hat, über die er spricht. Wie man bis in die Oberstufe kommen und immer noch nicht gegen rechts immunisiert sein kann, ist mir nicht klar. Aber du solltest das nicht tolerieren und auch nicht mit deiner Freundschaft und Zuwendung belohnen. 

Was ich mich ernsthaft frage ist, wie das Ganze offenbar von "jetzt auf gleich" passieren konnte. Hast du denn gar keine Entwicklung mitbekommen? Denn normalerweise steht man nicht morgens auf und entscheidet sich spontan für den Hitlergruß und für den Ausländerhass.

Entsprechen deine Ausführungen der Wahrheit, ist das alles erstmal sehr bedauerlich. Auch ist es sehr schwer einen wirklich überzeugten Nazi von der Falschheit seines Denkens und seiner Weltanschauung zu überzeugen oder dieses überhaupt zu erschüttern. Normalerweise würde ich dir empfehlen, dass Thema langsam anzugehen und ihn nach und nach zu zeigen, dass er sich im Hinblick auf Ausländer oder Homosexuelle vielleicht etwas geirrt hat, aber so wie du das beschreibst, klingt es nicht so, als würde derartiges (noch) funktionieren.

Vielleicht solltest du dich hier mal informieren und/oder Hilfe suchen: http://www.exit-deutschland.de/

Viel Glück.

"Denn normalerweise steht man nicht morgens auf und entscheidet sich spontan für den Hitlergruß und für den Ausländerhass."

In der Tat. Als etwas zu bilderbuchartig empfinde ich auch die Homosexuellen-Story darin ...

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@Ruehrstab

Da muss ich dir zustimmen. Klingt für mich auch alles nicht besonders authentisch, aber vielleicht hat man ja doch irgendwie geholfen.

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@OhneRelevanz

Genau, weil sie hier schließlich geholfen werden!

Man tut ja, was man kann. :)

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Hi, erst mal kurz zu mir, ich bin Christ. Okay das war eig. alle was ihr über mich wissen müsst :p Nun zu meiner Frage: Es gibt ein Junge in meiner Schule, der Muslim ist. Erst mal kein Problem, aber er schreit die ganze Zeit allahu akbar. Ich fühle mich und mein Glaube stark angegriffen. Da allahu akbar ja soviel wie Allah ist größer heißt. Also stellt er sein Gott über mein. Ich hab ja nichts dagegen wenn er sagt dass es für ihn sein Gott wichtiger ist. Aber wenn ich seine Religon akzeptieren soll, dann soll er auch meine Religon akzeptieren. Ich habe ihn mal darauf angesprochen und er meinte dann zu mir das ich ein Nazi sei. Von daher bin ich jetzt unsicher ob ich wirklich einfach nur überreagiert haben...

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Ich lehne nicht die Menschen ab, die diese Kulturen oder Religionsauslegungen haben, ich sehe sie eher als unschuldige Opfer einer im Kindesalter eingeflößten Doktrin. Im Gegenteil gilt meine Solidarität denen die in diesen Gesellschaften leiden müssen.

Warum wird man von der Gesellschaft dazu genötigt diese Kulturen und Religionsauslegungen gegenüber offen zu sein und als Rassist, Nazi oder ähliches angesehen oder gar beleidigt, wenn man es nicht ist? Ist es nicht heuchlerisch, einerseits Toleranz und Offenheit zu wollen, aber andererseits etwas mit offenen Armen aufzunehmen, was diese Werte mit Füßen tritt?

Ich möchte diesen Kulturen oder Religionsauslegungen gegenüber nicht offen sein solange die sich nicht ändern. Ich möchte auch an diesen nicht teilhaben oder sie gar unterstützen (außer dabei sich zum Besseren zu modernisieren). Und ich möchte auch frei und offen sagen können, dass ich diese ablehne und für rückständig halte ohne das mich die Gesellschaft in eine rechte Ecke drängt.

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Bevor ihr hier antwortet es geht um RELIGIÖSE eltern, also bringt es nichts zu sagen „Du bist 18, kannst tun was du willst etc.“ Ich darf keine Freundin haben von meiner familie aus und Punkt.
Ich möchte ausziehen sobald ich meinen abi- abschluss habe, bin kurz davor und sobald ich genug geld habe, aber bis dahin muss ich mit meiner Familie leben.

Zur lage:

Ich und meine Freundin sind beide 18 und seit 1 monat zusammen, es ist wirklich eine tolle Beziehung und wir lieben und sie versteht mich und meine lage voll und hat kein Problem damit etc.

Ich war mit meiner Freundin spazieren händchen haltend, da sah ich wie jemand mich ansah, es war meine Mutter. Ich lief etwas weiter nach vorne mit meiner Freundin und lies ihre Hand sofort los.
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