Was kann ich tun wenn mein bester Freund depressiv ist und ich ratlos bin?

6 Antworten

Hallöchen,

es ist gut, dass du bei seiner Seite bleibst, er braucht anscheinend wirklich jemanden in seiner aktuellen Lage. Bitte überschreite keine Grenzen, du musst welche ziehen. Google mal Co-Abhängigkeit, das ist in deinem Fall ein wichtiges Thema.

Da kann man eigentlich als Freund wenig ausrichten. Man sollte immer für sein Gegenüber da sein, verstehend, ruhig und stützend reagieren, auch wenn es mal schwer ist. 

Ich bin momentan selbst in Kontakt mit jemanden und wir sind beide depressiv. Wir haben aber die Probleme, die wir hatten weitestgehend damit gelöst, dass wir alles immer sofort offen und ehrlich klären und nichts so stehen lassen, d.h. nicht einfach schlafen gehen, bevor das geklärt ist. Auch haben wir regelmäßig weitgehende Gespräche über wie es uns ergeht und was uns nervt ect.

Ich hoffe ich konnte dir damit irgendwie weiterhelfen. Es ist nicht immer ganz leicht, wichtig ist nur, dass du auf dich selbst aufpasst und für ihn da bist. 
Viele Sachen kommen auch auf die konkrete Situation an, da musst du dich auf dich selbst verlassen. Am besten informierst du dich gründlich über die Psyche eines solchen Menschen und redest ganz viel mit ihm darüber, solange er damit einverstanden ist. Dann kannst du ihn noch ein wenig genauer kennen lernen, dass müsste das einiges einfacher werden.

Ich wünsche dir dabei viel Glück!

Kurzfristig würde ich eine Krisenintervention empfehlen für ein paar Tage.

Längerfristig rate ich ihm zu einer Verhaltenstherapie gegen Depressionen und Angst. Denn dass er sich zurück zieht hat mit Angst zu tun.

Und dass er Depressionen hat, kann viele Ursachen haben.

Du alleine kannst ihm nicht helfen. Du wärst komplett damit überfordert.

Versucht Euch an eine Therapeutin oder Therapeuten zu wenden,

https://www.therapie.de/psychotherapie/-verfahren-/verhaltenstherapie/-ort-/berlin/

(ich weiß nicht, ob ihr aus Berlin seid, aber es gibt  auch sicherlich andernorts gute Therapeuten)

  • um weitere Krankenhausaufenthalte zu vermeiden
  • um ihm langzeitlich und über Dauer zu helfen.

denn immer nur stationäre Aufenthalte in einer Psychiatrie tun ihm sicherlich auch nicht gut.

Erste Hilfe: gönnt Euch Ruhe. Versucht ein wenig in die Natur zu gehen. Überfordert Euch beide nicht. Sucht Momente, wo ihr beide Ruhe und Kraft tanken könnt.

Aus ffm. ja ich werde es mir merken.

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Das sind alles seine Krankheitserscheinungen. Der muß schnell wieder in die Klinik. Wenn das dauerhaften Erfolg haben soll muß er sich helfen lassen wollen. Du kannst ihm nicht wirklich helfen und solltes dich nicht weiter von ihm emotional erpressen lassen (einziger Halt). Du hast keine Schuld wenn er sich selbst verletzt. Wenn er nicht in die Klinik geht dann trenne dich von ihm. Er schadet dir.

Nein tut er nicht, wieso soviele beschissene leute hier?

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@Zoeiy

Mit deiner Einstellung schades du deinem Freund und dir auch.

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Mit meiner Einstellung? ich suche hilfe und kein kluggescheiss

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