Mein Ausbildungsbetrieb zockt mich und alle anderen Azubis ab! Was kann ich tun.

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7 Antworten

Bei der IHK waren wir auch schon die zuständige Dame hat gesagt sie hilft und sie kümmert sich.

War die Dame denn als Ausbildungsberaterin bei der IHK tätig,oder hatte sie evtl.eine andere Funktion?Der oder die Ausbildungsberater/in ist grundsätzlich zuständig für Probleme zwischen den Ausbildungsbetrieben und den Auszubildenden.Sie haben den Azubis mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Da hier offensichtlich von der Geschäftsleitung bzw.dem Ausbilder mindestens Ordnungswidrigkeiten begangen werden,könnt ihr euch auch an das zuständige Gewerbeaufsichtsamt wenden.

Nähere Informationen findest du hier: http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/mein-recht-durchsetzen.html

Wie ist Deine Zwischenprüfung ausgefallen? Haben Deine Azubi-Kollegen genauso schlechte Zensuren in der Berufsschule? Wenn ja, müßte die Schule/IHK auch an den AG herangegangen sein, da die Abschlußprüfung infrage gestellt ist. Und da ist auch nichts passiert? Eigentlich müßte die IHK da durchgegriffen haben. Meiner Meinung nach kann Dir da nur noch - außer ein Rechtsanwalt - die zuständige Gewerkschaft helfen. Du führst doch ein Berichtsheft. Dieses liegt bei Deiner Abschlußprüfung den Prüfern vor. Deshalb ist es wichtig, daß Du immer die Wahrheit ins Berichtsheft schreibst. Wenn der Ausbilder Deine Berichte nicht unterschreibt oder unterschrieben hat, wende Dich an die zuständige Gewerkschaft. So kann man die Sache frühzeitig klären! Wenn in Deinem Berichtsheft nicht Deine täglichen Arbeiten vermerkt werden, führe selbst ein Tagebuch. Notiere Dir täglich, was Du wann gemacht hast und wer das bezeugen kann.

Übrigens, Du kannst sogar Schadensersatz fordern. Wenn Dir die Ausbildungsinhalte nicht vermittelt werden und Du Dein Ausbildungsziel nicht erreichst und die Prüfung nicht bestehst. Ist dies der Fall, kannst Du Deinen Betrieb auf Schadensersatz verklagen. Der Betrieb muß Dich dann weiterbeschäftigen und Dir bis zum nächsten Prüfungstermin bereits ein Ausgelerntengehalt zahlen. Auch wenn du den Betrieb frühzeitig verläßt, weil Du ausgenutzt wirst, kannst du im nachhinein Schadensersatz fordern, falls sich Deine Ausbildungszeit durch einen Betriebswechsel verlängert.

Wie gesagt, Du solltest Dich an die zuständige Gewerkschaft wenden. .

Kannst dich nicht an die Berufsschule wenden? Wissen deine Eltern keinen Rat? Ich würde mich in der Situation auch ans Amt oder noch besser an nen Anwalt wenden. Am besten wird sein, wenn du und deine Kollegen was neues sucht, wo ihr bessere Arbeitsbedingungen erwarten könnt. Hört sich wirklich an wie RTL Nachmittagsprogramm. Ne Frechheit sowas.

Ein Arbeitgeber ist verpflichtet, das Ausbildungsziel zu erreichen und dir das Wissen zu vermitteln

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@waruumdaarum

Die Berufsschule weiß auch bescheid was bei uns abgeht, immerhin sind in jeder Klasse mindestens 5 Azubis aus unserem Betrieb drin. Beim Amt war ich letztes Jahr schon da wurde mir gesagt entweder Augen zu und durch oder ich muss abbrechen. Kann ich denn rechtlich dagegen vorgehen wenn mir der Lernstoff nicht vermittelt wird? Und ich bei der Frage danach wieder nach Hause geschickt werde ( beurlaubt werde) Ich dachte immer Azubis dürfen nicht beurlaubt werden?

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Ich weiß Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre aber das geht definitiv zu weit! Du musst da schnell raus!

Das macht dich auf Dauer nur kaputt und wirklich was lernen Tust du ja auch nicht! Wenns dir das nächste mal zu viel wird sagt du kündigst und gehst nach Hause! Schreibst die ebend und gibst sie ohne Kommentar ab!Fertig! Zur Berufsschule gehst du einfach weiterhin und suchst dir binnen 3 Monate einen Betrieb der die Ausbildung mit dir weiter machen will!

Mach dich nicht so kaputt ;(

Und wenn du da raus bist wirst du wieder zum "Sonnenschein!" :*

Liebste Grüße

Ach und von wegen IHK^^

Die kannst der voll vergessen die kümmern sich da nicht wirklich drum!

Ich hatte damals ähnliche Probleme in der Ausbildung und habe dort extra angerufen und denn das gesagt, die Dame am Telefon meinte auch nur :"und was sollen wir da jetzt machen?"

Dazu wusste ich dann auch nix mehr und habe gekündigt!

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Setzt euch hin, schreibt eine Kündigung ihr müsst dann aber die Frist von drei Monaten einhalten. Behaltet aber eine Kopie da damit ihr Beweisen könnt das ihr eine geschrieben hatt.

schreibt eine Kündigung ihr müsst dann aber die Frist von drei Monaten einhalten

Wie kommst du auf drei Monate Kündigungsfrist für Auszubildende,nach § 22 Abs.:2 BBiG beträgt die Kündigungsfrist vier Wochen bei einer ordentlichen Kündigung.

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Komisch dass du dir das gefallen lässt.

In meinen Augen rechtfertigt das längst eine fristlose Kündigung. Man kann dir nicht zumuten, unter diesen Bedingungen zu arbeiten.

10 Stunden täglich? da hast du noch Glück gehabt ich muss täglich 12-14 stunden arbeiten :D Such dir am besten einen neuen Ausbildungsbetrieb auch wenn das schwer ist! Mobbing ist nicht schön, das musst du dir nicht antun.

Achso und es heißt Reaktion und nicht Reagtion so wie du es in deiner letzten Frage von 2012 geschrieben hast.

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Naja, vllt habe ich in der Hinsicht mehr Glück gehabt als du, aber das muss doch trotzdem nicht sein. Vielen Dank für deine Antwort leider kann ich aber nicht so einfach den Betrieb wechseln. Ich bin im 3. Lehrjahr und habe nicht mehr so lange da wird mich kein anderer Betrieb nehmen und wie bereits erwähnt, stimmen leider auch die Noten nicht so. Ich bin halt am überlegen ob man da rechtlich vorgehen kann, wenn ich die Ausbildungsinhalte nicht vermittelt bekomme und wieder beurlaubt werde. Die Ausbildung will ich unbedingt fertig machen. Ja du hast recht niemand sollte sich mobben lassen. Das ist nicht toll!

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