Mein Arbeitgeber will mich aufgrund von krankheitstagen kündigen-was kann ich tun?

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8 Antworten

Du bist immer kündbar, auch wenn du älter bist oder krank / behindert. Wenn der Arbeitgeber davon ausgeht, dass du deine vertragliche Arbeit nicht dauerhaft leisten kannst ( aus welchen Grund auch immer), kann er dich kündigen. Wichtig dabei ist aber, dass das ein Amts-Arzt oder der MDK nach gründlicher Untersuchung bestätigt. Du kannst aber erstmal zur Zeitgewinnung von deinem Hausarzt ein Attest einfordern, woraus hervorgeht, dass du in Zukunft und dann dauerhaft deine vertraglich vereinbarte Arbeit leisten kannst.

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Du solltest nicht rumsitzen und heulen, sondern lieber mal Dein Leben in die Hand nehmen. Du wirst bald Verantwortung für ein Kind haben, willst Du diesem auch was vorheulen? Also, tu etwas.

Selbstverständlich kann Dir verdi helfen, dazu sind sie da. Wende Dich an verdi und frag nach einem Termin, damit Du mit einem Fachmann die Sache besprechen kannst. Zuerst muss dann wahrscheinlich ein Mitarbeitergespräch stattfinden, erst dann kann Dir gekündigt werden.

Bist Du dann in einer Lage, dass Du sagen kannst, es wird künftig besser werden, dann kannst Du zum Arbietsgericht gehen und Klage erheben. Natürlich kann Dich Dein Arbeitgeber kündigen, wenn Du nur die Hälfte der Arbeit leisten kannst, weil Du so viel krank bist. Also, reiß Dich am Riemen.

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Schakal1979 29.11.2015, 12:57

Wie ich heute erfahren habe,geht wohl die kündigung von meinem  ausenbezirksleiter aus wo ich arbeite.Es läuft auf jedenfall auf eine kündigung heraus -er hat wohl zum personalrat gesagt das selbst wenn ich vor gericht gewinnen sollte die mich trotzdem rauswerfen werden wegen eines "zerrütendem arbeitsverhältnisses".

Ich habe vor 2 wochen einen erstantrag auf feststellung einer Schwerbehinderung nach §69 Sozialgesetzbuch gestellt.und das auch dem Außenbezirk wo ich arbeite mitgeteilt.

Den Rat hat mir der Personalrat gegeben weil die mich angeblich solange dieser antrag in bearbeitung ist nicht kündigen können.

Die von mir erwähnte kur habe ich mitte oktober beantragt-aber  bisher von der rentenkasse keine antwort erhalten und daher meinen arbeitgeber noch nicht davon informiert.

Ich habe am mittwoch nen termin mit verdi-hoffe echt die können mir helfen sonst kann ich mir den strick nehmen....

Am besten ich schnapp mir den kerl gleich morgen im büro und frag ihn obs ihm spaß macht das leben seiner mitarbeiter zu zerstören.

Wasserbauer ist ein sehr spezieller beruf.mit dieser ausbildung krieg ich nirgends nen job.

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Nun, bei so vielen Krankheitstagen in den letzten 5 Jahren hast du ein ernsthaftes Problem. 

Entscheidend für deine Zunkunft dürfte sein, ob hier eine positive oder eine negative Zukunftsprognose gestellt werden kann. 

Ich denke auch mal, dass es schon einige Gespräche mit dir gab, die aber alle zu keinem Ergebnis geführt haben. 

Aus dieser Sicht räume ich einer krankheitsbedingten Kündigung durchaus Chancen ein. 

Um ehrlich zu sein. So kann es doch auch nicht weiter gehen. Wie stellst du dir die Zukunft vor? Bei so vielen Fehltagen musst du dir einfach darüber klar sein, dass sich das entweder zu ändern hat oder du auf dieser Arbeitsstelle keine Zukunft hast. Und wenn du ehrlich bist, weisst du das schon seit Jahren selbst, so dass dich diese Nachricht eigentlich nicht unvorbereitet trifft. 

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Kündigung wegen Krankheit ist nicht sehr einfach. Es geht dabei um die Prognose - einer Besserung muss gar keine oder geringe Chnace eingeräumt werden. Und das ist genau der Punkt, warum du unbedingt zur Kur fahren musst. Anstrengungen, die deine gesundheitliche Verfassung verbessern, werden in einem Kündigungsschutzverfahren positiv bewertet. Also hör auf zu jammern und reiß dich zusammen, du erwartest Nachwuchs.

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dein Arbeitgeber braucht einen triftigen Grund und wenn er den nicht hat kannste die Kündigung anfechten. Ansonsten bekommste eine Zeit lange Kranken/Kurgeld bis du wieder gesundheitlich und Psychisch hergestellt bist. Dann suchste dir einen besseren Job.

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Ich würde mit dem Personalrat mal über den §84 im SGB IX reden:

"(2) Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung im Sinne des § 93, bei schwerbehinderten Menschen außerdem mit der Schwerbehindertenvertretung, mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (betriebliches Eingliederungsmanagement). Soweit erforderlich wird der Werks- oder Betriebsarzt hinzugezogen. "

Man hätte dir also schon längst ein solches Gespräch anbieten müssen. Solange man das nicht versucht hat, sehe ich eine krankheitsbedingte Kündigung auf wackeligen Füßen. Sprich ruhig auch mit verdi darüber und suche nach Möglichkeiten, wie man deinem Arbeitgeber klarmachen kann, dass eine Besserung deiner gesundheitlichen Situation zu erwarten ist. Da du ja auch einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt hast, kommt wohl auch ein Gespräch mit dem zuständigen Integrationsamt in Frage.

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Ich verstehe nicht, warum sich alle von dir abwenden sollten?

Nur weil du den Job verlierst?
Das kann doch jedem mal passieren.

Dann sucht man sich halt was neues und macht es da besser.

Und deine Freundin sagt doch, dass sie dich trotzdem liebt.
Das kannst du ihr ruhig glauben.

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Bei so vielen Krankheitstagen wunderst du dich nicht wirklich,  dass dir dein Arbeitgeber kündigen will?

Nimm dein Leben in die Hand und bewege deinen Ar..h. 

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