Mein Anwalt kündigt das Mandat. Er will nicht mehr gegen einen betrügerischen Betreuer, weil er von Gericht eingeschüchtert wurde. Was ist zu tun?

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4 Antworten

Angesichts deiner m.E.sehr dubiosen Ausführungen vermute ich, dass dein Anwalt das Mandat aus einem völlig anderen Grund niedergelegt hat.

Diese Vermutung teile ich voll und ganz

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Deine Frage gibt mir die Gelegenheit auf ein Problem hinzuweisen,
das von der Mainstreampresse nicht ausreichend gewürdigt wird (ausgenommen hiervon ist z.B. Monitorsendung vom 17.5.2017)

Es geht um Behördenwillkür und -versagen, bei denen Menschen zur falschen Zeit am falschen Ort sind und im Namen des Gesetzes ihrer Würde beraubt, Alpträume, erleiden, traumatisiert und enteignet und nicht selten in den Suizid getrieben werden
Dieses Szenario vollzieht sich in 6 Schritten und findet statt in der Betreuungsindustrie:

1. Zunächst wird ein alleinstehendes begütertes Betreuungsopfer aufgrund eines gedungenen psychiatrischen Ferngutachtens entmündigt.

2. Diesem Betreuungsopfer wird ein gesetzlicher Betreuer (z.B. ein im Zweitberuf gewissenloser Rechtsanwalt) zugeordnet und ist diesem per Gerichtsbeschluss ausgeliefert.

3. Dieser Betreuer versilbert im angeblichem Auftrag des entrechteten Betreuungsopfers dessen Haus und Hof.

4. Der angesichts dieses schreienden Unrechtes von dem Betreuungsopfer gestellte Antrag auf Rechtshilfe wird vom Betreuungsgericht mit dem Hinweis abgelehnt, dass der zu - gewiesene Betreuer bereits alles zum Wohle des Entmündig-
ten Erforderliche tue und als Rechtsanwalt das Betreuungsopfer bereits optimal - notfalls auch gegen sich selbst - vertrete.

5. Beschwerden des Betreuungsopfer beim Betreuungsgericht und Strafanträge bei der Staatsanwaltschaft erweisen sich als sinnlos; sie werden mit Hinweis auf die angeblich "gute Betreu-
ung“ durch den gedungenen Betreuer abgewiesen und nicht Ernst
genommen.

6. Nachdem das Betreuungsopfer finanziell ausgelutscht ist und der Betreuer sich eine goldene Nase verdient hat, bekommt dieser wegen seiner angeblichen Bewährung in einem „schwierigen Betreuungsfall“ noch weitere Betreuungsopfer zugewiesen und das zuvor in 6. Schritten aufgezeigte Geschäftsmodell läuft
erneut ab.

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@Novosibirsk

Dass es betrügerische Betreuer gibt, bestreitet niemand. Dass dahinter ein System in der von dir angenommenen Art steckt, halte ich für ausgeschlossen.

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@PatrickLassan

Deine Überzeugung beruht jedoch leider nur auf Glauben; die Fakten sprechen eine andere Sprache.

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@Novosibirsk

Welche Fakten? Bisher hast du nur Behauptungen aufgestellt.

(ausgenommen hiervon ist z.B. Monitorsendung vom 17.5.2017)

Der 17.5.2017 war ein Mittwoch. MONITOR wird donnerstags ausgestrahlt.

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@PatrickLassan

Pardon ! Lieber Leser  ! Es war die Sendung "Frontal 21"  vom 16.5.2017.  Vielen Dank für den Hinweis !

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@Novosibirsk

Der Beitrag belegt deine Behauptungen in keiner Weise, es handelt sich um Einzelfälle, die m.E. schlecht recherchiert und aufgebauscht wurden.

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Meine Idee wäre, nen anderen Anwalt engagieren und das Gericht wegen Befangenheit melden - dann muss jemand anderes das Ganze verhandeln. Ihr könntet dazu auch deinen alten Anwalt als Zeugen heranziehen.

Da scheint ein Irrtum vorzuliegen: Das Landgericht ist nicht befangen und weiß von den Aktivitäten des Amtsgerichtes nichts.

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@Novosibirsk

Ah okay das hab ich sogar noch überlesen, dass es 2 verschiedene Gerichte sind. Dann könnten aber die Zeugen wegen befangenheit abgelehnt werden, wenn ich nicht irre, oder ?

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@rikks

Im Gegensatz zu anderen Ländern herrscht in Deutschland vor dem Landgericht Anwaltzwang.  Dies ist noch ein Relikt aus der Nazivergangenheit und führt dazu, dass das Menschenrecht für sich selbst sprechen zu dürfen, in Deutschland nicht angewandt wird.
In meinem Fall der Anwaltverweigerung heißt dies, dass alle meine eigenen Vorträge vor dem Landgericht nicht zur Kenntnis genommen werden und das Verfahren wegen Nichtanwesenheit eines berechtigten Anwaltes eingestellt werden wird.

Von mir benannte Zeugen werden als solche nicht zur Kenntnis genommen, da alle meine Einlassungen als nicht zulässige vom Landgericht überhört werden.

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@Novosibirsk

Dann, wie gesagt, schnell noch einen Anwalt engagieren, der es regeln darf. Eigentlich müsste das Gericht auch helfen können oder die Anwaltshotline.

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@Novosibirsk

Dies ist noch ein Relikt aus der Nazivergangenheit

Anwaltszwang vor Gerichten ist wesentlich älter.

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@PatrickLassan

Die aufgeworfene Problematik des Anwaltszwanges berührt hier nur einen Nebenschauplatz; deshalb nur kurz: Der Anwaltszwang ist in Deutschland während der Nazizeit eingeführt worden, um damit die vielen jüdischen Anwälte kontrolieren und schließlich von den Gerichten fernhalten zu können.
Nach dem Krieg ist es der Anwaltslobby zu verdanken, dass diese Regelung nicht wieder aufgehoben worden ist.

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@Novosibirsk

Der Anwaltszwang ist in Deutschland während der Nazizeit eingeführt worden

Wie schon gesagt, irrst du. Den Anwaltszwang findet man schon in der 1879 in Kraft getretenen Zivilprozessordnung.

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@PatrickLassan

Bitte mal zum Thema zurück - diese Diskussion nützt dem Fragesteller nichts.

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Ich würde auch sagen, wende dich an die anwaltskammer.

grundsätzlich könnte hier aber auch ein ganz anderes Problem vorliegen, was du aber nicht sehen willst. Warum hast du eine Betreuung zugewiesen bekommen?

Abgesehen davon, dass ich deine Geschichte in der From nicht glaube, dürfte es sich hier um eine Mandatsniederlegung zu Unzeiten handelt, die dem Anwalt nicht erlaubt ist.

Übrigens, das Manuskript zum  Frontal21-Betrag vom 16.5.2017 zum organisierten  Betreuungsmissbrauch in Deutschland ist zu finden unter

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frontal-21-vom-16-mai-2017-100.html

Gruß

Novosibirsk

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@Novosibirsk

Was auch immer dieser überschaubar wertvolle Beitrag mit deiner erfundenen Geschichte zu tun haben soll?

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@AalFred2

zum organisierten  Betreuungsmissbrauch in Deutschland

findet man dort nichts.

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