Mein Antrag auf einen Nebenjob wurde abgelehnt rechtens oder nicht?

8 Antworten

Moin ComputerBrO1,

stell dir vor, du hast ein Pferd mit dem du dein Feld bestellst. Dein Nachbar kommt und leiht sich dein Tier aus um auch sein Feld zu bearbeiten. Am nächsten Tag willst du wieder mit deinem Pferd los merkst aber das es nicht mehr so Leistungsfähig ist und noch schlimmer es humpelt!

Aus zwei Gründen wollen und dürfen die Arbeitgeber eine Nebenbeschäftigung verbieten. 1.) Weil ein Wirtschaftlicher Schaden entstehen könnte, wenn man sich verletzt. und 2.) Das man seine Arbeitskraft in die Ausbildung/Job einsetzten soll.

Teilweise versuchen auch Arbeitgeber den Arbeitnehmern gefährliche Sportarten zu verbieten.

Liebe Grüße

Karinde2000

Die Antwort ist nicht richtig (siehe zur Begründung meine eigene Antwort).

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Viele Antworter beziehen sich auf Ablehnungen von Nebenjobs in einer regulären Tätigkeit und haben damit Recht - für einen normalen Angestellten.

Aber du bist noch in der Ausbildung, insofern gelten für dich andere Spielregeln.

Du hast eine Lernpflicht, um die Ausbildung auch schulisch gut abzuschließen. An den Wochenenden solltest du also lernen, um deiner Pflicht nachzukommen, da deine Noten bisher deinen Betrieb nicht zufriedengestellt haben.

Mit einer weiteren Tätigkeit wäre der Zeitraum, in dem du lernen kannst, noch weiter eingeschränkt und der Ausbilder befürchtet, dass das Ausbildungsziel so nicht erreicht werdne könnte.

Deswegen hat der Betrieb das Recht, dir eine Nebentätigkeit zu verbieten.

Nimm das ernst, bei Verstößen ist nicht nur eine Abmahnung fällig, sondern eventuell auch ganz schnell eine Kündigung.




Aber du bist noch in der Ausbildung, insofern gelten für dich andere Spielregeln.

Das ist falsch!

Während der Ausbildung gibt es in der Frage des Nebenjobs keine anderen Regelungen als sonst auch im Arbeitsverhältnis - bis auf die Beachtung der besonderen Bestimmungen bei Nicht-Volljährigen.

Deswegen hat der Betrieb das Recht, dir eine Nebentätigkeit zu verbieten.

Auch das ist hier - zumindest nach den Informationen des Fragestellers - falsch!

Wenn Du hier die schulischen Leistungen ansprichst: Der Ausbildungsbetrieb darf die Ausübung des Nebenjobs nur dann verbieten, wenn ansonsten die schulischen Leistungen tatsächlich beeinträchtigt werden oder die nachweisbare Gefahr besteht.

Die bloße Meinung der Chefin dazu (so, wie der Fragesteller es beschreibt) reicht für eine Ablehnung nicht aus.

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@Familiengerd

In meiner bisherigen Laufbahn haben drei meiner Schüler letztlich eine Kündigung wegen eines verbotenen und fortgesetzten Nebenjobs erhalten - ganz regelgerecht.

Zu den Noten hat der Threadersteller gar nicht viel geschrieben - hier reichen einige Vierer völlig aus, um als wackelig zu gelten., und das ganz offiziell. Im Bestfall gab es von der Schule aus eine Info zusammen mit dem Zeugnis, dass das Erreichen des Ausbildungsziels gefährdet sein könnte oder ein Ausbildungsgespräch mit dem Klassenlehrer. Das würde hier völlig reichen!

Eine stark körperlich fordernde Tätigkeit als Gerüstbauer wird jede Schiedsstelle als ungeeignet einstufen, da man nach 8-10 Stunden Tätigkeit völlig fertig ist und eben nicht mehr lernen kann.

Bei Azubis, die sich den eigenen Unterhalt verdienen müssen werden Ausnahmen gemacht. Hier sehe ich keine Möglichkeit dazu.

Warum bestärkst du den Jungen bei etwas, was ihm beruflich das Genick brechen wird und bei dem du definitiv nicht Recht hast?

Bei Ausbildungsverträgen übernimmt der Betrieb auch Erzieherpflichten - und kann diese durchsetzen.§14 1, 5 BBiG. Die Lernpflicht, in §13,1 ist die wichtigste Pflicht des Azubis.

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@feirefiz

Warum bestärkst du den Jungen bei etwas, was ihm beruflich das Genick brechen wird

Das ist in Anbetracht der Aussagen, die ich getroffen habe, eine absurde (und boshafte) Unterstellung!

Du bezeichnest den Fragesteller als "den Jungen". Wieso unterstellst Du hier offensichtlich, dass es sich um einen Minderjährigen handelt?

Er spricht davon, "hier und da mal einen Samstag zu arbeiten"; es soll sich also noch nicht einmal um eine umfängliche regelmäßige Nebenarbeit handeln. Was soll in diesem Zusammenhang also die unsinnige Spekulation darüber, dass "man nach 8-10 Stunden Tätigkeit völlig fertig ist und eben nicht mehr lernen kann"?

Zum Zusammenhang mit der schulischen Leistung habe ich auch das Notwendige gesagt; dazu gehört aber auch - um es zu wiederholen -, dass die bloße Ansicht der Chefin (die "in ihren Augen" unzureichenden schulischen Leistungen) als Verbotsbegründung alleine nicht ausreichen.

Wenn ich Deine Antwort und Deinen Kommentar lese, habe ich das Gefühl, dass es Dir nicht um eine sachliche Klärung der rechtlichen Situation geht, sondern darum, ein bestimmtes "Konzept " eher ideologisch zu begründen! Dabei stehen selbst die von Dir genannten Bestimmungen des BBiG einer Nebentätigkeit grundsätzlich überhaupt nicht im Wege.

bei dem du definitiv nicht Recht hast

Da liegst Du "definitiv" falsch!

Außer bloßen Behauptungen und Spekulationen gibt es nichts Sachliches, womit Du das stützen könntest.

Auf entsprechenden Seiten im Internet wirst Du übrigens auch eines Besseren belehrt, z.B. auf  http://www.experto.de/ausbildung/nebenjob-waehrend-der-ausbildung.html  oder auf  http://www.helpster.de/nebenjob-in-der-ausbildung-das-sollten-sie-beachten\_88579n  oder auf  http://www.azubi-azubine.de/mein-geld/berufsausbildungsbeihilfe/alternativen-zur-bab.html

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@Familiengerd

Ich wiederhole mich - dir scheint es Spaß zu machen, zu versuchen, den "Fall" rechtlich darzustellen - wa sohne weitere Fakten gar nicht recht gehen mag....

Ich wiederhole mich -
In meiner bisherigen Laufbahn haben drei meiner Schüler letztlich eine
Kündigung wegen eines verbotenen und fortgesetzten Nebenjobs erhalten -
ganz regelgerecht.

Hier ging es nicht um den zusätzlich erforderlichen Unterhalt für sich selbst, z.B. wenn der Azubi zu Hause auszieht, sondern um die etwas fadenscheinige Begründung, der Vater brauche Geld.

Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass der Threadersteller mit deinen Hinweisen in der Ausbildungskatastrophe landen kann. Ob minderjährig oder nicht spielt dabei keine Rolle, in dem Fall ist arbeitslos gleich arbeitslos.

Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuhe, wenn du vom Fach wärest und nicht nur ein Selbstdarsteller, wüsstest du das auch.



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@feirefiz

Ich muss nach Deinen Äußerungen mit Sicherheit annehmen, dass Du meine eigene Antwort, die Ausführungen darin überhaupt nicht verstanden oder erst gar nicht gelesen hast.

Denn wenn Du es getan hättest, dann würdest Du hier Deine Argumente gegen meine Haltung in dieser Frage überhaupt nicht aufstellen können.

"Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuhe": Denn das ist ja fast ein Zitat aus meiner Antwort; wenn Du sie also gelesen hättest, könntest Du mir nicht vorhalten, was ich selbst schon relativierend gesagt habe - wie alles, was in zu der Frage geantwortet habe, ausdrücklich unter dem Bestehen bestimmter Voraussetzungen gilt.

Aber das scheinst Du stur ignorieren zu wollen, weil das sonst Deiner Anti-Haltung widersprechen würde.

Wird das jetzt nicht langsam peinlich für Dich?!?

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Dazu hat sie definitiv das Recht. Wenn sie auf der einen Seite das Gefühl hat, dass deine schulischen Leistungen dich kaum interessieren, du auf der anderen Seite aber großes Interesse hast für eine andere Firma zu arbeiten, dann sieht sie deine Ausbildung in Gefahr.

Dazu hat sie definitiv das Recht.

Definitiv nicht!

das Gefühl hat

Ein "Gefühl" ist hier vollkommen irrelevant!

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wenn die Interessen des hauptarbeitgebers durch die Ausübung einer Nebentätigkeit gefährdet sein könnten, hat der Arbeitgeber das Recht auf Einspruch beziehungsweise Widerspruch.

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wenn seine schulischen Leistungen also ohne Nebentätigkeit schon nicht ausreichend sind, ist anzunehmen dass seine schulischen Leistungen durch die zusätzliche Aufnahme eines Nebenjobs noch weiter in den Keller gehen. Insofern herrscht ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers. Ich weiß nicht was es da zu diskutieren gibt.

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@GoodFella2306

Ich weiß nicht was es da zu diskutieren gibt.

Zu diskutieren ist, dass die Begründung in Deiner Antwort - nach den Informationen, die der Fragesteller mitgeteilt hat - für ein Verbot völlig unzureichend ist.

Wenn der Arbeitgeber Befürchtungen hat, die gegen eine Nebentätigkeit sprechen können, dann sind sie als Begründung nur dann geeignet, wenn es konkrete Tatsachen gibt, die diese Befürchtungen auch rechtfertigen.

wenn seine schulischen Leistungen also ohne Nebentätigkeit schon nicht ausreichend sind

Ob das konkret der Fall ist, wissen wir nicht.

Hier ist nur von einer "Meinung" der Arbeitgeberin die Rede, dass die "schulischen leistungen in ihren augen unzureichend" seien und der Fragesteller "besser lernen statt [] arbeiten" solle.

Außerdem wäre dann noch der Zusammenhang zwischen Nebentätigkeit und Verschlechterung der schulischen Leistung nachzuweisen.

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Schon Einstein sagte: "Wenn man den Mund hält, bedeutet das nicht zwangsläufig dass man Unrecht hat. Vielleicht hat man nur keine Lust mehr, zu diskutieren." Und was man über Menschen sagt, die nahezu jeden Satz mit Ausrufezeichen beenden, dazu gibt es endlos Informationen im Internet.

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@GoodFella2306

In Deinem "gelehrten" Kommentar tut nicht ein einziger Buchstabe etwas zur Sache.

Und es sagt auch viel über einen Menschen aus, wenn er vom Thema abweicht und - in seiner "Ausweglosigkeit" - persönlich und unsachlich wird.

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Nett anzusehen, wie Sie auf jedes Strohhälmchen reagieren, sobald ich es Ihnen hinhalte :D fast schon wie ein brennender Reifen... Komm Gerd, spring nochmal! :D

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@GoodFella2306

Wie schon gesagt ...

Deine unsachliche und ziemlich dämliche Polemik ist nur der blanke Beweis für Deine Unfähigkeit zur Argumentation.

Was soll ich da noch sagen?? :-))

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