Mehrwertsteuer auf Versandkosten - gewerblicher Empfänger ja, privater Empfänger nein?

4 Antworten

Normalerweise sind beide Preise gleich. Artikel und Porto enthalten Umsatzsteuer und die wird beim Privatkäufer auf der Rechnung ausgewiesen. Beim Gewerbekunden werden Artikel und Porto OHNE Umsatzsteuer aufgeführt, dann wird die Steuer addiert. Die Ergebnisse sollten gleich sein, ansonsten wäre das entsprechende Shopsystem falsch konfiguriert. ABER: ein Unterschiend könnte entstehen, wenn der Versand an den Privatkunden mit der Post (keine Umsatzsteuer) und an den Gewerbekunden mit einem Versanddienstleister (Umsatzsteuer), wie z.B. UPS oder Hermes versandt wird.

Bei privaten Empfängern ist in aller Regel die Mehrwertsteuer in den Versandkosten enthalten. Bei gewerblichen Kunden ist der Nettopreis der Versandkosten, zuzügl. der Mehrwertsteuer auf der Rechnung ausgewiesen. Der Endpreis der Versandkosten muss demzufolge in der Summe gleich sein. Wenn auf einen Bruttoendpreis der Versandkosten nochmals Mwst. aufgeschlagen wird, ist das entweder ein Eingabefehler im System, oder der Verkäufer will auf diese Art und Weise zusätzlich Geld kassieren. Mir fällt bei dieser Frage eine Weinhandelfirma GIORDANO aus Italien ein. Die berechnet auch an Privatleute zu den Versandkosten immer die Mehrwertsteuer hinzu. Ob diese Firma mit den 19% Aufschlag auf die Versandkosten zusätzlich Geld machen will, konnte ich noch nicht herausfinden.

Da ist was falsch, sofern die Versandkosten von 4,90 € incl. Mwst. sind. Und das müssen die gegenüber einem Privat-Kunden sein.

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