Mehrstundegrenze im Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

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5 Antworten

Die Höchstarbeitsgrenze liegt bei 10 Stunden ohne Pause. Mit Pause liegst Du dann bei mindestens 10 Stunden 45 Minuten. Dein Arbeitgeber kann allerdings nicht langfristig so viel Überstunden verlangen. Die müssen auch wieder abgebaut werden.

d4nlo 02.02.2015, 17:31

bedeutet, ich würde also auf 9:00h reine Arbeitszeit, mit Pause 9:30h kommen und es wäre somit rechtlich zulässig, die 2 Stunden mehr zu verlangen?

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Allexandra0809 02.02.2015, 17:33
@d4nlo

Er kann die 2 Stunden verlangen, sofern sie wieder freigenommen werden können oder auch im Notfall bezahlt werden.

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Allexandra0809 02.02.2015, 17:37
@d4nlo

Solange sie gutgeschrieben werden, ist es gut. Allerdings dürfen die Stunden nicht irgendwann verfallen.

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In Deutschland darfst Du maximal 10 Stunden/Tag arbeiten. Pause kommt dazu, ist nicht in den 10 Stunden enthalten.

d4nlo 02.02.2015, 17:31

bedeutet, ich würde also auf 9:00h reine Arbeitszeit, mit Pause 9:30h kommen und es wäre somit rechtlich zulässig, die 2 Stunden mehr zu verlangen?

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Joschi2591 02.02.2015, 20:37
@d4nlo

Ja, so ist es. Und Du wirst dafür natürlich auch entlohnt, versteht sich.

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Die tägliche AZ DARF 10 Stunden nicht übersteigen . Ausnahmen in besonderen Fällen § 14 Außergewöhnliche Fälle (1) Von den §§ 3 bis 5, 6 Abs. 2, §§ 7, 9 bis 11 darf abgewichen werden bei vorübergehenden Arbeiten in Notfällen und in außergewöhnlichen Fällen, die unabhängig vom Willen der Betroffenen eintreten und deren Folgen nicht auf andere Weise zu beseitigen sind, besonders wenn Rohstoffe oder Lebensmittel zu verderben oder Arbeitsergebnisse zu mißlingen drohen. (2) Von den §§ 3 bis 5, 6 Abs. 2, §§ 7, 11 Abs. 1 bis 3 und § 12 darf ferner abgewichen werden, 1.
wenn eine verhältnismäßig geringe Zahl von Arbeitnehmern vorübergehend mit Arbeiten beschäftigt wird, deren Nichterledigung das Ergebnis der Arbeiten gefährden oder einen unverhältnismäßigen Schaden zur Folge haben würden, 2.
bei Forschung und Lehre, bei unaufschiebbaren Vor- und Abschlußarbeiten sowie bei unaufschiebbaren Arbeiten zur Behandlung, Pflege und Betreuung von Personen oder zur Behandlung und Pflege von Tieren an einzelnen Tagen, wenn dem Arbeitgeber andere Vorkehrungen nicht zugemutet werden können. (3) Wird von den Befugnissen nach Absatz 1 oder 2 Gebrauch gemacht, darf die Arbeitszeit 48 Stunden wöchentlich im Durchschnitt von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen nicht überschreiten. http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/arbzg/gesamt.pdf

d4nlo 02.02.2015, 17:37

danke.

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45h buhuh geh in die Ecke zum heulen weil die Welt so ungerecht ist,

als ich noch gearbeitet habe wäre ich froh wenn dem Arbeitgeber das was im Arbeitzeitgesetz steht interessiert hätte, da waren 9-10h pro Tag die Regel und wenn etwas mehr zu tuen war waren es auch mal 11-13h pro Tag, von 3:00 morgens bis 15:00 völlig normal oder von 5:00 bis 17:00 auch normal oder von 3.00 bis 17:00 oder von 5:00 bis 19:00 ist auch möglich, einmal im Jahr sogar von 5:00 bis 21:00 und am nächstem Tag wieder von 5:00 bis 17:00

da hatten wir 50-60h pro Woche und an die 200h im Monat, einer hatte sogar mal 260h

Und dabei darf mann nicht vergessen das manche am Wochenende 2-5h unter der Hand bezahlt wurden und die Personalabteilung bei manchen die Abrechnungen frisiert hat damit sie Rechts-konformer aussehen (50% der Stunden gingen über die Bücher die anderen wurden ohne Abgaben bezahlt und dann vernichtet)

Da kannst du dich noch glücklich schätzen mit deinen 45h

d4nlo 03.02.2015, 05:47

Bist ja nen ganz harter ;-) herzlichen Glückwunsch das du so eine Arbeitsbiene bist, bekommst ein imaginären Keks von mir. Stell dir vor, dass es Leute auf der Erde gibt, denen Ihre Gesundheit wichtig ist, die sich nicht für Ihr Unternehmen kaputt machen. Es gibt nicht umsonst solche Gesetze, denk mal darüber nach!

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Xyris 03.02.2015, 20:14
@d4nlo

war wäre hier die richtige Zeitform, heute kann ich selber entscheiden wie lange und wann ich arbeite, sofern ich meine Tätigkeit als Arbeit empfinde...

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