Mehrheitswahlrecht Problem, was bedeutet das?

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1 Antwort

Das ein Mehrheitswahlrecht nicht ganz gerecht ist.

Ein Mißverständnis zwischen Stimmen und Mandaten besteht bei dir, weil hier sicherlich das Mißverhältnis zwischen Stimmen und Mandaten gemeint ist.

Bei einem Mehrheitswahlrecht, egal ob absolut oder relativ, verfällt das Ergebnis der unterlegenen Partei, Kandidat, usw. Das ist ungerecht, weil theoretisch der Sieger nur eine oder zwei Stimmen mehr haben kann, als der Verlierer, der dann komplett leer ausgeht. Gewonnen hat nur derjenige, der entweder mehr als 50% der Stimmen erhält (absolute Mehrheit) oder mehr Stimmen als die anderen bekommt (relative Mehrheit).

Unter Wahlkreisgeometrie versteht man die größe (Wählermäßig) des Stimmbezirks/Wahlkreises. So braucht man in manchen Stimmkreisen erheblich weniger Stimmen um z. B. ein Direktmandat zu erzielen, als in anderen Stimmkreisen, weil in dem einen Stimmkreis z. B. nur 500.000 Wähler wohnen, während in einem anderen Stimmkreis z. B. 650.000 Wähler wohnen. Auch das ist ungerecht. Wenn also abwertend von einer Wahlkreisgeometrie gesprochen wird, dann meint man damit den Zuschnitt des betreffenden Wahlkreises im Bezug zu anderen Wahlkreisen.

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