Mehrheitswahlrecht gegen Verhaltens Wahlrecht?

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3 Antworten

Hei, ViviMausi5, beim Mehrheitswahlrecht gewinnt in jedem Wahlkreis nur der / die, der / die die meisten Stimmen hat - alle anderen fallen unter den Tisch. Beispiel: A kriegt 45 Prozent, B 35 Prozent, C 20 Prozent; gewählt ist A. Die anderen beiden Kandidaten gehen leer aus.

Beim Mehrheitswahlrecht wird nach Prozenten landesweit abgerechnet. Bekommt eine Partei - sagen wir mal - 32 Prozent aller Stimmen, so kriegt sie auch 32 Prozent der Abgeordneten im Parlament. Die Parteien stellen dafür Listen auf, wer bei ihnen erster, zweiter, dritter, vierter, fünfter u.s.w. Kandidat sein soll. Vorn steht meistens, wer Regierungschef/in werden soll.

Und so. Grüße!

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Mehrheitswohl gewinnt der, der die absolute Mehrheit hat und Verhältniswahl der, der einfach am meisten hat

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Kommentar von ViviMausi5
29.02.2016, 20:12

unterschied ? :/

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Kommentar von DonCreeg
29.02.2016, 20:14

Falsch: Mehrheitswahl wird eine Person (relative Mehrheitswahl(der, der am meisten Stimmen hat und absolute Merheitswahl (der, der die absolute Mehrheit der Stimmen hat)) gewählt und Verhältniswahl eine Partei. Habs verwechselt^^

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Kommentar von Maxieu
29.02.2016, 20:15

Was DonCreeg schreibt, stimmt so nicht.

Auch beim Mehrheitswahlrecht kann die relative Mehrheit ausreichen.
Das Entscheidende ist hier, dass im Wahlbezirk Personen gewählt werden und nur die eine ein Mandat erhält, die die meisten Stimmen hat.
Das müssen aber nicht 50% + X sein (= absolute Mehrheit). Die relative Mehrheit reicht. Bsp.: 3 Kandidaten. Stimmenzahl: 40/ 30 /30. Gewählt ist der mit 40 Stimmen.
Kleinere Parteien sind bei diesem Wahlrecht chancenlos.

Das Verhältniswahlrecht ist ein Parteien-, Listenwahlrecht. Eine Liste erhält prozentual genauso viel Abgeordnete, wie sie prozentual Stimmen erhalten hat (jedenfalls im Prinzip).

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Wikipedia hilft dir sicher gerne weiter.

Ich schlage allerdings vor, dass du nach "Verhältniswahlrecht" suchst und nicht nach "Verhaltenswahlrecht".

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