mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Hallo

was ihr davon haltet und wenn nicht warum ;)

Das habe ich schon seit Jahren so und bin zufrieden damit:

  1. openSUSE mit KDE Desktop 2.Windows 7
  2. Linux-Mint mit Cinnamon Desktop

Und zahlreiche Distributionen in Virtualbox. Daneben habe ich noch 2 weitere Desktop-PCs, zwei Laptops und ein Netbook jeweils als Dualboot mit mindestens 2 Betriebssystemen.

z.B. ob die Leistung des Pcs abnimmt.

Da ja immer nur ein System aktiv ist stören sich die nativen Systeme nicht gegenseitig. Natürlich ist eine Virtualisierung mit Einbußen verbunden.

Linuxhase

Booschi 01.09.2014, 20:34

Gut, vielen dank für deine Antwort ;)

Aus deiner Antwort kommt bei mir aber eine neue Frage auf und zwar, was ist

openSUSE mit KDE Desktop 2.Windows 7

0
LemyDanger57 02.09.2014, 09:48
@Booschi

Das ist sicher ein Schreibfehler. Was Dir Linuxhase sagen wollte: Er hat einen Rechne, auf dem er als erstes Betriebssystem (seine Lieblingsdistribution) OpenSuse mit KDE als Desktop installiert hat. Außerdem hat er noch ein Windows7 und eine weiter e Linux-Distribution, nämlich Linux Mint mit einem Cinnamon-Desktop auf dem Rechner installiert, das ganze nennt sich dann Multibootsystem. Um die verschiedenen Betriebssysteme, je nach Bedarf, zu starten, ist auf dem Rechner außerdem noch ein Bootloader (meistens GRUB oder GRUB2, installiert, über den kann man beim Start die Auswahl treffen.

Kleiner Tipp: Wenn hier in ANtworten unbekannte BEgriffe auftauchen, hat sich der Einsatz von Google oder anderen Suchmaschinen bewährt.

1
Linuxhase 20.09.2014, 10:23
@Booschi

@Booschi

was ist openSUSE mit KDE Desktop 2.Windows 7

Das steht hier: http://de.wikipedia.org/wiki/OpenSUSE

Bei meinem Hauptrechner/Produktivsystem habe ich diese Betriebssysteme in genau dieser Reihenfolge nacheinander installiert:

  1. Windows 7
  2. openSUSE mit dem KDE Desktop (grafische Oberfläche)
  3. Linux-Mint mit dem Cinnamon Desktop

Wenn man zuerst Windows installiert und danach ein beliebiges Linux-System, dann wird vom Linux erkannt das es bereits andere Betriebssystem gibt und diese werden in den Linux-eigenen Bootloader (GRUB) mit aufgenommen. Dabei ist der Standard Eintrag der gestartet wird immer der des zuletzt installierten Systems.

Wenn man nun Windows später, also nicht zuerst installiert, dann überschreibt es (weil Microsoft/Windows ignorant ist) den bereits vorhandenen Linux-Bootloader (heutzutage ist das i.d.R. GRUB) und bindet auch die bereits installierten Systeme nicht mit ein (Weil es das verwendete Dateisystem nicht lesen können will).

Die installierten Linuxe sind dadurch aber nicht gelöscht sondern deren Partitionen und darauf befindlichen Daten sind nach wie vor vorhanden, stehen also "nur" nicht im Bootloader.

Die offizielle Schreibweise ist:

openSUSE

und nicht OpenSUSE, OpenSuSE oder sonstwie!

Linuxhase

0

Da Du anscheinend ein Linux-Newbie bist, solltest Du Dir vielleicht erst mal ein paar Grundkenntnisse aneignen, wenn es unbedingt Ubuntu sein soll, kannst Du ja mal hier reinschauen: http://wiki.ubuntuusers.de/Einsteiger?highlight=ubuntu%20installieren , ansonsten gibt es auch einige gute Einstiegshilfen, die Suche nach "Linux (für) Einsteiger" im Internet fördert Einiges zu Tage. Wenn Du Windows zum Zocken verwenden willst, sollte der PC ja einigermaßen "üppig" ausgestattet sein, was den Speicher und auch die Grafikkarte anbelangt. Damit sollte dann die Nutzung einer VM unter Ubuntu kein Problem sein. Aber warum zwei VM? Und das es Steam auch für Linux gibt, weißt Du? Natürlich ist die Leistung einer VM geringer als ein natives System, der REchner muss ja das GAstgeber System und das virtuelle bedienen. Bei einem Multibootsystem stehen die gesamten Ressourcen dem Betriebssystem zur Verfügung.Das ist auch einer der Gründe, warum ich nicht viel von der Nutzung von VM halte. EIn weiterer ist, dass man bei Problemen erst herausfinden muss, ob die Schwierigkeiten beim "Gastgeber" oder beim "Gast" liegen.

Klingt nach einem sinnvollen Plan. Die Leistung wird durch die Installation von zwei Systemen sicher nicht abnehmen. Ob die Leistung dann für Ubuntu + 2 VMs (gleichzeitig?) reicht, kommt auf die Hardware an, vor allem auf den RAM. Übrigens läuft Steam auch unter Ubuntu, aber es haben natürlich noch nicht alle Spiele eine Linux-Version. Das eine oder andere Steam-Spiel dürftest du aber auch unter Ubuntu spielen können.

Okay vielen Dank für die vielen und schnellen Antworten. Ich wahr mir halt nicht sicher und wollte mir noch andere Meinungen einholen.

btw. ich habe 8 GB Ram

2BS haben viele Linux-User, ich hatte sogar eine Zeit mehrere BS auf der Platte. Beim Start kann man wählen welches BS gestartet werden soll. Ist ne tolle Sache

Nur machen, wenn die Leistung des PCs das zulässt!! (Bei 8GB RAM oder mehr) Ansonsten geht das gut, zwei Betriebssysteme gleichzeitig laufen zu lassen, wobei ich nicht verstehe, warum du nicht einfach auch auf Windows arbeiten willst?!

Pentaprisma 01.09.2014, 18:39

Was hat das mit Leistung zu tun? Schließlich werden nicht beide BS gleichzeitig geladen

0
nS4nE 01.09.2014, 18:41
@Pentaprisma

warum nicht?! ...dann würde ich es lassen! (wenn, dann mit parallelem Arbeiten, sprich per Parallels Desktop z.B.)

0
Pentaprisma 01.09.2014, 18:45
@nS4nE

Jede Linux-Distribution bringt einen Bootmanager mit, damit kann man beim Einschalten des Computers auswählen welches Betriebssystem gestartet werden soll.

0
nS4nE 01.09.2014, 18:46
@Pentaprisma

natürlich, ebenso OS X, deswegen würde ich wenndann trotzdem parallel arbeiten wollen!

0
Booschi 01.09.2014, 18:55
@nS4nE

Darf ich fragen was du mir dem Parallelen arbeiten meinst ? ;)

0
nS4nE 01.09.2014, 19:11
@Booschi

natürlich darfst du!

Also, insgesamt gibt es Zwei Möglichkeiten (Es gibt noch die Möglichkeit eines Emulators, aber den lass ich mal weg, weil dort nicht alle Programme möglich sind und du womöglich enttäuscht wirst.) Also, die eine Möglichkeit ist, zwei Betriebssysteme per Festplattenpartitionierung ganz "normal" nebeneinander zu installieren. Dann gibt es noch Programme wie z.b. Parallels Desktop (http://www.parallels.com/de/cross-platform-solutions/) bei denen du zwar auch das gewohnte "nebeneinander installieren" praktizieren kannst, aber auch das Parallels Programm nutzen kannst. (in meinem Fall: um Windows auf Mac zu benutzen) Das heißt ich muss den Computer nicht neu booten um das Betriebssystem zu wechseln, sondern wechsle einfach per Klick die Oberfläche oder gehe nur in dieses Programm um von dort das Programm des anderen Betriebssystems zu starten. Man hört schon, dass das sich nach viel Rechenleistung anhört, oder? 😉 (und der Hauptnachteil: sau teuer!! (ca...50-80€) ) der große weitere Vorteil aber: mit solch einem Programm kannst du auch einfach Dateien von Betriebssystem zu Betriebssystem verschieben, ohne die (wie bei der einfachen Methode) auf USB Stick (oder ähnlichem) zwischenzuspeichern, da diese Partitionen komplett getrennt sind)

..ich habe mir einiges online dazu durchgelesen, sehr viel informiert, daher ist es schwierig, das alles kompakt zusammenzufassen, ohne etwas zu vergessen, aber ich hoffe, du hast zumindest einen Eindruck bekommen 😄

0
LemyDanger57 02.09.2014, 09:38
@nS4nE

Du hast nicht wirklich Ahnung, oder? Wovon Du hier im Prinzip schreibst, ist die Nutzung eines zweiten Betriebssystems in einer Virtuellen Maschine, und das geht sowohl unter Windows als auch unter Linux-Systemen. Die proprietäre Lösung "Parallel Desktops" benötigst Du nur unter OSX.

Man hört schon, dass das sich nach viel Rechenleistung anhört, oder?

Wieso das denn? Das musst Du schon noch genauer erklären, nicht einfach nur behaupten.

(und der Hauptnachteil: sau teuer!! (ca...50-80€)

Ja, aber eben nur, wenn man "Parallel Desktops" braucht, nicht, wenn man auf angebissenes Obst verzichtet.

ohne die (wie bei der einfachen Methode) auf USB Stick (oder ähnlichem) zwischenzuspeichern, da diese Partitionen komplett getrennt sind)

Das stimmt, wenn überhaupt, nur aus Windows-Sicht, da dieses Betriebssystem immer noch nicht in der Lage ist, andere (Nicht-Windows) Dateisysteme zu erkennen. Linux-Systeme sind sehr wohl in der LAge, mit Fat- oder NTFS-PArtitionen umzugehen.

..ich habe mir einiges online dazu durchgelesen, sehr viel informiert

Aber dann entweder das Falsche, oder Du hast es nicht richig verstanden.

aber ich hoffe, du hast zumindest einen Eindruck bekommen

Wenn, dann den falschen.

0
PhotonX 01.09.2014, 18:46

So ein Stuss, ich habe vor ~7 Jahren einen Dualboot WinXP+Ubuntu auf einem Single Core mit 1GB RAM betrieben. Die beiden Systeme wissen überhaupt nichts voneinander, außer dass der Bootmanager beide zum Booten anbietet.

0
nS4nE 01.09.2014, 19:12
@PhotonX

vor 7 Jahren 😄😄 ist ja nicht wie 100 Jahre in der Welt der Technik mit den heutigen Möglichkeiten der Dual-Hybrid Betriebssystemen 😄

0
PhotonX 01.09.2014, 19:30
@nS4nE

Ja eben, da braucht es keiner modernen Technik und 8GB RAM, das wollte ich sagen.

0
nS4nE 01.09.2014, 19:44
@PhotonX

verstehst du keine Ironie? Für die heutigen Möglichkeiten brauchte das! Und wenn 4GB reichen, dauert halt länger, aber ja, mag auch reichen....die Frage ist, wie gut soll es funktionieren....man kann 1GB von früher nicht mit 1GB heute vergleichen, sonst würden wir unsere Daten immernoch auf Disketten speichern und 128MB SDs haben

0
PhotonX 01.09.2014, 19:50
@nS4nE

Naja, ich hab damals Gnome2 benutzt, heute nutze ich Xfce, denke nicht, dass hier ein großer Unterschied im RAM-Verbrauch besteht. Und eigentlich geht es mir darum, dass Dualboot nicht mehr Ressourcen benötigt als jedes der Systeme einzeln. Und das sind keine 8GB RAM.

0
nS4nE 01.09.2014, 19:57
@PhotonX

okay...um das zusammenzufassen: Wenn du zwei Betriebssysteme nebeneinander gleichzeitig laufen lässt, so miteinander verknüpft, dass sie permanent von einem auf das andere zugreifen können und Dateien welcher Größe auch immer verschieben, sowie Programme partitionierter Festplatten parallel booten braucht das nicht mehr Ressourcen als bei einem ganz einfachem Betriebssystem, bei dem das andere AUSGESCHALTEN ist, ohne jegliche Kommunikation der beiden Systeme?? 😄:😄😄😄😄 komm schon, das glaubst du nicht im Ernst 😂

0
PhotonX 01.09.2014, 20:06
@nS4nE

Glaube ich tatsächlich nicht, aber Dualboot bedeutet auf Deutsch: Zwei Systeme parallel installiert, eines gleichzeitig in Verwendung. Alles andere ist eine VM oder sonst eine Art von Virtualisierung.

1

Linux, Ubuntu ist so etwas, bringt einen Bootmanager mit. Damit müsste es klappen.

Pentaprisma 01.09.2014, 18:42

Das kann man normalerweise mit jeder Linux- Distri machen. Die bringen wohl alle einen Startmanager mit

0

Was möchtest Du wissen?