mehrere 400-Euro-Jobs - VERPETZEN?

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15 Antworten

Sicher, eine moralische Frage. Aber werden wir nicht auch jeden Tag denunziert? Was macht die Polizei???

Sehen wir es mal aus anderer Sicht:

1) Staat - es ist eine Straftat und Steuerhinterziehung und zwar von den Arbeitgebern wie auch den Namensgebern. Es könnte Bandenmäßig ausgelegt werden und da können für den Initiator auch Haftstrafen in Frage kommen. Bedenken wir, dass der Staat aus den Steuern die Aufgaben und Pflichten des Staates bestreitet.

2) Arbeitslosen - die wären froh, wenn die eine 400 Euro-Stelle haben können und so wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

3) des Betrügers - sollte bei einer Betriebs- oder Steuerprüfung herauskommen, dass einer der beteiligten Personen oder Firmen ist es wie ein Bummerang. Es kann sein, dass der eine oder andere wegen Sozialbetrug verurteilt wird, weil das Einkommen, was er nicht bekommen hat, bei Ämtern nicht angegeben wurde.

Die Täter machen dann auf Mitleid und der Staat packt die KLeinen und verkriecht sich bei Freunden.

Ganz ehrlich: wenn ich wüsste, dass ein Freund so handelt, würde ich diesen darauf hinweisen, dass er andere zu Straftaten verleitet hat und für Betriebe könnte ein genaues hinsehen auch das Aus für alle bedeuten.

Wenn er ein Freund ist, solltest du dich schämen und das in Grund und Boden. Er Arbeitet doch für das Geld, wenn ich mir am ENde des Monats ansehe was noch bleibt, kann ich nur sagen, Vater Staat bringt uns noch unter Mutter Erde. Wir befinden uns auf dem Weg an dem alles Erlaubt ist. Hauptsache man kommt irgendwie durch. Außerdem spricht meistens nur der Neid aus so einer Sache. Der Staat saugt uns aus, die Kosten Fressen uns auf und das alles auf Legale weise. Da war halt jemand schlauer als du. Also lass ihn doch. Auserdem es findet sich immer einer der es Tut, warum du als Freund oder Bekannter?

Sagen wir mal so das ist in der Praxis meist so üblich und es geht oft vom Arbeitgeber aus , dieser sucht sich 4-5 Namen aus dem Telefonbuch und meldet diese als 400 € Jobber, Kontrollmöglichkeiten sind da äussert gering.

Dein Ansprechpartner fürs "verpfeiffen" wäre das örtliche Finanzamt wo die Person wohnt. Allerdings ermittelt das Finanzamt nur auf eine SCHRIFTLICHE Anzeige. Diese kann auch anonym erfolgen. Hierbei solltest du Name der Person angeben und am besten sein Arbeitgeber wenn du den weisst und den Sachverhalt erläutern. Allerdings darf dir das Finanzamt anschliesend nicht den Stand oder Ausgang der Ermittlungen mitteilen.

Wie gesagt das Finanzamt ermittelt auf jedenfall , aber nur bei einer schriftlichen Anzeige, da telefonische Aneigen für Sie keine Bindungswirkungen haben.

4-5 Namen aus dem Telefonbuch funktioniert nicht mehr ! Alle Minijobber müssen bei der Minijobzentrale der Knappschaft angemeldet werden. Natürlich mit Sozialversicherungsnummer und voller Anschrift usw. Wird über mehrere Personen angemeldet, so funktioniert das zwar, aber diese Personen müssen damit einverstanden sein. ALLE Beteiligten machen sich der GEMEINSCHAFTLICHEN Hinterziehung von Steuern und öffentlichen Abgaben schuldig ! Verjährt erst nach 10 Jahren ! Kann ich nur dringend vor warnen !

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