Mehrbedarf für SGB XII bei bekannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

2 Antworten

Hallo jonass,

soweit meine Informationen sind, muß der Arzt Dir erstmal diese Erkrankungen attestieren und Dir die Medikamente, die Du benötigst auf Rezept verordnen. Die anderen Medikamente, die Du nicht über ein rotes Rezept bekommst, kann Dir der Arzt eventl. auf ein grünes Rezept schreiben. Du solltest alle Quittungen der Apotheke aufheben und alle wiederkehrenden Medikamente, die ersehen lassen, das diese dauerhaft benötigt werden, darüber kannst Du versuchen einen Antrag auf Kostenübernahme (Mehrbedarf) zu stellen. Es ist auf jeden Fall ein Versuch wert. 

Hartz IV Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung - HartzIV.org

www.hartziv.org/mehrbedarf/ernaehrung.html

Und wenn ich diesen Link auch nur annähernd richtig interpretiere, wirst Du keinerlei Mehrbedarf zuerkannt bekommen.

Kriegt man mehr Geld vom Amt wenn man Laktose Intoleranz ist?

Zählt das zu Mehrbedarf oder so

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Ständig Magen-Darm-Beschwerden. Kann mir jemand helfen?

Guten Morgen, liebe Community! Zuallerst: Ich weiß dies ist hier kein Medizinforum. Aber vielleicht hat ja jemand ähnliches durchgemacht und weiß Rat. Zu meinem Problem: Von Februar bis Mitte April litt ich an einer schweren Campylobacter-Enteritis. Dagegen hab ich kein Mittel genommen und die Ärztin hat es auch als harmlos abgestempelt, obwohl es mir 1 1/2 Monate komplett dreckig ging, ich nur Schonkost essen konnte (wenn überhaupt), ständig unter Durchfall und Erbrechen litt und mich vor Schmerzen kaum rühren konnte. Ich hatte den ersten Monat auch bei jeden Toilettengang Blut im Stuhl (Entschuldigung für diese ekelige Schilderung, aber ich denke es ist wichtig). Nach den 1 1/2 Monaten ging es allmählich bergauf. Mein Stuhl wurde normal, die Schmerzen ließen nach und ich konnte wieder mehr essen. Seit Mitte der Sommerferien, also Anfang August, geht es mir jedoch wieder schlecht. Mich plagen Völlegefühl, abwechselnd Verstopfung und Durchfall, Übelkeit, Appetitlosigleit und ein sehr unangenehmes Druckgefühl im Bauch, manchmal sind es auch Schmerzen. Dies hab ich aber nur Phasenweise. Eine Woche geht es mir dreckig, dann kommen ein paar gute und dann wieder schlechte. Ich war damit nochmal beim Arzt, aber Blut- und Stuhlprobe, sowie Ultraschall weisen keine Auffälligkeiten auf. Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe ich auch nicht. Der Arzt ist ratlos, sagt ich bin kerngesund und hat mir wieder eine Ernährungsumstellung vorgeschrieben, die gegen die Verstopfung helfen soll ??? (Ich habe ja manchmal auch Durchfall, deswegen verstehe ich es nicht) Meine Ernährung ist wirklich ausgewogen. Ich trinke auch genügend, vor allem Wasser, Tee und verdünnte Säfte. Der Arzt hat mich sogar ernsthaft gefragt, ob ich nicht eventuell Angst habe zuzunehmen (Magersucht). Das war dann noch die Höhe. Kann mir vielleicht jemand helfen? Ich war damit jetzt bei zwei Ärzten und einmal im Krankenhaus und werde nicht wirklich ernst genommen. Es ist auch doof, weil ich in den akuten Phasen, so wie jetzt gerade, kaum in die Schule gehen kann. Es beeinträchtigt mich in der Hinsicht schon. Vielleicht weiß auch jemand Mittel, die helfen? Ich selber habe zweimal Iberogast ausprobiert. Einmal hat es geholfen, das andere mal nicht. Deswegen bin ich skeptisch. Vielen Dank im voraus. Liebe Grüße und schönen Tag euch allen!

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Bewilligungsbescheid- Verzögerung führte zum Versicherungsausfall- Rettungsdiensteinsatz!

Habe hier mal wieder einen etwas kniffligen Fall und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen:

Der Fall dreht sich um einen 48-jährigen Mann (DEUTSCHER) der 15 Jahre in Frankreich gelebt hat und durch einen schweren Unfall dort die letzten 3 Jahre Krankengeld und Arbeitslosengeld bezogen hat.

Nun hat er sich Anfang April mit allen erforderlichen Papieren hier arbeitssuchend gemeldet und auch bereits einen vollständigen Antrag für ALG II abgegeben. 2 Termine hat er wahrgenommen und bereits bei diesen darauf hingewiesen, dass der Antrag schnell bearbeitet wird, da er Medikamente benötigt und ab 01.05.2012 nicht mehr in Frankreich versichert ist. Eine Prüfung der Erwerbsfähigkeit ist auch schon durch Schweigepflichtsentbindung der französischen Ärzte veranlasst!

Die Krankenversicherung ,Barmer GEK ,der er beitreten möchte verweist natürlich darauf, dass er ERST einen Bewilligungsbescheid vorlegen muss, bevor er eine Versicherungskarte bekommt. Klar.... --keine Arme-keine Kekse....

Als der "Kunde" merkte, dass Ende April noch keine Reaktion von seiten des Jobcenters erfolgte, schrieb er eine Mahnung ,in der er noch einmal seine medizinische Situation schilderte und eine Frist von 7 Tagen setzte. Auch diese verstrichen. Eine 2. Mahnung den Antrag zu bearbeiten folgte vor 2 Wochen. Auch dieses Mal keine Reaktion.

Am 24.05. erlitt der Mann aufgrund seiner fehlenden Medikamente (Blutdruckmittel, +starkes Schmerzmittel mit hohem Abhängigkeitspotential) einen Zusammenbruch. Bewustlosigkeit durch unkontrollierten Blutdruck bzw. Schmerzmittelentzug. Der Notarzt und Rettungshubschrauber leisteten mit 8 Personen 1. Hilfe. Ins Krankenhaus ging der Mann nicht mit, da er Angst hatte das alles selbst bezahlen zu müssen.* Armes Deutschland!!!*

Die Krankenkasse sicherte zwar jetzt die rückwirkende Versicherung zu (mündlich-- eine schriftliche Anforderung habe ich ihm schon geschrieben), aber wie verhält sich das rein rechtlich? Kann er Strafanzeige gegen den zuständigen Sachbearbeiter stellen? Immerhin hat dieser das zu verantworten, wenn er aufgrund des fehlenden BW-Bescheides seine Medikamente nicht bekam.. Wer kennt sich damit aus?

Vielen Dank im Vorraus!

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