Mehrarbeit erzwingen?

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5 Antworten

Nein kann es nicht. Als Aushilfe wirst du normal nach Stunden bezahlt, wenn du mehr arbeitest, hast du mehr Geld, arbeitest du normal, hast du dein normales Gehalt.

Selbst wenn du einen Festtarif hast sind die Wochenstunden im Vertrag festgehalten, das heißt wenn du dann mehr arbeitest, musst du das ausbezahlt bekommen oder einen Freizeitausgleich bekommen.

Dein Chef ist auch nicht dazu berechtigt, dir ein schlechteres Arbeitszeugnis auszustellen, nur weil du nicht mehr als ausgemacht arbeiten wolltest.

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Kommentar von tygafanhiphop
15.07.2016, 08:47

Im Vertrag steht 38 Stundenwoche und allerdings mehrstunden sind allgemein Pflicht steht im Vertrag. Aber wie.du sagst werde nach Stunden bezahlt und die anderen Fest.

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noch ein kurzer Nachtrag hierzu:

ich an Deiner Stelle würde abwägen, bist Du z.B. auf ein gutes Arbeitszeunis angewiesen würde ich die Überstunden hinnehmen auch wenn es mir nicht schmeckt. Falls das nicht der Fall ist kannst auch zum Arzt gehen und Dich für die gesamten 4 Wochen krank schreiben lassen. Erzähl dem einfach die "Wahrheit" dass Du gekündigt hast und jetzt die Zeit nutzen willst um eine neue Arbeitsstelle zu finden. Ist zwar nicht die feine englische, aber daraus kann man Dir zumindest keinen Strick drehen...

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Kommentar von tygafanhiphop
15.07.2016, 07:29

Macht das ein Arzt überhaupt mit?

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Kommentar von MonoTonMuc
15.07.2016, 07:33

in der Regel ja, musst halt dann vielleicht zwei oder drei mal dort hin gehen weil er Dich natürlich nicht gleich für 4 Wochen krank schreiben kann, aber ja für sowas haben die meisten Verständnis und Du spielst ja auch mit offenen Karten...

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Kommentar von tygafanhiphop
15.07.2016, 07:41

Kanns da im Notfall ärger geben?

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Kommentar von tygafanhiphop
15.07.2016, 08:00

Okay und falls das irgendwie rauskommen sollte oder er das ablehnt was kann ich dann machen?

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sofern es erhebliche betriebliche interessen gibt, kann man mehrarbeit anordnen und dieser musst du aus gründen arbeitsvertraglicher verpflichtungen auch leisten.

einfach eben mal so geht das natürlich nicht, wenn es offiziell angekündigt ist, kann man dich im falle einer zuwiederhandlung abmahnen, bei wiederholung fristlos kündigen und im schlimmsten fall eine konventionalstrafe auferlegen, wenn betrieblicher schaden dadurch entsteht - achtung: ein arbeitgeber muss diesen schaden nicht nachweisen, wenn er sagt, er hat schaden erlitten, bist du dran.

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Kommentar von heidemarie510
15.07.2016, 07:11

Okay, aber sie ist Aushilfe und hat bereits gekündigt....?

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Kommentar von Marakowsky
15.07.2016, 08:05

Das ist alles richtig. Hier ist vor allem auf die zwingende und unvorhergesehene Notwendigkeit zu achten. Werden Überstunden regelmäßig verlangt, kann man auch davon ausgehen, dass der AG nicht ausreichend auf das Arbeitsaufkommen reagiert. Dann sind Überstunden nicht von der Regelung gedeckelt. Also: falls die Einstellung eines neuen Mitarbeiters die permanente Überstubdensituation abfangen würde und auch an "schwachen Tagen" zu tun hätte, muss der AG einen einstellen und kann keine Überstunden anordnen.

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Kommentar von Familiengerd
15.07.2016, 13:34

@ floppydisk:


achtung: ein arbeitgeber muss diesen schaden nicht nachweisen, wenn er sagt, er hat schaden erlitten, bist du dran.


Aha!

Du willst also damit sagen, der Arbeitgeber könne - quasi "nach Lust und Laune" - einfach einen Schaden behaupten, ohne einen Nachweis erbringen zu müssen (also gleichgültig, ob er tatsächlich entstanden oder nur vorgeschoben ist), und der Arbeitnehmer müsse dann bezahlen?!?!?

Wie kommst Du denn auf solch eine "Schnappsidee"?!?!

im schlimmsten fall eine konventionalstrafe auferlegen

Eine solche Strafe kann nur verhängt werden, wenn sie formal-inhaltlich einwandfrei formuliert (und in angemessenem Rahmen) vertraglich vereinbart worden ist, also einer Inhaltskontrolle nach dem BGB stand hält.

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Zwingen kann er dich nicht, ist deine Entscheidung.

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Kommentar von habakuk63
15.07.2016, 07:13

Betrieblich notwendige Überstunden können angeordnet werden und müssen dann von den Mitarbeitern geleistet werden.

Die tägliche geplante Arbeitszeit darf 10 Stunden nicht überschreiten.

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