Mehr positives oder negatives?

22 Antworten

Mir hat mal eine zu dem Zeitpunkt über 80 Jahre alte, sehr belesene Frau gesagt: "Ich habe viele Menschen kennen gelernt - manche, die waren schlecht, aber die meisten, die waren gut". Nun bin ich glücklicherweise noch nicht mal halb so alt (bin 29), aber ich reihe mich dem Satz im Bezug auf mein bisheriges Leben gerne an.

Chaoten gibt's immer, aber meistens klappt's ganz gut. Wir sollten erst mal froh sein, nicht zu den Bösen zu gehören, auch wenn die manchmal scheinbar erfolgreicher sind - weiters haben wir halt mit ihnen zu tun. Besonders hart wird es nur, wenn man ihnen unmittelbar ausgesetzt oder von ihnen abhängig ist. Die anderen kann man soweit ignorieren.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich bin 17 und habe das Gefühl, dass mein Leben nur aus guten und schlechten Phasen besteht. Ich vergleiche das gerne mit Ebbe und Flut. Ebbe ist, wenn es mir gut geht, wenn man die schönen Muscheln im Sand sieht, und bei der Flut wird alles Schöne von einer Welle an Problemen überschwemmt.

Meine frühe Kindheit war bilderbuchreif. Ich war ein unkompliziertes Baby, eine gute Schülerin und hatte viele Freunde.

Mit ca. 8 Jahren entwickelte sich meine Angststörung, die ich bis heute habe. Ich war kurz davor, in eine Klinik eingewiesen zu werden, bin dann aber doch wieder auf die "richtige Spur" gekommen. Ich lernte auf der weiterführenden Schule meine beste Freundin kennen und generell war zu der Zeit alles perfekt.

In der zehnten Klasse brach meine beste Freundin dann von einem Tag auf den anderen den Kontakt zu mir ab und zog unseren gesamten Freundeskreis auf ihre Seite. Meine Angststörung kam zurück, ich bekam Depressionen und dann wurde auch noch eine chronische Erkrankung bei mir diagnostiziert, mit der ich seitdem fast täglich zu kämpfen habe.

Zustand jetzt: Psychisch geht es mir im Moment beschissen, ich habe nur zwei wirkliche Freunde, aber bei denen bin ich mir sicher, dass sie zu 100% zu mir halten und darauf kommt es ja eigentlich an :) Außerdem habe ich viele Pläne für die Zukunft und kann es kaum erwarten, die endlich umzusetzen. Also ich glaube, noch ein Jahr oder so, dann ist bei mir wieder Licht am Horizont *-*

(Sorry, wenn ich abgeschwiffen bin ^^')

Bin leider aus Versehen abgerutscht. Es sollte hilfreich werden.

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@tomkaller

Alles gut. Man sieht übrigens gar nicht, wenn jemand auf nicht hilfreich drückt, aber lustig, wie sich alle danach entschuldigen und wie vielen das passiert xD

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@Yemxki002

Stimme absolut zu. Ich wollte nur meine Zustimmung geben. 😄

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Ich denke mal, dass bei mir die positiven Dinge überwiegen . Negativ war der Tod mehrerer enge Angehörige während meiner Kindheit. Aber neben diesen Schicksalsschlägen war auch meine Kindheit schön .

Ich glaube, dass positivste Ereignis war 2011 als sich meine halbschwester nach 16 Jahren sich bei mir gemeldet hat um mich kennen zu lernen.

Das Gefühl war unbeschreiblich.

Mehr Positive! Weil ich nämlich auch Kleinigkeiten dazu zähle!

Nimm morgens beim Verlassen des Hauses Murmeln mit. 20 Stück in der linken Hosentasche. Wenn dir Gutes widerfährt (selbst Kleinigkeiten) nimmst du immer eine Murmel und steckst sie in die rechte Tasche. Abends ziehst du Bilanz wie viel Schönes das Leben doch zu bieten hat,was Vielen gar nicht mehr bewusst ist durch all den Stress + Hektik des Tages.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich bin 18 und bei mir ist es ziemlich ausgeglichen. Meine Mutter ist verstorben als ich noch ein Baby war, habe also keine Erinnerung an sie. Und im Teenager Alter ging es mir mehrere Jahre psychisch nicht gut. Das sind so die größten negativen Dinge, die in meinem Leben passiert sind. Am schönsten (positivsten) war für mich die Geburt meiner Tochter.

Hab ein schönes Leben und genieße dein Mutterglück! Mama zu sein ist ein wahres Geschenk! Und vielleicht sieht dich ja deine Mum,wer weiss😇...

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