Mehr Geld als stellv. Geschäftsstellenleiter (Beamter)

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Im öffentlichen Dienst gibt es eine "Stellenzulage"

Wenn ein Beamter, auch über einen längeren Zeitraum, eine "höherdotierte Funktion" übernimmt, so kann er nicht - wie ein Angestellter (!)- darauf bestehen oder gar klagen, die angemessene Besoldung zu erhalten. Es gibt bei Beamten festgelegte, sparsam bemessene "Stellenpläne". Wenn daher eine höher dotierte "Plantelle" einfach nicht zur Verfügung steht,dann hat der Beamte zwar die Pflicht eine höherwertige Aufgabe zu übernehmen, doch er muss mit der geringeren Besoldung zufrieden sein. Also ist besoldungsrechtlich die "Plantelle" wichtiger als die tatsächlich ausgeübte Funktion. Beispiel: Ich (Wessi) war nach der Wende in Brandenburg als "Dozent an der Fachhochschule der Polizei" tätig, wurde aber mangels einer entsprechenden "Planstelle" zwei Gehaltsstufen tiefer besoldet und hätte so auch Streife fahren können. Mit "falschen" Besoldung wurde ich ebenso sparsam pensioniert. Wäre ich doch Angestellter gewesen.... Dazu ein Witz (im städtischnen Zoo): "Warum bekommt der Löwe nur Bananen", Antwort: "Der sitzt auf der Planstelle für einen Affen".

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