Mehr Geduld erlangen

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Ungeduld resultiert aus zweierlei:
1. Aus dem Wunsch, dass das Erwartete endlich geschehen möge. Wenn es etwas Gutes ist, will man es natürlich so schnell wie möglich haben, ist es etwas Schlechtes, wünscht man sich, es wäre bald vorbei. Was man lernen muss, ist dass die Ungeduld nichts daran ändert, wann etwas geschieht. Es kann zwar sein, dass man vor Ungeduld jemanden anruft, der das Treffen vergessen hatte oder dergleichen, aber meistens wird das Erwartete auch zum entsprechenden Zeitpunkt eintreffen, nur die Zeit bis zu diesem Zeitpunkt ist das Problem. Diese aber verkürzt sich durch die Ungeduld nicht, im Gegenteil, sie wird gefühlt länger. Ungeduld hat meistens keinen Nutzen, das muss man sich klarmachen. Das wird anfangs nicht reichen, das Gefühl einfach abzustellen, aber wenn man sich die Sinnlosigkeit klarmacht, kann man es sich mit der Zeit abgewöhnen.
2. Dem Gefühl, dass die Zeit, bis das Erwartete eintrifft, verlorene Zeit ist. Mache also deine Wartezeit wertvoller für dich. Hab immer ein Buch oder etwas anderes zum Beschäftigen dabei. Wenn du in einer Situation bist, wo das nicht geht, hast du immer noch deine Gedanken. Plane deine weiteren Schritte, analysiere deine Befindlichkeit, denke nach oder aber, wenn du nicht wirklich Konzentration übrig hast, nutze deine Fantasie und wandere ein wenig durch die Gefilde deiner Vorstellungskraft. Das entspannt und du hast die Möglichkeit, deine stressige Wartezeit zu lockerer Entspannungszeit zu machen.

Das erfordert alles Übung, man muss sich die Einstellung antrainieren, dass Wartezeit durchaus sinnvoll verbracht werden kann, ungeduldig sein es aber nicht ist. Gelassenheit kann aber geübt werden, nicht nur in Bezug auf Wartezeit. Allgemein hängt sie vor allem damit zusammen, dass man seine Reaktionen hinterfragt und sie auf ihre tatsächliche Angemessenheit und Effektivität hin überprüft.

Also ich hab da immer so einen kleinen Trick: Angenommen du wartest im Wartezimmer auf den Artzt, dann setze ich mir immer gewisse Zeitspannen. Sagen wir mal 10 Minuten. Und dann setze ich mir kleine Ziele! Das sind dann immer so kleine Erfolgserlebnisse, wenn die nächsten 10 Minuten vorbei sind;) Und wenn man soweit ist, dann kann man diese spanne auch erweitern:D. Also bei mir klappt das ganz gut;)

Man sagt jede Nacht hat einen Morgen? Was, wenn die Nacht niemals endet?

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand hilft. Mir geht es schon lange nicht mehr gut und es wird nur schlimmer. Behinderung, Krankheit, Einsamkeit und keine Perspektiven... Meine Mutter sieht das auch, und das tut ihr auch weh. Ich höre in den letzten Wochen immer wieder den Spruch, dass jede Nacht einen Morgen hat. Aber was, wenn dies in meinem Leben nicht mehr vorkommen wird? Wenn ich nie wieder glücklich werde? Ich hab diese Antidepressiva, aber die helfen 'nen Sch... Könnte es mir besser gehen, wenn ich diese erhöhe? Oder was kann ich tun?

Ich versuche mich abzulenken, dann geht es mir kurze Zeit gut, dann fängt alles wieder an... Eigentlich habe ich gar keine Lust mehr auf mein Leben keine Kraft...

Ich weiß jetzt auch nicht, wer mir wie helfen kann, aber bitte spart euch unfreundliche Antworten, danke. Kann ich es schaffen, wirklich glücklich in meinem Leben zu sein, obwohl ich große aufeinanderfolgende Probleme habe ist das überhaupt möglich?

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Puh.....jetzt rege ich mich aber fürchterlich auf! Denunzianten sind das schlimmste, was es gibt!

Grad erhalte ich die Nachricht über FB (eine persönliche Nachricht) von meiner "Spazierengeh-Hunde-Freundin", die 2 Hunde besitzt. Beide Hunde sind Mischlinge, der eine ist eine Rottweiler-Mischlingshündin. Man sieht schon den Rottweiler deutlich.

Diese Hündin ist allerliebst und sehr gut erzogen. Hat eine Begleithundeprüfung abgelegt. Bei der Stadtverwaltung ist dieser Hund als "Mischling" angemeldet worden. Leider ist in Bayern der Rottweiler ein Hund der Kategorie 2.

Jetzt hat jemand (wir wissen wer), bei der Stadt einen anonymen Hinweis gemacht, dass im besagten Mischling ein Rottweiler steckt. Sie hat den Hund seit 8 Jahren. Und 8 Jahre wohnt dieser Denunziant auch neben ihr. Kommt zum Grillen, zum Feiern und tut so, als ob alles prima ist.

Nun hat sie mächtig Ärger bekommen. Sie muss die erhöhte Hundesteuer rückwirkend bezahlen, Wesenstest machen und was noch alles.....,

okay - das ist Gesetz. Sie hat es verbockt und wohl auch bewusst den Hund als "Mischling" angegeben. Es wurde nie nachgefragt, um welche Mischungen es sich handelt.

Was mich aber furchtbar aufregt, ist dieses Denunzieren. Hätte dieser Typ (der sowieso ein extremer Querulant ist) nicht die Hundehalterin direkt darauf ansprechen können? Der Hund hat niemanden etwas getan und ist verdammt gut erzogen.

Was kann sie noch tun. Dass sie jetzt Ärger hat, ist klar. Der Hund ist schon 12 Jahre alt, also ein Senior, aber soweit noch okay. Sie ist nur sehr langsam geworden. Kann man was tun (Alter?)

Danke sehr.

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Psychisch am Ende, keine Perspektiven... Was würdet ihr tun?

Ich weiß nicht ob mir irgendwer helfen kann. Aber habe eh nichts zu verlieren.
Ich versuche mich kurz zu fassen: Bin 23/W und eine Türkin. In meiner Jugend hatte ich viele Probleme, die zu Depressionen, SVV bis hin zu Selbstmordversuchen führten. Ganz zu schweigen von dem, was ich meinen Eltern angetan habe. Wie soll sich der Vater fühlen, wenn er das Zimmer der 16 Jährigen Tochter betritt, sie mit geschlossenen Augen im Bett auffindet, und die Tablettenverpackungen neben ihr. Oder wie soll sich ein Vater fühlen, wenn er die Tochter mit einer riesen Blutlache im Bett und zerschnittenen Armen auffindet? Ob sie mir je verzeihen werden...
Meine kindheit war auch kein Zuckerschlecken, Mobbing, Ängste etc. Mit 18 zog ich von zu Hause aus, um ein neues Leben zu beginnen, familiäre Probleme gab es zu Genüge.
Dann ging alles schief, was nur schief gehen konnte. Sexuelle Annäherungen von verheirateten ***, schamlos beklaut werden von Personen, den ich vertraute, psychische Zerstörungen von einem narzisstischen Exfreund, und das Abitur erhielt ich auch nicht, da ich aufgrund meiner Epilepsie zu lange fehlte. In meiner Jugend fehlte ich aufgrund Psychiatrieaufenthalten auch ca. 1 1/2 Jahre in der Schule, das ist der Grund, warum ich mit 23 noch am Abi hing. Verschissen... Krampfanfälle und die Entscheidung, ob ich operiert werde, keinerlei Verständnis von Lehrern, ich bin psychisch ein Wrack. Zudem habe ich eine Behinderung, die mir schwer zu schaffen macht, über die ich aber nicht weiter berichten möchte. Nur sie erschwert mir einiges.
Mir blieb nichts anderes übrig, als zu meiner Familie zurückzukehren. Ich dachte, mich aufraffen zu können, doch alles wird nur schlimmer. Wir streiten uns wegen Kleinigkeiten, diese führen zu Riesen-Eskalationen. Meinen Traum vom Psychologiestudium kann man vergessen, als ob ich mit 24 noch in der Schule sitzen möchte. Zudem würde ich auch im kommenden Schuljahr - wenn ich mich für die OP entscheide - mindestens 3 Monate fehlen, also wird auch nichts.
Wir werden in Kürze auswandern, ich muss mit, aufgrund unserer Kultur als unverheiratetes Mädchen, aufgrund meiner Behinderung, aufgrund meiner Vergangenheit. (Schreibt nicht sowas wie "bleib einfach hier", einfach ist es nicht. Ich kann ja nicht noch einmal abhauen). Ich habe krampfhaft nach Möglichkeiten gesucht, die ich hier machen könnte, um doch irgendwie hier zu bleiben - vergebens. Mein Leben erscheint für mich von Tag zu Tag sinnloser, der Grund, warum ich es nicht noch einmal wage ist meine Religion. Hätte ich nicht den Glauben an Allah/Gott), säße ich mit Sicherheit nicht mehr hier.
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