Mehltau an Nelken und Wicken

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7 Antworten

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Mehltau ist eine weitverbreitete Pilzerkrankung, die durch verschiedene Pflanzen verbreitet wird. Die Sporen fliegen ab ca. 20°C. Was ist nun zu tun? 1. keine Stickstoffbetonte Düngung durchführen 2. Unkräuter entfernen (Übertragung) 3. gute Bewässerung, keine Trockenperioden (Mehltau entsteht nicht, weil´s zu "nass" ist) 3. radikaler Rückschnitt und Befallsherde entfernen und am besten verbrennen (nicht auf den Kompost mit den befallenen Pflanzenteilen). Fungizidbehandlung nach Abwägung von Nutzen und Schaden möglich durch Netzschwefel oder spezielle Mehltaumittel z. B. von Neudorff.

Wow, da spricht der Fachmann - vielen Dank - werde ich machen. Komisch ist, dass von meinen mehrjährigen Nelkenpolstern nur etwa die Hälfte befallen ist. Also muss ich das wohl alles entfernen. Tut weh, Pflanzen wegzuschmeissen, aber muss ich wohl tun. LG - Noona

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@Noona

Die Pflanzen müssen nicht zwangsläufig weggeschmissen werden, ersteinmal stark zurückschneiden, da der Mehltaupilz in den Triebspitzen sitzt. Mehltau ist keine Wurzelerkrankung!

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Hi marieluis. Nochmals danke für den Tipp. Ja ich habe die Nelken teilweise abgeschnitten und der Mehltau ist weg. Das Komische am Ganzen: beim anderen Nelkenpölsterchen hab ich gar nichts weg geschnitten - und der Mehltau ist auch weg. Anscheinend kam der nur nur vorübergehend, ferienhalber mal so bei meinen Nelken vorbei - grins. Die Wicke ist jedoch dahin. Was solls, gibt nächstes Jahr eine neue. Bin am Packen, ziehe um und hab dann einen eigenen Garten - und das in der Stadt. Dann werden wahrscheinlich ein paar mehr Fragen auf euch zukommen.

Schönen Sonntag und lieben Gruss - Noona

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Hallo Noona,

von Deiner Frage hab ich keine Ahnung. Hab mich hier nur reingeklickt, damit Du eine Mail kriegst.

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Auf die Frage eines anderen: "Raucher werden diskriminiert, muss man das dulden?" hatte ich was geantwortet mit "Chef dankbar sein" mit dem Google-Hinweis "rauchen hälfte raucher sterben" - und Du gabst den lustigen Kommentar:

"...und die anderen bekommen dafür eine neue Leber oder ein neues Herz...."

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Mein Kommentar dazu ist nun so umfangreich, dass er im Kommentar-Kästchen den Rahmen sprengt. Ich will ihn Dir aber gerne zukommen lassen. Deshalb mache ich das einfach hier:

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Zu diesem Thema google mit

hirntot erfindung der ärzte

und mit

gg-lahnstein hirntot fuchs laumann

und mit

odaischi da packt mich das grauen

Auch die Buddhisten wissen, dass Menschen bei der Organentnahme Schmerzen empfinden und starke Schmerzmittel benötigen, google mit

bodhibaum organspende starken schmerzmitteln

(Wenn Du hier „Cache“ anklickst, hast Du sofort die Textstelle)

(Die wenigsten Kliniken sind übrigens bereit, bei der Organentnahme Schmerzmittel zu geben. Denn damit müsste die Organlobby zugeben, dass die Organ"spender" während der Organentnahme nicht tot sind. Es werden nur muskelentspannende Medikamente gegeben, damit die Organ"spender" nicht so zappeln können.)

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Mir erzählte eine Frau von deren Freundin: Ihr Mann wurde im Krankenhaus als hirntot diagnostiziert, und sie sollte ihn zur Organspende freigeben. Sie wurde wütend und ließ ihn statt dessen in ein anderes Krankenhaus transportieren. Dort wurde festgestellt, dass er durch bestimmte Medikamente, die er in dem ersten Krankenhaus verabreicht bekam, nur so wirkte wie hirntot. - Als die Frau mir das von ihrer Freundin und deren Mann berichtete, sagte sie:

Die Ärzte haben den Mann soweit wieder gesund gekriegt, dass er schon wieder laufen kann. Nur sprechen kann er noch nicht. Die Ärzte versicherten der Ehefrau aber, dass sie das auch noch hinkriegen.

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Zu genau diesem Thema gibt es ein Buch mit dem Titel Bis auf den Grund des Ozeans: "Sechs Jahre galt ich als hirntot. Aber ich bekam alles mit." Das ist ein sehr gut geschriebener Erlebnisbericht von einer starken Frau. Dass die bei all dem bei klarem Verstand blieb, ist bewundernswert.

Hier findest Du eine ausführliche Buchbesprechung dazu:

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Eine Insiderin, die jahrelang in einer Transplantationsklinik arbeitete, berichtet: (google mit)

zdf forum organspende hemme aus arbeitsrechtlichen gründen

(die Wörter genau so)

und klick dort gleich oben die Überschrift „ZDF.de - Organspende“ an.

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Falls Du einen Nicht-Organspendeausweis haben willst (er hat eine andere Farbe als der herkömmliche und ist auch in der eventuellen Hektik einer Transplantationsklinik deutlich zu erkennen), den findest Du hier:

organspendekampagne organspende einführung

(den Ausweis zum Runterladen findest du in der Mitte der Seite)

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den Nicht-Ausweis ohne erklärenden Text, indem Du googelst mit

kritischebionetik nicht-organspendeausweis

(Ganz gleich, welche Art von Ausweis Du vielleicht haben willst: Gib ein Exemplar auch Deinen Familienangehörigen, damit sie im Falle eines Falles dem Arzt damit unter der Nase wedeln können. - UND erneuere ihn immer mal - so nach ein, zwei Jahren -, damit man Deinen Willen als aktuell glaubt.)

LG cyracus

Hallo ... es ist zwar kein Trost - aber bei mir ist es auch ganz schlimm ... ich habe alles an befallenen Pflanzen bis auf den Boden abgeschnitten und habe dann die richtige chemische Keule eingesetzt - 4 mal habe ich gespritzt -- es ist leider so ... mit den biologischen Mittel habe ich garnicht mehr angefangen ... bis vor zwei Jahren habe ich alles nur biologisch gemacht ... aber in meinem neuen Gärtchen kann ich keine >>Brennnesseljauche - Ackerschachtelhalm << einsetzten - der Rosenrost ist nicht mehr da - aber auch die Stockrosen haben es mächtig abbekommen - jetzt will ich mich mal bei dem Hersteller erkundigen ... was es sonst noch für Mittel gibt ...

Tja ich hatte das noch nie bei meinen Pflanzen. Aber das Wetter ist ja auch nicht mehr was es mal war ;-( LG-Noona

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