Medizinstudium, was dann?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Das Studium ist zunächst mal nicht spezifiziert nach späteren Spezialisierungen, aber gerade das läßt dir ja die Möglichkeit, überhaupt mal in die große Zahl und Breite der möglichen Fachgebiete hinein zu schnuppern.Auch ich habe "mein" Fach erst NACH dem Studium gefunden (im Studium war es ziemlich unterbelichtet).

Langweilig ist Medizin eher gar nicht -ausser vll., wenn du im Amt landest, und dort nur irgendwelche Anträge bearbeiten müsstest.

Es gibt, grob gesagt, sog. operative Fächer, wo -wie der Name bereits vermuten lässt, auch mal Blut fliesst:

u.a. (unvollständig)

  • Chirurgie (mit vielen Teilgebieten),
  • Gynäkologie,
  • HNO,
  • Urologie,
  • Orthopädie
  • etc.

und sog. "konservative" Fächer, wo eher nur bei Punktionen, Blutabnahmen o.ä. "Blut fließt":

  • Neurologie
  • Kinderarzt
  • Psychiatrie
  • Innere Medizin (mit vielen Teilgebieten von Magen-Darm bis Onkologie)
  • Allgemeinmed.
  • Arbeitsmedizin
  • Radiologie
  • ...

Hei,du hast recht, ich müsste wahrscheinlich erst das Studium beginnen.Aber was bringt ein Studium so mit sich? Was ist das interessante daran und was hat dich dazu bewegt, ein Medizinstudium zu machen?LG Flubberwurm

0
@Flubberwurm

Was bringt das Studium mit sich?

Nuja, zunächst halt schon mal eine Menge Lernaufwand, aber das ist in vielen anderen Studiengängen nicht wirklich anders.

Aber für mich! war das Lernen z.b. der Anatomie (quasi viele Vokabeln) viel interessanter, als das Lernen von §§, wie die Juristen das brauchen.

Ich fand das Studium schon ziemlich spannend, weil doch sehr vielseitig, (über die Inhalte solltest du dich selbst schlau machen, sonst wird das hier ein mehrseitiges Statement.....

Was mich bewegt hat, ausgerechnet Medizin zu studieren? (sehr persönliche Frage übrigens)

Ein prinzipielles Grundinteresse war da, so ca. seit der Kl. 11.

Nach dem Abi habe ich dann ca. 7 mon. in einem Krankenhaus auf Station gearbeitet, um zu sehen, ob das denn wirklich was für mich wäre (sozusagen Realitäts-Check). Danach war dann das Interesse gefestigt. Fehlte nur noch der Studienplatz. Der kam dann mit Hilfe des TMS schließlich auch noch...

0

beende erstmal die Schule (für Medizin sollte schon ein 1zer Schnitt vorhanden sein - auch in Deutsch) und dann such dir einen Studienplatz, es geht mit dem Grundlagenstudium los und dort kannst Du Dich dann langsam für eine entsprechende Qualifizierung entscheiden -nicht früher

Ich gehe eigentlich nicht gerne ohne Ziel drauf los. Ich bin mir ja auch noch nicht sicher, ob ich überhaupt Medizin studieren will. Ich brauche einen Anreiz. Klar, die Grundlagen der Medizin sind sicher spannend, aber was fange ich dann damit an? Mich würden die Möglichkeiten interessieren. Das mit den Noten krieg ich schon hin, wenn ich das wirklich will. Bei uns muss man erst die Matura machen, dann den Numerus Clausus bestehen. Von dem her muss ich nicht zwingens einen 6er Schnitt haben. LG Flubberwurm

0

Was möchtest Du wissen?