Medizinstudium trotz schlechten Notendurchschnitt! Meine Tochter ist 13 und träumt davon Ärztin zu werden. Unterstützen oder abraten?

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20 Antworten

Vielleicht solltet ihr gemeinsam mal im Internet nach unis schauen und der Aufnahme Kriterien, dann sieht sie auch welche Noten man braucht! Wichtig wäre es auch sie zu unter stützen!

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Ist doch erst mal schön, dass sie ein Ziel vor Augen hat. Wenn's mit dem Medizinstudium nicht klappt, gibt es ja auch noch medizinische Assistenzberufe, in denen man sich ausbilden lassen kann.

Bessere Noten sind aber nie verkehrt, egal was es am Ende beruflich wird. Vielleicht ist die anspruchsvolle Berufswahl ja ein guter Ansatzpunkt, um ihren Ehrgeiz zu wecken. Wenn sie jetzt richtig loslegt, ist noch genügend Zeit, bis zum Abschluss von mittelmäßigen auf gute Leistungen zu kommen.

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Deine Tochter ist 13. Da kann sich was die Noten anbelangt noch so viel ändern.

Ich hab jetzt echt gerade mal überlegt, wie das bei mir selbst war (habe eben das Medizinstudium beendet). Bis 14/15 Jahre war ich in der Schule wahrlich auch kein Überflieger. Dann hat sich bei mir irgendwas getan, und das ganz ohne, dass ich zu diesem Zeitpunkt ein konkretes Berufsziel gehabt hätte. Als ich dann auf die finalen Noten hingearbeitet habe und den Wunsch, Medizin zu studieren, auch gefestigt hatte, habe ich dann wirklich alles gegeben, um dieses Ziel möglichst auf Anhieb und ohne Wartezeit zu erreichen.

Das kann bei deiner Tochter auf alle Fälle auch so werden. Und selbst wenn es nicht für die 1,0 reichen sollte, wäre das kein Grund, ihr ein Berufsziel auszureden. Heute ist man in so jungem Alter mit dem Abitur fertig, dass eine Ausbildung im Anschluss durchaus kein Problem ist. Mein Rat also: Auf jeden Fall unterstützen. Es ist ohnehin fraglich, ob es bei diesem Berufswunsch bleibt, aber so oder so finde ich es wichtig, sein Kind nicht zu entmutigen, insbesondere wenn noch so viel Zeit bis zur "heißen Phase" ist.

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Zunächst einmal solltest Du froh sein, dass Deine Tochter Träume hat, das ist bei den Jugendlichen heutzutage beinahe eine Rarität. Ich bin jetzt 14 und möchte ebenfalls Medizin studieren (später Anästhesist werden) und ja, mir ist durchaus die NC Realität bewusst. Ich bin nicht der Hellste, aber ich einen Traum und meist ist es so, bzw. so war es bei mir, je greifbarer die Zukunft, desto mehr tut man dafür. Daraus resultieren bei mir jetzt im zweiten Halbjahr bessere Noten, Motivation und Engagement ist alles! 2020 soll es eine Reform des Studiums geben, gibt es etliche Artikel dazu im Internet, ob es die Situation verbessert, kann ich nicht sagen. Meine Eltern jedenfalls haben mir zum Geburtstag ein Buch gekauft: "Notfall und Rettungmedizin Basics" und dass die eigenen Eltern an einen glauben, bringt viel Selbstbewusstsein mit sich! Ausserdem gibt es einige Alternativen, bspw. ein Auslandsstudium, ein kostenloses Studium in Österreich ohne NC. Da gibt es so viele Möglichkeiten und das einzige, das sie nicht weiterbringt, sind Eltern, die nicht an einen glauben. Viele verbessern sich auch erst in der Oberstufe, das kommt alles noch. Niemals Träume Ausreden!:) LG, Adrian😃

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Hilf ihr, wo Du kannst. Ermögliche ihr Nachhilfe, wenn es nötig ist und lass sie sich erkundigen, was man dafür braucht (ne Eins vorm Komma sollte es im Abi schon sein...). Das kann ja durchaus auch motivieren.

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Frag sie oft ob du ihr beim Lernen helfen kannst oder sollst. Also wenn sie was nicht verstanden hat. Ansonsten kommt es ja auf ihr Abitur drauf an und bis dahin kann sie noch in selbst auf die Bedeutung kommen. Man kann aber durchaus mit einem Abischnitt von 2,5 Medizin studieren

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Kommentar von Tjula1
18.06.2016, 22:25

Ja, wenn man sechs bis sieben Jahre wartet oder verdammt viel Glück beim Losen hat :D

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Kommentar von marrymaddly
18.06.2016, 22:50

Pssssssssssssst...!😉😂

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Kennst du keine Chirurgin? Lass sie doch mal ein Praktikum machen oder mit einer sprechen, dann sehen wir weiter. :-)

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Zwar unterstützen, aber nicht blind... Es muss ihr schon klar werden, dass sie so wie sie jetzt lernt nicht dahin kommt. Vielleicht kannst du ja mal Unterlagen über das Studium raussuchen und sie ihr zeigen, das kann ja auch motivieren und noch ist gar nichts verloren. Sie ist ja erst 13 und Wünsche ändern sich möglicherweise auch... Nur wenn sie später sagen muss ihre Familie hat sie nicht unterstützt ist das blöd.

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Deine Tochter weiß was sie will. Sie hat eine Vision und das
mit 13 Jahren.Frage sie warum will sie unbedigt Chirurgin werden und wie sie das machen will.

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Kommentar von Adrian593
24.06.2016, 23:22

Ich bin mir seit ich 11 bin sicher, dass ich Anästhesist werden will und daran hat sich bisher noch nichts geändert und wird es auch nicht, weil ich mir keinen besseren Beruf vorstellen kann. Für "Erwachsene" hört sich das komisch an, weil gut 80% der Jugendlichen von einem neuen Smartphone oder irgendwelchen Errungenschaften in banalen Computerspielen träumen.

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Du wirst sie schon auf den Boden der Tatsachen zurück holen müssen, damit sie begreift, dass sie für ihre Träume auch was tun muss. Es liegt ja an ihr selber, ob sie sich ihren Traum irgendwann erfüllen kann oder nicht. Aber das solltest du ihr auch deutlich zu verstehen geben.

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Nicht für jede Uni braucht man einen 1,0-Schnitt. UNd man hat immer die Möglichkeit, Wartesemester zu machen. EIne gute Freundin von mir kann mit ihrem Schnitt auch nicht gleich anfangen mit Medizin, wird aber eine Ausbildung zur Präparationsassistentin machen (möglich wäre auch Rettungssanitäter, MFA, MTA... Da hat man gleich praktische Erfahrung) und hat dann schon einige Wartesemester. Grundsätzlich IST es möglich, wird aber länger dauern.

Deine Tochter kann auch durchaus noch besser werden, sie ist ja erst 13 und Viele machen in der Oberstufe nochmal einen Sprung, gerade, weil man ja auch nicht alle Fächer einbringen muss und sich ein bisschen spezialisieren darf zum Abitur hin. Aber klar, ihr muss bewusst sein, dass sie sich anstrengen muss, allein schon, weil sie das Schulwissen ja auch im Studium brauchen wird (besonders Mathe, Physik, Chemie und Bio).

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Kommentar von Adrian593
22.06.2016, 22:44

ab 2020 soll das Medizinstudium "reformiert" werden, google das mal, da wird einem als "hoffentlich irgendwann Anästehist" schlecht!

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Unterstützen, vielleicht entwickelt sie einen Ehrgeiz, so dass es mit den Noten zu einem Medizinstudium reicht.

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Zeige ihr die Voraussetzungen, die man bringen muß, um Medizin zu studieren. Vielleicht begreift sie dann, dass nicht du ihre Träume kaputt machst, sondern sie selbst, wenn sie die Leistung nicht bringt.

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Unterstütze Sie, aber erkläre Ihr auch, das Sie nur Chirurgin werden kann, wenn Sie gute Noten hat.

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Hallo,

da sie ja bockig auf deine wohlwollende Meinung reagiert, würde ich gutes Zureden unterlassen.

Deine Tochter wird schon irgendwann selber merken, das für ein Medizinstudium ein Einserabitur zwingend notwendig ist.

Mit einem schlechteren Abitur rödelt sie ewig oder vergeblich in der Warteschleife. Irgendwann wird sie merken, das ihre eigene Faulheit /oder womöglich kann sie es auch nicht besser,ihre Zukunftspläne selbst vor die Wand fährt.

Bis zum Abitur sind es ca. 5 Jahre und deine Tochter ist in der Pubertät, wo manche Kiddies (zum Glück nicht alle) eh am Rad drehen.

Den Tatsachen wird sie noch früh genug ins Auge sehen. Ich würde das ignorieren und wohlwollend nicken.

LG

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Niemals abraten, niemals in Frage stellen, niemals Zweifel an die persönlichen Fähigkeiten zum Erreichen des Ziels aussprechen. Niemals Unterstützung als Zwang auslegen, nach dem Muster: "Wenn du das willst, musst du das so machen".

Übrigens, wie soll deine Unterstützung aussehen?

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Kommentar von Ania123
19.06.2016, 09:10

Nachhilfe bezahlen, zusammen lernen, nachfragen, Interesse zeigen, zuhören, ernst nehmen...

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Klar unterstützen, dass es am Ende vielleicht nicht klappt, wird sie ja dann schon sehen .obwohl wer es wirklich will dem stehen die Möglichkeiten offen 

Man kann z.B. den Weg über die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten und anschließendem Abitur z.B. in einer  Abendschule Volkshochschule gehen. 

Merke,, jeder Traum den man wirklich hat ist möglich zu verwirklichen. 

Auch die Träume deiner Tochter zählen dazu .

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Du solltest ihr die Wahrheit sagen.
Wird eh nichts bringen, wenn sie am Ende es nicht schafft und denn wird sie vielleicht sogar noch dir die Schuld geben.
Sie hat ja noch Zeit sich zu verbessern.

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Unterstütz sie. Sie ist erst 13, da können sich ihre Noten ja noch ändern, wenn sie sich anstrengt.

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