Medizinstudium oder Psychologiestudium

7 Antworten

Die Studiengänge unterscheiden sich sehr. Medizin beschäftigt sich mit Krankheit/Gesundheit des Menschen im engeren Sinne. Das Studium ist auch mit vielen praktischen Inhalten versehen. Vor allem wird der menschliche Körper betrachtet und behandelt. Ärzte arbeiten oft unter hohem Stress und sehr zeitaufwändig. Es kommt später sehr darauf an, in welcher Fachrichtung man tätig sein wird.

Psychologie beschäftigt sich eher mit dem Geist und Verhaltensweisen des Menschen und hat nicht zwingend was mit Therapie zu tun. Es gibt z. B. Verkehrspsychologen, Werbepsychologen, Verkaufspsychologen, Sozialpsychologen etc. Um als Psychologe mit Menschen arbeiten zu können, ist eine Zusatzausbildung für Psychotherapie erforderlich und dann eher auf den psychischen Bereich begrenzt.

Dies ist nur eine grobe Unterscheidung. Auf jeden Fall solltest du dir überlegen, was eher deiner Neigung und deinen Wünschen entspricht bzw. wie du dir überhaupt eine berufliche Tätigkeit vorstellst. Praktika können auch sehr hilfreich zu einer Entscheidungsfindung sein.

Ich würde sagen das Medizin im Vergleich zur Psychologie den Vorteil hat, dass du viel mehr Möglichkeiten der Beschäftigung hast. Mit dem Psychologiestudium, das im Übrigen sehr theoretisch ist, bist du doch recht gebunden. Mit dem Medizinstudium stehen dir viele Fachrichtungen offen, u.a. eben auch die Psychatrie.

Psychologen arbeiten in über 200 sehr verschiedenen Berufen. Das schaffen Mediziner nicht!

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Die Frage ist, neben den gestellten nach deinen Interessen, wegen der großen Unterschiede hinsichtlich Inhalt und Ausrichtung usw. der Studiengänge, was du mal beruflich machen möchtest. Sofern es in Richtung Behandlung von Menschen (mit psychischen Erkrankungen) geht, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, definitiv NICHT Psychologie, sondern AUF JEDEN FALL Medizin!

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