Medizinstudium bis hin zum Chirurg?

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3 Antworten

Wenn du mal hier bei gf unter dem tag "Medizinstudium" ein wenig zurück liest, wirst du zahlreiche Informationen finden.

Ansonsten:

Medizinstudium schließt man in D immer noch mit dem Staatsexamen ab (Wowereit), nicht mit irgendwelchen Bachelors...

Das Studium dauert mind. etwa 12,5 Semester, dann ist man -erfolgreichen Abschluss vorausgesetzt - Arzt.

Damit verdient man ein ca. tarifentsprechendes Gehalt (manchmal auch mehr) von ca. 4000€ im ersten Berufsjahr.

Wenn man -was empfehlenswert ist- seinen Beruf auf einer "Weiterbildungsstelle" ausübt, kann man -quasi "on the job"- seine Facharzt-Weiterbildung machen, die man nach 5-6 Jahren abgeschlossen haben kann (z.b. als Chirurg).

Sobald man die Facharztprüfung hinter sich hat, kann man sich auch als Kassenarzt niederlassen (so man das möchte), oder man wird Oberarzt etc.

Das Medizinstudium kann man- je nach persönlicher Neigung - sehr anstrengend oder auch sehr spannend finden. Es ist halt relativ lang und vergleichsweise verschult - wobei das ja mittlerweile auf die meisten Studiengänge zutrifft - was wir dem "Bologna"-Zeugs zu verdanken haben (damit wird die Fach-Idiotie gefördert, und der Blick über den Tellerrand während des Studiums für viele erschwert.

Ich habe nach "Medizinstudium" gesucht aber es kamen halt die pro und kontras. Das war ja nur ein Teil meiner Frage.
Aber vielen Dank! Das hat mir wirklich weitergeholfen.

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Hi, wenn du das Studium abgeschlossen hast, machst du eine mehrjährige Weiterbildung zum Chirurgen. Hier mal ein Link mit Infos zum Allgemeinchirurgen http://flexikon.doccheck.com/de/Facharzt_f%C3%BCr_Allgemeine_Chirurgie

Was du mit "ob es sich lohnt oder nicht" meinst weiß ich nicht. 

Wie viele Stunden man am Tag an der Uni ist, kann man pauschal nicht beantworten. Hängt davon ab welche Module man gerade hat und ob man zu allen Veranstaltungen hingeht. Es gibt Tage da istman mittags schon fertig und an anderen sitzt man bis abends in der Uni

Die Frage nach der guten Uni ist auch so eine Sache. Bist du so gut, dass du dir die Uni aussuchen kannst oder musst du froh sein wenn du überhaupt an einer angenommen wirst.

Bzgl. der Uni Hamburg weiß ich nichts genaues. Hast du einen Link wo du das mit dem Master gefunden hast?

Erst Mal vielen Dank!
Also ich habe halt "Uni Hamburg studiengänge" eingegeben und da konnte man halt den gewünschten abschluss und den studiengang aussuchen. Da gab's nur "bachelor und andere grundlangen" für das medizinstudium.

Ich frage mich halt, ob es sich lohnt 12.5 semester zu studieren und sich dann noch mal hocharbeiten. Ich wollte halt wissen, wie sich medizinstudenten fühlen. Die meisten brechen ja das Studium ab, weil es zu schwer ist.

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@tvdxpll

Die meisten brechen ja das Studium ab, weil es zu schwer ist.


Das ist Quatsch!

Ausgerechnet die medizinischen Studiengänge haben eine besonders NIEDRIGE Abbrecherquote!

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@tvdxpll

Ok, jetzt weiß ich was du meinst. Aber Kristall08 hat dir das ja schon erklärt.

Die Abrecherquote ist soweit ich weiß relativ gering.Ich würde das Studium auch nicht als zu schwierig bezeichnen. Man hat eben sehr viel zu lernen.Da mann aber Interesse daran hat, fällt einem normalerweise dann auch das Lernen leichter.

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Deine Frage bezüglich der Uni Hamburg ist relativ leicht zu beantworten. Der gepostete Link führt zur allgemeinen Liste aller angebotenen Studienfächer. Da ist Medizin natürlich dabei. Wenn du dann auf das Fach klickst, kommst du hierhin:

https://www.uni-hamburg.de/campuscenter/studienangebot/studiengang.html?1028719053

Medizin ist auch in Hamburg ein ganz normaler Staatsexamenstudiengang.

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