Medizinstudium - ja oder nein?

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3 Antworten

In jedem Studium und in jedem Beruf gibt es Teile, die nicht den eigenen Interessen und Stärken entsprechen. Solange es nur einige Teile sind, die man abhaken kann, um sich anderen Bereich zu widmen, ist alles im grünen Bereich.

Bulimielernen ist in fast jedem Studium, mit dem man mal was anfangen kann, Pflichtprogramm. Bei Medizin ist der Kram wenigstens gut vorstrukturiert, mit klaren Regeln versehen und es gibt knappe Deadlines, so dass Aufschieberei und verpassen des "Point-of-no-Return" eher wenig bis gar nicht auftritt. 

Das einzige ist in der tat das Physikum, bei dem man sich über einen längeren Zeitraum selbst disziplinieren und motivieren muss, um sich große Mengen in den Schädel zu hauen.

Psychologisch gesehen ist auch dabei aber von Vorteil, dass ein großer Teil den Prozess des Wiedererkennens fordert, statt (wie in den meisten anderen Fächern) das inhaltliche freie Erinnern, was das Lernen wiederum im Vergleich "leichter" macht, wenn man eine gute Merkfähigkeit besitzt oder vielleicht sogar Züge eines eidetischen Gedächtnisses.

Psychologischer Nachteil wäre dem gegenüber, wenn du Inhalte eher zusammenhängend und verstehend lernst (wie zB in vielen Kultur- und Sozialwissenschaften).

Ich denke, dass bei deinen Schilderungen Medizin durchaus das richtige Studium für dich sein könnte.

Meine kurze Antwort auf deine Frage: 

"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt"!!!

Alles Gute für Dich und Gruss von Inga 

die gleiche  Frage hat mir meine älteste Tochter vor 20 Jahren gestellt ... auch mit ähnlichen Bedenken ..... ihr habe ich gesagt  " mach es " 

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