Medizinisches Cannabis mit 15?

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Zur ADS Therapie mit Medikinet/Ritalin gehören neben Medikation auch Psychologische Betreuung und Therapie je nach Arten der Ausprägung des ADS sprich dder Symptome.

ADS/ADHS korreliert meist aufgrund der Hyperaktivität oder Impulsivität der Betroffenen mit einem gestörten Sozialverhalten und ist nicht zwingend von Ritalin ausgelöst. Natürlch KANN und hat Ritalin nebenwirkungen welche sich nicht zwingend auftreten. Die nebenwirkungen des ,,Introvertiert seins" und des ,Abgestumpft seins" können zwar zu einem veränderten Sozialverhalten füren jedoch nur während der Wirkdauer des Medikaments. Freunde und bekannte, so ist meine Erfahrung, nehmen dahingend meist rücksicht.

Schwerere Nebenwirkungen von Ritalin wie Depressionen, Herz-Kreislauf Erkrankungen oder Schitzophrenie treten nur sehr selten und wenn dann bei Jahrelanger Medikation auf. Deshalb ist die Psychologische Betreung bei einnahme des Medikaments Wichtig wenn nicht sogar Pflicht.

Die Folgen von Cannabis bzw. THC auf das gehirn sind nichtnur gravierender sondern auch unumgänglich. Grade auf gehirne, welche sich noch in der entwicklung befinden (bis zu einem alter von etwa 21 Jahren) wirkt sich Cannabis Negativ auf die Hirnentwicklung auf. Je öfter und früher der Konsum desto stärer die Folgen. Deshalb wird die sicher kein Arzt vor deinem 18. Lebensjahr und ohne zuvor Ritalin getestet zu haben, verschreiben.

Ich weiß um die Prositive wirkung von Cannabis als Ausgleich zum Ritalin, da es Symtomen wie Appetitlosigkeit entgegenwirkt, jedoch wird Cannabiss nicht als Ersatzt verschrieben werden.

Du erwähntest in einem Kommentar das Ritalin genau das gleiche ist wie Speed, wobei ich dir Wiedersprechen muss. Die WIRKWEISE ist die gleiche wie Kokain. D. h. der Wirkstoff verhindert den Abbau von Neurotransmittern in der Synapse. jedoch wirken Kokain und ritalin nicht an den Gleichen Synapsen und haben daher auch eine andere wirkung, weshalb das Kokain ja auch aufputschend wirkt.

Hoffe ich konnte dir helfen und dich etwas aufklären ;) hab da schon etwas länger erfahrung damit.

Moin.

Ich schätze diesen Gedanken kannst Du Dir von der Backe putzen. In einem Interview mit Bundesgesundheitsminister Gröhe zur Intention hinter dem Gesetzentwurf heißt es:

Wir wollen, dass für Schwerkranke die Kosten für Cannabis als Medizin von ihrer Krankenkasse übernommen werden, wenn ihnen nicht anders geholfen werden kann.

Mit ADS bzw. ADHS bist Du nicht schwerkrank. Und mit Ritalin steht ein alternatives, bereits vollständig ausgeforschtes und zugelassenes, Arzneimittel zur Verfügung. Auf dieser Basis wird medizinisches Cannabis für Dich kaum als alternative in Betracht kommen.

Davon ab verstehe ich Dein Problem mit Deinem Arzt allerdings auch nicht.

Für mich stellt sich jetzt nur die Frage wie ich den Arzt davon überzeugen könnte, da diese meist Vorurteils-behaftet sind, meine mutter die auch Ärztin ist wäre damit auch einverstanden, jedoch will sie mir es nicht selbst verschreiben.

Wenn Deine Mutter also nun wirklich Ärztin ist und Cannabis als alternative Medikation für Dich grundlegend befürwortet, brauchst Du Deinen Arzt doch gar nicht auf irgendwelchen Umwegen danach zu fragen. Das sollte in dieser Konstellation Deine Mutter problemlos mit ihrem Kollegen (von Arzt zu Arzt) erörtern können, oder nicht?

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Cannabis beeinträchtigt in der Regel das Kurzzeitgedächtnis und die Konzentration bei regelmässigen gebrauch. Ich spreche da aus Erfahrung. Cannabis ist da nicht das richtige. Aber das Ritalin einen Menschen sehr negativ beeinflussen kann, stimm ich dir zu. Ein Freund von mir bestätigt das. Er hat gesagt es hat ihn mit der Zeit kaputt gemacht. Daraufhin hat er letztens ein neues, besseres Medikament verschrieben bekommen "Elvanse". Erkundige dich mal nach dem. Es soll extrem viel besser sein.

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